Steckbrief
Blütenfarbe: gelb;Höhe/Länge von 5cm bis 15cm
Blütezeit von 2 bis 4
Lebensdauer: ausdauerndes Kraut (Staude);
Blütenform: radiär (strahlig, aktinomorph): mind. drei Symmetrieebenen
Systematik
Abteilung:Spermatóphyta - Samenpflanzen
Unterabteilung:
Angiospérmae - Bedecktsamer
Klasse:
Dicotyledóneae (Magnoliópsida) - Zweikeimblättrige
Unterklasse:
Polycárpicae (Magnoliidae) - Vielfrüchtige
Ordnung:
Ranunculáles - Hahnenfußartige (Ranáles)
Familie:
Ranunculáceae - Hahnenfußgewächse
Gattung: Eranthis
Winterling - Eranthis hyemalis
Familie: Ranunculáceae - Hahnenfußgewächse![]() Bildquelle: Wikipedia User Meneerke bloem |
hyemalis: winterlich
Der Winterling (Eranthis hyemalis) ist eine Pflanzenart aus der Gattung der Winterlinge (Eranthis) in der Familie der Hahnenfußgewächse (Ranunculaceae). Er ist ein Frühjahrsblüher, der oft schon im Februar blüht.Der Winterling ist eine ausdauernde, krautige Pflanze. Er bildet eine in der Erde liegende Knolle als Überdauerungsorgan aus und wird daher zu den Knollengeophyten gezählt. Die glänzend gelben, etwa 2,5 cm im Durchmesser großen Blüten stehen am Ende eines dicken Stängels. Die Blüte enthält meist sechs Blütenkronblätter und viele Staubblätter. Zwischen Kronblättern und Staubblättern befinden sich tütenförmige Honigblätter. Unter der Blüte sitzt ein Wirtel aus drei waagrechten Hochblättern, die handförmig aufgeteilt sind. Das grundständige Blatt ist auch handförmig und lang gestielt, erscheint aber erst nach der Blüte.
Verbreitung/Vorkommem
Die ursprüngliche Heimat ist in Südeuropa, wo der Winterling vor allem in feuchten Laubwäldern oder auch in Gebüschen und Weinbergen wächst. Sein Verbreitungsgebiet reichte von Südostfrankreich über Italien und Ungarn bis nach Bulgarien und der Türkei. Diese Art wird aber schon lange als Zierpflanze besonders in Parkanlagen kultiviert.Giftigkeit
Der Winterling ist eine stark giftige Pflanze. Insbesondere die Knollen enthalten Glykoside, die herzwirksam sind. Zu den Vergiftungserscheinungen, die durch Winterlinge ausgelöst werden können, zählen Atemnot, Erbrechen, Übelkeit und unregelmäßiger und verlangsamter Puls.Literatur
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