Steckbrief
Blütenfarbe: weiß;Höhe/Länge von 20cm bis 80cm
Blütezeit von 9 bis 10
Lebensdauer: zweijährig;
Systematik
Abteilung:Spermatóphyta - Samenpflanzen
Unterabteilung:
Angiospérmae - Bedecktsamer
Klasse:
Dicotyledóneae (Magnoliópsida) - Zweikeimblättrige
Unterklasse:
Astéridae - Asternähnliche
Ordnungsgruppe:
Campanulátae - Glockenblütige
Ordnung:
Asteráles - Asternartige
Familie:
Asteráceae - Korbblütler
Gattung: Artemisia
Weitere Pflanzen der Gattung Artemisia
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Strand-Beifuß - Artemisia maritima
Familie: Asteráceae - Korbblütler![]() Bildquelle: Wikipedia User M.Buschmann |
Artemisia: nach d. gr. Göttin Artemis (Göttin d. Jagd und Geburt), Wehenmittel, Würzkraut für Wild; "Beifuß", "Wermut"
maritimus: Meerstrand bewohnend
Der Strand-Beifuß ist eine immergrüne, zweijährige Pflanze, wird 20 bis 80 Zentimeter groß und blüht im Herbst zwischen September und Oktober, von ihr geht ein stark aromatischer Geruch aus. Die Blätter sind beidseitig mit kleinen weißen oder grauen, filzigen Haaren versehen. Die unteren Laubblätter sind zwei- bis dreifach gefiedert, die oberen Blätter nur einfach gefiedert, wobei die Blattzipfel linealisch geformt und höchstens 1,5 mm breit sind.
Die Einzelblüten stehen in einem ausgebreiteten rispigen Gesamtblütenstand an meist übergebogenen Ästen. Das eiförmige Blütenköpfchen ist im Durchmesser etwa 1 bis 2 Millimeter breit, der Köpfchenboden ist nicht behaart. Die Blütenhüllblätter sind graufilzig. Die winzigen Röhrenblüten sind gelb gefärbt.
Verbreitung/Vorkommem
Seine Verbreitung ist auf littorale Bereiche Mitteleuropas beschränkt - d.h. er kommt hauptsächlich in Küstennähe vor, allerdings gibt es in Deutschland äußerst selten binnenländische Bestände.Standort
Er besiedelt salzhaltige Uferbereiche der Küsten, kommt jedoch auch auf wechselfeuchten bis -nassen Salzrasen vor. Sein Hauptvorkommen besitzt er in Salzpflanzenfluren. Er ist die Kennart der Pflanzen-Assoziation Armerion maritimae.Inhaltsstoffe
SesquiterpenlactoneSonstiges
Die Pflanze ist relativ austrocknungstolerant (skleromorph). Seine Blüten werden durch kurzrüsslige Insekten bestäubt, wobei auch Selbstbestäubung vorkommen kann. Die kleinen Früchte werden zumeist durch den Wind ausgebreitet.Literatur
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