Weiß-Tanne - Abies alba

Familie: Pináceae - Kieferngewächse
Steckbrief | Systematik
Kategorie: Garten Energiepflanze Nadelbaum winterhart Baustoff Alpenpflanze

Weiß-Tanne - Abies alba
Weiß-Tanne - Abies alba
Bildquelle: Wikipedia User JDV123; Bildlizenz: CC BY-SA 3.0;

Abies: lat. Name der Tanne; "Tanne"
alatus: geflügelt

andere Namen: Danenbuchen (Siebenbürgen), Dann (Altmark, Siebenbürgen), Danne (Hannover und mittelhochdeutsch), Dennenholz (spätmittelhochdeutsch), Edeldann (Weser), Edeltane, Feichte (Österreich, Tirol, Salzburg, Steiermark, Bayern), Fichte, Greinenholt (Ostfriesland), Kreuztanne, Lichtbaum (Bayern), Mastbaum (Schlesien), Masttann, Rauchtannen, Silbertannen (Schwaben), Tanbaum (althochdeutsch), Tann, Tanna (althochdeutsch), Tanne (Schlesien, Niedersachsen, Kärnten und althochdeutsch), Tannenbaum (Elsass), Tannenholz, Tannin-Holz (althochdeutsch), Taxbaum (Österreich, Salzburg, Tirol), Taxen (Österreich, Salzburg, Tirol), Taxtanne (Schlesien), Tenninholz (mittelhochdeutsch), Tenre, Waldtanne, Weisstanne (Elsass, Appenzell), Wettertanne und Wittdann (Weser).

Die Weißtanne war im Jahr 2004 Baum des Jahres in Deutschland.

Weiß-Tanne - Abies alba; Bildquelle: <a href="http://www.pflanzen-deutschland.de/quellen.php?bild_quelle=Prof. Dr. Otto Wilhelm Thom Flora von Deutschland, Österreich und der Schweiz 1885, Gera, Germany">Prof. Dr. Otto Wilhelm Thom Flora von Deutschland, Österreich und der Schweiz 1885, Gera, Germany</a>; Bildlizenz: <a href="https://creativecommons.org/licenses/publicdomain/deed.de" target=_blank title="Public Domain">Public Domain</a>; Weiß-Tanne - Abies alba; Bildquelle: <a href="http://www.pflanzen-deutschland.de/quellen.php?bild_quelle=Wikipedia User Vista">Wikipedia User Vista</a>; Bildlizenz: <a href="https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/deed.de" target=_blank title="Namensnennung - Weitergabe unter gleichen Bedingungen 3.0 Unported (CC BY-SA 3.0)">CC BY-SA 3.0</a>; Weiß-Tanne - Abies alba; Bildquelle: <a href="http://www.pflanzen-deutschland.de/quellen.php?bild_quelle=Wikipedia User Crusier">Wikipedia User Crusier</a>; Bildlizenz: <a href="https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/deed.de" target=_blank title="Namensnennung - Weitergabe unter gleichen Bedingungen 3.0 Unported (CC BY-SA 3.0)">CC BY-SA 3.0</a>; Weiß-Tanne - Abies alba; Bildquelle: <a href="http://www.pflanzen-deutschland.de/quellen.php?bild_quelle=Wikipedia User Böhringer">Wikipedia User Böhringer</a>; Bildlizenz: <a href="https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/deed.de" target=_blank title="Namensnennung - Weitergabe unter gleichen Bedingungen 3.0 Unported (CC BY-SA 3.0)">CC BY-SA 3.0</a>; <br>Wiki Commons Bildbeschreibung: <a href="https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Abies_alba,_Wei%C3%9F_Tanne_1.JPG" target=_blank title="https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Abies_alba,_Wei%C3%9F_Tanne_1.JPG">https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Abies_alba,_Wei%C3%9F_Tanne_1.JPG</a>Weiß-Tanne - Abies alba; Bildquelle: <a href="http://www.pflanzen-deutschland.de/quellen.php?bild_quelle=Wikipedia User Selso">Wikipedia User Selso</a>; Bildlizenz: <a href="https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/deed.de" target=_blank title="Namensnennung - Weitergabe unter gleichen Bedingungen 3.0 Unported (CC BY-SA 3.0)">CC BY-SA 3.0</a>; <br>Wiki Commons Bildbeschreibung: <a href="https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Abies_alba_P26.jpg" target=_blank title="https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Abies_alba_P26.jpg">https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Abies_alba_P26.jpg</a>

Die Weiß-Tanne erreicht eine Wuchshöhe von 30 bis 50 Metern, im Einzelfall sogar bis 65 Meter bei einem Brusthöhendurchmesser von bis zu 2, in Extremfällen bis zu 3,8 Metern. Während die Hauptäste in Scheinquirlen abgehen, sind die kleineren Äste spiralig angeordnet. Es werden keine Kurztriebe gebildet. Die Kronenform kann stark variieren und hängt vor allem vom geografischen Standort und den Lichtverhältnissen ab. Junge Bäume, die unter optimalen Lichtverhältnissen wachsen, bilden eine spitze Krone aus. Überwachsene Jungbäume sind flachkronig, entwickeln aber nach einer Freistellung schnell eine lange, spitze bis spitzkegelförmige Krone. Bei Altbäumen reduziert sich das Höhenwachstum der Gipfeltriebe, die obersten Seitentriebe wachsen jedoch noch in die Länge. Durch das anhaltende Längenwachstum der Seitentriebe bildet sich eine so genannte „Storchennestkrone“ aus, welche auch bei durch Stress vorzeitig gealterten Jungbäumen auftreten kann. Der Stamm ist gerade und weist eine zylindrische Form auf. Die Äste gehen horizontal ab. Schlafende Triebe können entlang des Stammes Klebäste bilden.

Die Chromosomenzahl beträgt 2n = 24.

Die stumpf eiförmigen Knospen sind hellbraun und harzfrei. Nach dem Austrieb verbleiben die wenigen Knospenschuppen an den Zweigen. Jeder Trieb weist an der Spitze eine Terminal- sowie direkt darunter zwei bis fünf quirlförmig angeordnete Lateralknospen auf. Triebe 1. Ordnung bilden bei Jungbäumen bis zu 10 und bei Altbäumen 2 bis 3 Lateralknospen aus. Weibliche Blütenknospen werden anstatt von vegetativen Knospen an der Trieboberseite gebildet. Männliche Blütenknospen findet man auf der Triebunterseite in den Nadelachsen.

Die kurz gestielten und ledrigen Nadeln werden bis zu 3 Zentimeter lang und 3 Millimeter breit. Die Größe und Form variieren je nach Baumalter und der Stellung der Nadeln in der Krone. Lichtnadeln sind kürzer, steifer und schmaler als Schattennadeln. Die Nadeloberseite ist dunkelgrün und die Nadelunterseite blassgrün gefärbt. Lichtnadeln weisen einen rhombischen Querschnitt auf, während Schattennadeln im Querschnitt flügelförmig sind. An den Zweigen sind sie spiralig angeordnet und stehen an den Gipfeltrieben und an lichtexponierten Seitentrieben radial ab. An schattigen Kronenteilen stehen sie horizontal gescheitelt und es tritt meistens eine Anisophyllie auf, das heißt, dass sich die benachbarten Nadeln in der Form und Größe kaum unterscheiden. Spaltöffnungen findet man bei Schattennadeln in zwei weißen Streifen an der Nadelunterseite. Lichtnadeln weisen auf allen Nadelseiten Spaltöffnungen auf. Die Nadeln fallen nach 8 bis 12 Jahren ab.

Die Weiß-Tanne ist einhäusig-getrenntgeschlechtig (monözisch) und wird im Freistand mit 25 bis 35 und im Bestand mit 60 bis 70 Jahren mannbar. Je nach Standort blüht die Art von April bis Juni, kurz vor dem Erscheinen der neuen Triebe. Die 2 bis 3 Zentimeter langen männlichen Blütenzapfen sind gelb gefärbt. Man findet sie vor allem im mittleren und unteren Teil der Krone an den Unterseiten von vorjährigen Trieben. Die 3 bis 5 Zentimeter langen weiblichen Blütenzapfen sind blassgrün gefärbt und kommen etwas seltener vor als die männlichen Blütenzapfen. Man findet sie an den Oberseiten von kräftigen vorjährigen Trieben, vor allem im oberen Kronenbereich. Sie bestehen aus horizontal abstehenden, spitz zulaufenden Deckschuppen. Männliche und weibliche Blütenzapfen sind nur selten auf demselben Zweig zu finden. Der 106,9 bis 139,3 µm große Pollen ist hantelförmig und hat zwei seitliche, mehr als halbkugelige, Luftsäcke. Die Bestäubung erfolgt über den Wind (Anemophilie). Vier bis fünf Wochen nach der Bestäubung erfolgt die Befruchtung.

Die walzenförmigen Zapfen stehen aufrecht an den Ästen und werden bis zu 16 Zentimeter lang und 3 bis 5 Zentimeter dick. Sie reifen im September oder Oktober des Blütejahres und sind dann von grünbrauner Farbe. Der obere, zurückgebogene Teil der zungenförmigen Deckschuppen ragt zwischen den Samenschuppen hervor. Jede der Zapfenschuppen trägt zwei Samen. Nachdem die Samen im September bis Oktober des Blütejahres reifen, fallen die Samenschuppen ab. Die Zapfenspindel kann noch mehrere Jahre am Baum verbleiben, ehe sie abfällt.

Die braunen Samen sind unregelmäßig dreikantig geformt und werden 7 bis 13 Millimeter lang. Die Samenunterseite ist glänzend. Die Samenschale ist harzreich und fest mit einem Flügel verwachsen. Dieser Flügel ist relativ breit, dreieckig geformt und sehr brüchig. Das Tausendkorngewicht liegt zwischen 50 und 55 Gramm. Die Ausbreitung der Samen erfolgt über den Wind (Anemochorie). Nur 30 bis 60 % der Samen sind keimfähig. Die Keimlinge bilden vier bis acht 20 bis 30 Millimeter lange Keimblätter (Kotyledonen) aus. Auf der Oberseite der Keimblätter befinden sich zwei Wachsstreifen.



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Standort

Im Zentrum und im Norden des Verbreitungsgebietes wird die Weiß-Tanne als Schattenbaumart, im Süden jedoch als Halbschattenbaumart angesehen. Die Art benötigt eine rund dreimonatige frostfreie Vegetationszeit und eine mindestens dreimonatige Winterruhe. Sie benötigt eine Jahresmitteltemperatur von rund 5 °C. Die Weiß-Tanne ist bis rund -28 °C frosthart. Auf Spätfröste, Frosttrocknis sowie geringe Niederschläge reagiert sie empfindlich. Die Jahresniederschläge liegen - je nach Standort - zwischen 520 und 1.200 mm. Orte mit Jahresniederschlagsmengen von unter 800 mm werden nur besiedelt, wenn ausreichend Bodenwasser vorhanden ist. Eine gute Wasserversorgung ist für diese Art wichtiger als eine gute Nährstoffversorgung und Durchlüftung des Bodens. Die Art ist bodenvag, stellt also keine hohen Anforderungen an den pH-Wert des Bodens. Man findet sie auf karbonatreichen Substraten wie Rendzinen sowie auch auf basenarmen Silikatböden und podsolisierten Böden. Sie gedeiht auch auf vergleyten Böden.

Verbreitung/Vorkommen

Das Hauptverbreitungsgebiet der Weiß-Tanne umfasst die kollinen bis subalpinen Regionen Mittel- und Südeuropas.

Die Westgrenze des Hauptverbreitungsgebietes verläuft entlang des Schweizer Juras über den westlichen Teil des Schwarzwaldes und Thüringen bis zur Niederlausitz. Weiter westlich findet man noch Teilvorkommen im französischen Zentralmassiv und in den Pyrenäen. Die Nordgrenze verläuft etwas südlich von Warschau sowie durch das Grenzgebiet von Galizien und Wolhynien. Nach Süden kommt die Art bis in die Gebirge der Balkanhalbinsel sowie der südlichen Ausläufer des Apennin und auf Korsika vor. Im Osten umfasst das Verbreitungsgebiet den gesamten Karpatenbogen. Innerhalb des Verbreitungsgebietes fehlt die Art nur in Trockengebieten und Tieflagen wie im Prager Becken, Südmähren, der ungarischen Tiefebene und den Gebieten westlich von Wien. Im gesamten Verbreitungsgebiet ist der Weiß-Tannen-Anteil an der Waldfläche in den letzten 200 Jahren durch verschiedene natürliche Einflüsse, wie zum Beispiel den Befall durch neue Schädlinge, und falsche waldbauliche Behandlung wie die Kahlschlagwirtschaft, Übernutzung sowie die Bevorzugung der Fichte im Waldbau stark zurückgegangen. Anpflanzungen erfolgten vor allem entlang der Nordwestküste Europas.

Die Weiß-Tanne ist eine Baumart des ozeanischen und des gemäßigten kontinentalen Klimas. In Mittel- und Südeuropa kommt sie vor allem im Gebirge vor. Im Nordosten des Verbreitungsgebietes findet man sie aber auch im Flach- und Hügelland. So findet man die Art in Minsk ab einer Höhe von rund 130 Metern. Die Obergrenze ihrer vertikalen Verbreitung steigt von Norden nach Süden an und liegt im Thüringer Wald, im Frankenwald und im Fichtelgebirge bei rund 800 Metern, während sie in den Seealpen bei 2.100 Metern liegt. Im Pirin-Gebirge findet man die Art noch in 2900 Metern Höhe. In den Allgäuer Alpen steigt sie am Daumen in strauchartiger Form bis zu 1900 Metern Meereshöhe auf.

Verwendung in der Pflanzenheilkunde

Bereits seit der Antike wird die Weiß-Tanne als Arznei- und Heilpflanze genutzt. In der mittelalterlichen Kräutermedizin galt die Art als Symbol der Kraft. Es wurden vor allem die Nadeln, Triebe, Zapfen, Samen sowie das Harz genutzt. Das Harz wurde verwendet, um die Wundheilung zu beschleunigen und Rheuma zu behandeln. Es wurde ihm auch durchblutungsfördernde Wirkung zugeschrieben. Das Kauen des Harzes sollte das Zahnfleisch festigen und gegen Zahnverfall helfen. Aufgüsse, so genanntes „Tannenbier“, wurden im 16. und 17. Jahrhundert gegen Skorbut verabreicht. Sebastian Kneipp empfahl Tannentee aus frischen Trieben, um den Auswurf bei Husten und Verschleimung zu fördern und die Lunge zu stärken. Aus den Zapfen wurde durch Wasserdampfdestillation Templinöl gewonnen, welches äußerlich gegen Bindehautentzündungen, Blutergüsse, Muskelkater sowie Muskelzerrungen eingesetzt wurde. Nach anderen Quellen wirkt ein Aufguss von jungen Zweigen und deren Nadeln bei Harnwegsbeschwerden.


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Weiß-Tanne - Garten/Anbau

Lichtanspruch: Schatten;
Boden Beschaffenheit: +/- humoser Boden; kalkarmer / kalkfreier Boden; kalkhaltiger / kalkreicher Boden; lehmiger Boden / Lehmboden; steiniger Boden / Kies / Grus; toniger Boden / Tonboden; torfiger Boden / Torfboden;
Boden PH-Wert: mäßig sauer; mild;
Boden Feuchte: frisch;

Weiß-Tanne in
Kräuterbuch von Jacobus Theodorus "TABERNAEMONTANUS" anno 1664


Auszug aus "New vollkommenlich Kräuter-Buch : mit schönen und künstlichen Figuren aller Gewächs der Baümen, Stauden und Kräutern...:das erste [-das ander und dritte] Theil darinn viel und mancherley heilsamer Artzeney vor allerley innerlichen und eusserlichen Kranckheiten, beyde der Menschen und des Viehes sampt ihrem nützlichen Gebrauch beschrieben werden.../ durch Iacobum Theodorum Tabernaemontanum... ; das ander und dritte Theil...verbessert durch Hieronymum Bauhinum... ; mit sehr nutzlichen Marginalien, Synonimis, newen Registern und anderm vermehret durch Hieronymum Bauhinum..."



Quelle: Kräuterbuch von Jacobus Theodorus anno 1664; Foto: Arnulf Schultes 1999Quelle: Kräuterbuch von Jacobus Theodorus anno 1664; Foto: Arnulf Schultes 1999

Quelle: Kräuterbuch von Jacobus Theodorus anno 1664; Foto: Arnulf Schultes 1999

Verwendung als Baustoff

Das Holz ist wenig dauerhaft und gegenüber Insekten- und Pilzbefall kaum widerstandsfähig. Es ist witterungsbeständiger und spröder als das der Gemeinen Fichte (Picea abies). Unbehandelt nimmt es an der Luft eine graue Färbung an. Es lässt sich gut bearbeiten, imprägnieren, spalten und verleimen.

Das Holz der Weiß-Tanne wird vor allem zur Herstellung von Faserplatten, Furnieren, Kisten, Masten, Möbeln, Paletten, Sperrholz und Spanplatten sowie als Rohstoff für die Zellstoff- und Papierindustrie verwendet. Es ist ein gefragtes Holz für die Fertigung von Fenstern, Fußböden, Türen und Vertäfelungen.

Da es selbst bei ständiger oder wechselnder Feuchtigkeit wenig schwindet und quillt, ist es für den Erd- und Wasserbau besser geeignet als Fichtenholz. Wegen des hohen Gewichts und der Ringschäle wird es von Zimmerleuten wenig geschätzt, findet aber dennoch als Bau- und Konstruktionsholz Verwendung. Aufgrund der guten Spaltbarkeit eignet es sich gut zur Herstellung von Schindeln. Da es harzfrei und relativ unempfindlich gegenüber Alkalien und Säuren ist, eignet es sich auch zur Herstellung von Behältern für die chemische Industrie. Im Musikinstrumentenbau wird Tannenholz als Resonanzboden und zur Herstellung von Orgelpfeifen verwendet. Bis zum Ende des 19. Jahrhunderts fand das Holz auch Verwendung im Schiffsbau, speziell große gerade Stämme fanden Verwendung als Masten. (? Hauptartikel: Tannenholz)

Sonstige Verwendung

Sehr verbreitet ist die Nutzung der jungen Bäume als Christbaum. Dabei ist der Anteil an den beliebtesten Weihnachtsbaumarten jedoch regional unterschiedlich. Europaweit überwiegt jedoch zumeist der Anbau von Nordmann-Tannen. Selbst im tannenreichen Alpenland Österreich decken einheimische Weiß-Tannen und Fichten zusammen nur anteilig 23 Prozent der Christbaumproduktion ab, während die Nordmann-Tannen 49 Prozent Marktdeckung besitzen. Dabei stammt auch nur noch ein kleinerer Teil der österreichischen Nordmann-Tannen aus Importen, da inländische Produktionsbetriebe den Großteil der 2,35 Millionen in Österreich angebotenen Christbäume anbieten. Dabei beläuft sich der gesamtwirtschaftliche Marktwert in der Christbaumproduktion in Österreich bei einheimischen Tannen und Fichten auf 4,83 mio. Euro, der der Nordmann-Tanne 34,3 mio. Euro.

Sonstiges

kmjb

Literatur




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Bildquellenverzeichnis