![]() | ACHTUNG: Nicht pflücken, sammeln oder zertreten! Diese Pflanze ist geschützt und steht auf der Roten Liste Bayern! Kategorie V (Arten der Vorwarnliste) |
Steckbrief
Blütenfarbe: gelb; weiß;Höhe/Länge von 80cm bis 1,5m
Blütezeit von 6 bis 7
Lebensraum: Gewässer, Moore, Sümpfe, Naßwiesen, Wassergräben; Wälder, Waldränder, Gebüsche, Lichtungen;
Lebensdauer: ausdauerndes Kraut (Staude);
Blattstellung: Blätter wechselständig
Blattform: gefiedert, doppelt gefiedert;
Blattrand: dopp. gesägt schrotsägeförmig (evtl. dornig);
Blütenform: radiär (strahlig, aktinomorph): mind. drei Symmetrieebenen
Blütenstand: Rispe
Behaarung: ganze Pflanze nicht oder nur wenig behaart
Garten/Anbau
Lichtanspruch: Schatten;Boden Beschaffenheit: lehmiger Boden; toniger Boden (schwer);
Boden PH-Wert: neutral; sauer;
Boden Nährstoffgehalt: Nährstoffreich (Starkzehrer);
Systematik
Abteilung:Spermatóphyta - Samenpflanzen
Unterabteilung:
Angiospérmae - Bedecktsamer
Klasse:
Dicotyledóneae (Magnoliópsida) - Zweikeimblättrige
Unterklasse:
Rósidae - Rosenähnliche
Ordnungsgruppe:
Rosiflórae - Rosenblütige
Ordnung:
Rosáles - Rosenartige
Familie:
Rosáceae - Rosengewächse
Gattung: Aruncus
Wald-Geißbart - Aruncus dioicus
Familie: Rosáceae - Rosengewächse![]() Bildquelle: Wikipedia User Tigerente |
Aruncus: lat. aruncus = Ziegenbart (Blütenstandsform); "Geißbart"
dioicus: zweihäusig, getrenntgeschlechtlich
andere Namen: Aruncus dioicus, Aruncus sylvestris, Aruncus sylvester, Aruncus vulgaris,
Der Wald-Geißbart (Aruncus dioicus, Syn. Aruncus sylvestris, Aruncus sylvester, Aruncus vulgaris) ist eine Pflanzenart aus der Unterfamilie der Spiraeoideae innerhalb der Familie der Rosengewächse (Rosaceae).
Es handelt sich um eine mehrjährige krautige Pflanze, die ein kurzes, kräftiges, unterirdisches Rhizom besitzt. Aus diesem wachsen aufrechte und bis hinauf zum Blütenstand unverzweigte Sprosse, die Höhen bis zu zwei Metern erreichen können. In der Regel werden die Pflanzen einen guten Meter hoch. Oft verholzen die Stängel am Grunde.
Die nebenblattlosen bis zu 1 m langen Laubblätter sind zwei- bis dreifach dreiteilig oder fünfteilig. Die Fiederblättchen sind oval und vorne zugespitzt. Ihre Ränder sind scharf unregelmäßig bis doppelt gesägt.
Die kleinen, weißen Blüten stehen in großen, 20 - 30 cm langen, endständigen, oft leicht überhängenden Blütenständen, die aus rispenartig angeordneten schmalen Ähren bestehen. Die Pflanzen sind meist zweihäusig getrenntgeschlechtig (diözisch). Die männlichen Blüten sind reinweiß, die weiblichen eher cremeweiß. Die Einzelblüten haben einen Durchmesser von etwa 3 mm und sind kurz gestielt.
Verbreitung/Vorkommem
Der Wald-Geißbart ist in den gesamten gemäßigten Gebieten der Nordhemisphäre verbreitet.Er wächst in Wäldern in schattigen, feuchten Tälern, Schluchten oder an ihren Hängen auf humusreichen Böden.
Literatur
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- Kremer B.: Bäume (Laub-und Nadelbäume) - 1992 - 1. Auflage, Stuttgart
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- Vademecum Anthroposophische Arzneimittel
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- WELEDA AG: Arzneimittelverzeichnis 2009 - 2009 - Schwäbisch Gmünd
- Wendelberger, E. - Heilpflanzen. Erkennen, sammeln, anwenden. - 2003 - München, Wien, Zürich; ISBN: 978-3835403703
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