Feder-Nelke - Dianthus plumarius

Familie: Caryophylláceae - Nelkengewächse

Dianthus plumarius
Bildquelle: Bönisch 2009
Kategorie: Garten Duftpflanze

Dianthus: gr. dios = Genitiv von Zeus, anthos = Blüte (wg. der schö­nen Blüte); "Nelke"

Die Feder-Nelke (Dianthus plumarius) ist eine Art aus der Familie der Nelkengewächse (Caryophyllaceae).

Die Feder-Nelke ist eine polsterbildende, krautige, ausdauernde Pflanze (Chamaephyt bis Hemikryptophyt). Sie erreicht Wuchshöhen von 20 bis 30, selten 40 Zentimeter. Die Stängel sind annähernd vierkantig und blaugrün bereift. Die Blätter sind lineal-lanzettlich, dreinervig. Sie sind ein bis 3,5 Millimeter breit, das Ende ist spitz oder stumpf. Das oberste Blattpaar ist schuppenförmig, kann aber auch kurz und starr aufrecht sein. Die Blattscheiden sind rund zwei Millimeter lang.

Die Blüten stehen einzeln oder zu zweit, selten stehen bis zu fünf an einem Stängel. Es sind meist vier, selten zwei bis sechs Außenkelchblätter vorhanden. Diese sind kurz stachelspitzig, verkehrt-eiförmig, hautrandig und ein Viertel bis halb so lang wie der Kelch. Der Kelch ist 17 bis 30 Millimeter lang, dabei vier- bis fünfmal so lang wie breit und annähernd von zylindrischer Form. Die Kelchzähne sind lanzettlich bis eiförmig, am Ende stumpf oder zugespitzt, und haben einen breiten Hautrand. Die Kronblätter haben eine 12 bis 18 Millimeter lange Platte, die bis zur Mitte unregelmäßig zerschlitzt ist. Die Farbe ist weiß oder rot, ungefleckt. Am Grund ist die Platte etwas gebärtet. Der Nagel trägt drei angedrückte Leisten. Die Blüten sind proterandrische, nektarführende Stieltellerblumen, die durch Schmetterlinge bestäubt werden (Lepidopterophilie).


Verbreitung/Vorkommem

Die Art kommt nur über Kalk vor (kalkstet). In Österreich ist sie heimisch, in Deutschland kommt sie nur aus Gärten verwildert vor, wo sie als Zierpflanze gehalten wird. Sie kommt in den Ostalpen, vor allem in den Nördlichen Kalkalpen vor, seltener in den kristallinen Zentralalpen. Sie ist vor allem in Alpen-Pestwurz-Fluren zu finden.

Sie kommt in der montanen bis subalpinen Höhenstufe bis in 2200 m Seehöhe vor.

Bönisch 2009

Literatur

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