Steckbrief
Blütenfarbe: blau, lila oder violett; rot, rosa oder purpurn; weiß;Höhe/Länge von 60cm bis 80cm
Blütezeit von 6 bis 9
Lebensdauer: zweijährig;
Systematik
Abteilung:Spermatóphyta - Samenpflanzen
Unterabteilung:
Angiospérmae - Bedecktsamer
Klasse:
Dicotyledóneae (Magnoliópsida) - Zweikeimblättrige
Unterklasse:
Astéridae - Asternähnliche
Ordnungsgruppe:
Campanulátae - Glockenblütige
Ordnung:
Campanuláles - Glockenblumenartige
Familie:
Campanuláceae - Glockenblumengewächse
Gattung: Campanula
Weitere Pflanzen der Gattung Campanula
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Marien-Glockenblume - Campanula medium
Familie: Campanuláceae - Glockenblumengewächse![]() Bildquelle: Wikipedia User Guerin Nicolas |
Campanula: lat. = Glöckchen (Blütenform); "Glockenblume"
medius: mittlerer
Seit dem 16. Jahrhundert gehört sie zum deutschen Bauerngarten.
Es handelt sich um eine zweijährige krautige Pflanze, die im ersten Jahr Blattrosetten bildet und dann im zweiten Stängel und Blüten. Die Grundblätter sind lanzettlich bis elliptisch und 12 bis 15 cm lang mit gezähnten Blattrand. Sie erreicht Wuchshöhen etwa 60 bis 80 cm.
Die Blüten stehen in einem lockeren traubigen Blütenstand zusammen. Die kurz gestielte, große, zwittrige Blüte ist 2,5 bis 4 cm groß und fünfzählig. Die fünf Kelchblätter sind nur an ihrer Basis verwachsen. Die fünf Kronblätter sind glockenförmig verwachsen; ihre Farben sind je nach Sorte verschiedene Blautöne, weiß oder rosa. Die Kronzipfel sind umgebogen. Es ist nur ein Kreis mit fünf fertilen Staubblättern vorhanden. Es sind fünf Griffel vorhanden. Die Blütezeit reicht von Mai bis Juli. Es wird eine Kapselfrucht gebildet.
Verbreitung/Vorkommem
Die Marien-Glockenblume und ihre Sorten ist heute nahezu in ganz Europa verbreitet. Sie stammt aus Italien/Südostfrankreich. Seit dem 16. Jahrhundert gehört sie zum deutschen Bauerngarten.Als Standort bevorzugt sie frische, lockere, nährstoffreiche Plätze ohne Staunässe.
Literatur
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- Kremer B.: Bäume (Laub-und Nadelbäume) - 1992 - 1. Auflage, Stuttgart
; ISBN: 978-3440064078
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- Kreuter M.-L.; Der Biogarten - 2007 - 23. Auflage, München; ISBN: 978-3835404847
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- Raven Peter H.: Biologie der Pflanzen - 2006 - 4 Auflage ; ISBN: 978-3110185317
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- Rothmaler W. - Exkursionsflora von Deutschland Band 3 - 1994 - 9. Auflage, Jena, Stuttgart; ISBN: 978-3827418425
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- Schönfelder, B. & Fischer J. - Welche Heilpflanze ist das?: Heilpflanzen, Giftpflanzen, Wildgemüse - 1976 - 18 Auflage, Stuttgart; ISBN: 978-3440047804
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- Steinegger E.& Hänsel R.: Pharmakognosie - 1992 - 4. Auflage, Berlin-Heidelberg; ISBN: 978-3540342564
- Vademecum Anthroposophische Arzneimittel
Gesellschaft Anthroposophischer Ärzte in Deutschland und der Medizinischen Sektion der Freien Hochschule für Geisteswissenschaft, Dornach, Schweiz - 2010 - 2. Auflage
- WELEDA AG: Arzneimittelverzeichnis 2009 - 2009 - Schwäbisch Gmünd
- Wendelberger, E. - Heilpflanzen. Erkennen, sammeln, anwenden. - 2003 - München, Wien, Zürich; ISBN: 978-3835403703
- Wichtl M. - Teedrogen und Phytopharmaka. Ein Handbuch für die Praxis auf wissenschaftlicher Grundlage - 2008 - 5. Auflage, Stuttgart; ISBN: 978-3804723696








































