Steckbrief
Blütenfarbe: gelb;Systematik
Abteilung:Spermatóphyta - Samenpflanzen
Unterabteilung:
Angiospérmae - Bedecktsamer
Klasse:
Dicotyledóneae (Magnoliópsida) - Zweikeimblättrige
Unterklasse:
Dilleníidae - Dillenienähnliche
Ordnungsgruppe:
Cistiflórae - Cistusblütige
Ordnung:
Passifloráles - Passionsblumenartige (Cucurbitáles)
Familie:
Cucurbitáceae - Kürbisgewächse
Gattung: Citrullus
Wassermelone - Citrullus lanatus
Familie: Cucurbitáceae - Kürbisgewächse![]() Bildquelle: Wikipedia User Shu Suehiro |
lanatus: wollig
Die Wassermelone ist eine niederliegende bis kletternde, einjährige, krautige Pflanze. Die Sprossachsen sind dünn, kantig, gefurcht und abstehend steif behaart. Sie besitzen verzweigte Ranken. Die meisten Sorten sind wie die Wildformen stark verzweigt und werden bis zu 10 Meter lang. Einige Zwerg-Wassermelonen-Sorten haben verkürzte Internodien und wachsen eher buschig. Das Wurzelsystem ist weitläufig, aber vorwiegend nahe der Oberfläche.
Die Blätter sind gefiedert, wodurch sie sich von den anderen kultivierten Kürbisgewächsen unterscheiden. Sie sind beidseitig steif behaart.
Männliche (oben) und weibliche (unten) Blüte.
Die Art ist einhäusig getrenntgeschlechtig (monözisch). Die Blüten stehen einzeln in Achseln der oberen Laubblätter. Sie sind gelb und weniger auffällig als die Blüten der meisten anderen Kürbisgewächse. Die Farbe ist hellgelb, manchmal grün geadert. Die Kronzipfel sind rund 15 Millimeter lang, stumpf und ausgebreitet.
Die Frucht ist eine meist 20 bis 60 Zentimeter lange und kugelige bis längliche oder zylindrische Panzerbeere. Die Fruchtrinde ist ein bis vier Zentimeter dick und hart, aber nicht beständig. Die Farbe ist hell- bis dunkelgrün, dabei einfarbig, gestreift oder marmoriert. Das Fruchtfleisch schmeckt schal bis süß.
Die meisten Sorten besitzen rotes Fruchtfleisch, es gibt jedoch auch grüne, orangefarbene, gelbe und weiße Sorten sowie Landrassen. Die Samen variieren in Farbe (schwarz, braun, rot, grün, weiß), Form und Größe; die Merkmale können zur Identifizierung der Sorten dienen.
Verbreitung/Vorkommem
Die Wildformen sind im zentralen Afrika weit verbreitet. Die Pflanzen sind relativ trockenresistent und wachsen am besten auf fruchtbarem, sandigem Boden in heißen, sonnigen, trockenen Standorten.Die Kulturformen werden heute weltweit in den tropischen und subtropischen Gebieten angebaut. In den Gebieten, in denen die Wassermelone angebaut wird, kann sie auch verwildern. Dies ist vor allem in Madagaskar und Australien der Fall. In Österreich kommt sie selten auf Ruderalstandorten, besonders Mülldeponien, in den warmen Klimalagen unbeständig verwildert vor.
Inhaltsstoffe
Der essbare Anteil der Frucht besteht zu rund 95,8 % aus Wasser, 0,2 % Fasern, 0,2 % Protein, 0,2 % Fett, 3,3 % Kohlenhydraten und 0,3 % Mineralstoffen, sowie Vitamin A und C, und dem zu den Antioxidantien zählenden roten Farbstoff Lycopin.Literatur
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