Kategorie: Drogenpflanze

Die hier aufgelisteten Pflanzen können zur Erzeugung eines Rauschzustandes oder zur Befriedigung einer Sucht verwendet werden. Ob eine Pflanzen nützlich (zum Beispiel als Arzneimittel; siehe Heilpflanze) oder schädlich ist, hängt zum Teil von der Verwendung ab und kann auch mengenabhängig sein. So kann beispielsweise ein Stoff, welcher medizinische Verwendung findet, in einer anderen, nicht zwingend höheren Dosis zum Herbeiführen von Rauschzuständen gebraucht werden.
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Kalmus

Kalmus
Vom Kalmus wird der Wurzelstock (Calami rhizoma) verwendet, der im September und Oktober geerntet wird. Aus den Rhizomen wird das Kalmusöl gewonnen, das in der Heilkunde und bei der Parfüm- und Likörherstellung (hier hauptsächlich für Magenbitter) verwendet wird. Kalmus gilt als kräftigend und appetitanregend. Wie der echte Ingwer kandiert, wird die Wurzel auch als „Deutscher Ingwer“ gegessen. Das Kauen der Wurzel kann stimmungsaufhellend... mehr

Wermut

Wermut
Der englische Name „wormwood“ (wörtl. „Wurmholz“) ist eine volksetymologische Umdeutung des altenglischen Namens „wermod“ und deutet darauf hin, dass man dem Wermut anti-parasitäre Eigenschaften zuschreibt. Vgl. H. Marzell, Wörterbuch der deutschen Pflanzennamen, s.v. Artemisia Absinthium L.: „[…] die Pflanze [wurde] früher (wie noch jetzt die verwandte A. Cina) gegen Würmer (Eingeweidewürmer) verwendet […]. Andere [Namens-]Formen... mehr

Tollkirsche

Tollkirsche
Die Schwarze Tollkirsche wird seit der Antike medizinisch genutzt, unter anderem als Schmerzmittel. Im 19. Jahrhundert wurden Wurzel- und Krautextrakte zur Behandlung von Gelbsucht, Wassersucht, Keuchhusten, Nervenkrankheiten, Scharlach und Epilepsie verwendet. Die Tollkirsche wurde zur Abtreibung, gegen Gicht, gegen Tollwut, als Aphrodisiakum und zur Pupillenerweiterung verwendet. In Rumänien ist der Glaube, dass die Tollkirsche im Garten der Sitz... mehr

Engelstrompete

Engelstrompete
Die Engelstrompeten (Brugmansia) sind eine Pflanzengattung aus der Familie der Nachtschattengewächse. Ihr ursprüngliches Verbreitungsgebiet liegt in Südamerika, sie werden jedoch wegen der auffälligen Blüten weitläufig kultiviert. Engelstrompeten sind 2 bis 5 Meter hohe Sträucher oder Bäume. Die großen Blätter können behaart oder unbehaart sein, die Formen variieren zwischen eiförmig, elliptisch, eiförmig-elliptisch, eng elliptisch,... mehr

Echte Zaunwinde

Echte Zaunwinde
Die Echte Zaunwinde (Calystegia sepium, Syn.: Convolvulus sepium) gehört zu der Familie der Windengewächse (Convolvulaceae). Sie ist eine stark rankende mehrjährige Pflanze, die eine Höhe von 3m erreichen kann. Die 5 trichterförmig verwachsenen Blütenblätter sind weiß, selten blaßrosa und werden etwa 5 bis 7 cm groß und besitzt einen oberständigen Fruchtknoten. Der Stängel ist wechselständig beblättert. Die Blätter sind pfeilförmig... mehr

Indischer Hanf

Indischer Hanf
Indischer Hanf wächst meist nur bis zu einer Höhe von 1,2 Meter (maximal zwei Meter) und ist stark verzweigt. Durch eine größere Anzahl an Blütenständen und Seitentrieben bildet diese Art bei weitem die größte Menge an weiblichen Blüten aus, was sie für die Gewinnung von psychoaktiven Produkten besonders interessant macht. Reinrassige Indica-Hanfpflanzen haben je nach Altersstadium maximal neun Blattfinger. Die Blätter sind breiter und... mehr

Alpen-Hexenkraut

Alpen-Hexenkraut
Das Alpen-Hexenkraut (Circaea alpina), ist eine sommergrüne und ausdauernde Pflanze und kommt entgegen ihrem Namen auch im Flachland vor. Es bildet unterirdische Ausläufer aus, die auch als Hibernakel bezeichnet werden. Seine Blüten werden von Insekten bestäubt, die Früchte bleiben durch Klettwirkung an Tieren haften. Das Alpen-Hexenkraut wird nur etwa 4 cm bis 20 cm groß und bildet relativ dünne, am Ende knollig verdickte unterirdische Ausläufer... mehr

Acker-Winde

Acker-Winde
Die Volksheilkunde wendet die Ackerwinde gerne bei Herz-Kreislaufschwäche, gegen Fieber,Verdauungsbeschwerden, Verstopfung, Gallenschwäche und Blähungen an. Auch übermässige Menstruationsblutungen werden mit der Ackerwinde behandelt. Äusserlich kann man schlecht heilende Wunden und Geschwüre damit behandeln. Wirksame Pflanzenteile: Blätter, Blüten, Kraut, Wurzel Dioskurides führt die Winden als Abführmittel an. Im Mittelalter gebrauchte... mehr

Weißer Stechapfel

Weißer Stechapfel
Der Gemeine Stechapfel ist eine aufrecht- bis buschigwachsende einjährige Pflanze. Die Pflanzen erreichen eine Höhe von 0,2 bis 1,2 m, selten auch bis 2 m. Die Pflanze ist grün oder besitzt einen mehr oder weniger violetten Anflug. Der Stängel ist gabelästig und kahl. Die Blätter sind eiförmig, unregelmäßig spitz gelappt bis doppelt gezähnt oder buchtig, weich und etwa handgroß, dunkelgrün an der Oberfläche und graugrün an der Unterseite;... mehr

Virginische Zaubernuss

Virginische Zaubernuss
Hamamelisextrakt, gewonnen durch das Aufkochen der Zweige und Äste, wurde von den Indianern Nordamerikas vielfältig angewendet, besonders zur Behandlung von Blutungen, Schnitt- und Kratzwunden, Prellungen, sowie äußerlichen Entzündungen und Entzündungen im Augenbereich. Der Geschmack der Rinde und Blätter ist zunächst bitter, adstringierend, dann scharf und schließlich süßlich. Es bleibt ein lang anhaltender Nachgeschmack im Mund. Hamamelis... mehr

Schwarzes Bilsenkraut

Schwarzes Bilsenkraut
In der Volksheilkunde wurde die narkotisch und halluzinogen wirkende Pflanze als krampflösendes Mittel und als Räuchermittel bei Asthma bronchiale eingesetzt. Die Blätter und auch die leicht dosierbaren Samen des Bilsenkrautes werden wegen ihres berauschenden Effekts geraucht. Heute ist der Einsatz als obsolet anzusehen, da der Wirkstoffgehalt stark schwankt und es häufig zu Vergiftungen kam. Literarisch gewann das Bilsenkraut durch Shakespeare... mehr

Trichterwinde

Trichterwinde
Die Prunkwinden (Ipomoea) (auch als Prachtwinden bekannt) sind eine artenreiche Pflanzengattung. Mit etwa 650 Arten sind sie die größte Gattung der Windengewächse (Convolvulaceae). Einige der Arten sind sukkulent.Die meisten Arten sind krautige Kletterpflanzen, einige auch Sträucher.

Sumpf-Porst

Sumpf-Porst
Sumpfporst wurde früher in der Medizin bei Zahnproblemen und, wegen seiner berauschenden Wirkung, als Räucherstoff und Zauberpflanze verwendet. Gegenwärtig hat Sumpfporst noch in der Medizin und Homöopathie Bedeutung und wird bei Insektenstichen (einschl. Zeckenstich), Rheuma, Arthritis und Gicht sowie gegen Keuchhusten, Ausschläge und einige Hautkrankheiten wie Krätze eingesetzt.[2] In Nordamerika wurde aus dem engblättrigen Sumpfporst (Rhododendron... mehr

Gemeine Alraune

Gemeine Alraune
Die Gemeine Alraune ist eine stengellos scheinende, ausdauernde Pflanze. Die kräftige, vielverzweigte Wurzel ist sehr lang. Das Blattwerk steht in einer Blattrosette und besteht aus unbehaarten bis behaarten Laubblättern, die von sehr variabler Größe und Form sind, meist aber elliptisch bis umgekehrt-eiförmig und höchstens 45 Zentimeter lang, das Verhältnis von Länge zu Breite beträgt zwischen 1,5 und 10. Die Blüten entspringen den Blattachseln,... mehr

Gewöhnliche Katzenminze

Gewöhnliche Katzenminze
Aus Katzenminze-Blättern kann Tee zubereitet werden. Die Volksmedizin schreibt ihm Linderung bei Erkältung, Grippe und Magenverstimmung zu, er gilt als fiebersenkend und schweißtreibend, krampflösend, entgiftend, harntreibend und leicht euphorisierend. Er soll auch bei chronischer Bronchitis helfen und aufgrund seiner antibakteriellen Eigenschaften Infektionen vorbeugen. Studien in den 1970er Jahren zeigten, dass er eine beruhigende Wirkung besitzt.... mehr

Bauern-Tabak

Bauern-Tabak
Die Pflanzen des Bauern-Tabak sind einjährige krautige Pflanzen, die 40 bis 60, selten 120 cm hoch werden. Die Pflanzen sind mit klebrigen, drüsigen Trichomen bedeckt. Die Blätter sitzen an 5 bis 15 cm langen Blattstielen, sind selbst 10 bis 30 cm lang; eiförmig, länglich bis lanzettlich; membranartig und an der Blattbasis herzförmig bis abgerundet. Die Blütenstände sind kompakte bis lockere Rispen mit vielen Blüten, die Blüten sitzen an... mehr

Virginia Tabak

Virginia Tabak
Gemäß der anthroposophischen Menschen- und Naturerkenntnis gehört zu den Anwendungsgebieten die Harmonisierung der Empfindungsorganisation, insbesondere im Rhythmischen System, z.B. bei krampfartigen Störungen der Bewegungsabläufe der glatten Muskulatur im Magen-Darm-Trakt, Gefäßsystem und Bronchialbereich. Kommission C* (s. Quellen):... Spastische und hypotone Motilitätsstörungen der glatten Muskulatur im Magen-Darm Bereich, Gefäßsystem... mehr

Arznei-Mohn

Arznei-Mohn
Diese Pflanzenart mit den riesigen, tiefroten Blüten ist im Iran und im Kaukasus beheimatet. In Europa ist sie inzwischen auch als Zierpflanze im Gebrauch. Züchtungen aus dieser Art werden als Arzneipflanze kultiviert. Die ausdauernde, krautige Pflanze erreicht Wuchshöhen bis 120 Zentimeter. Aus der grundständigen Blattrosette wachsen mehrere aufrechte oder aufsteigende, robuste Stängel mit 3 bis 5 mm Durchmesser und Blättern an 5 bis 8 Knoten.... mehr

Türkischer-Mohn

Türkischer-Mohn
Der Türkische Mohn (Papaver orientale) ist eine Pflanzenart aus der Familie der Mohngewächse (Papaveraceae). Er ist auch unter den Namen Morgenländischer Mohn, Orientalischer Mohn, Garten-Mohn, Stauden-Mohn und Feuer-Mohn bekannt. [1] Weltweit ist sie als beliebte Gartenzierpflanze im Gebrauch und für diesen Zweck gibt es eine ganze Reihe von Weiterzüchtungen. Die Pflanze ist insgesamt sehr viel größer als der in Mitteleuropa heimische Klatschmohn.... mehr

Schlaf-Mohn

Schlaf-Mohn
Morphin wird zur Schmerzbekämpfung bei starken Schmerzen, wie bei Tumoren, sowie bei chronischen Schmerzen verschiedenen Ursprungs eingesetzt, aber auch als Droge missbraucht. Morphin ist bei Gallen- und Nierenkoliken zur Schmerzstillung nicht geeignet. Morphin macht psychisch und physisch abhängig. Bei Überdosierung von Morphin setzt der Tod (Letale Dosis) durch Atemdepression ein. Codein besitzt nur 1/6 bis 1/12 der analgetischen Wirksamkeit... mehr
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