Steckbrief
Höhe/Länge von 1m bis 40mLebensdauer: Holzgewächs;
Garten/Anbau
Lichtanspruch: Halbschatten; Schatten; Sonne;Boden Feuchte: 2 frisch;
Der Gummibaum bevorzugt helles Sonnenlicht, kommt jedoch auch mit wenig Licht aus. Dann wächst er langsam und neigt dazu, eher Längenwachstum zu zeigen, um das Sonnenlicht zu erreichen. Er ist tolerant gegen Trockenheit, bevorzugt aber feuchtes Erdreich ohne Staunässe. Er wächst besonders gut in feuchter, tropischer Umwelt.
Die meisten Kulturpflanzen werden vegetativ durch Stecklinge oder selten durch Abmoosen vermehrt. Aussaat ist möglich. Auch eine Gewebekultur kann zu einer schnellen, großen Vermehrungsrate genutzt werden.
Systematik
Abteilung:Spermatóphyta - Samenpflanzen
Unterabteilung:
Angiospérmae - Bedecktsamer
Klasse:
Dicotyledóneae (Magnoliópsida) - Zweikeimblättrige
Unterklasse:
Amentiferae (Hamamelididae) - Kätzchenblütige
Ordnung:
Urticáles - Brennesselartige
Familie:
Moráceae - Maulbeergewächse
Gattung: Ficus
Gummibaum - Ficus elastica
Familie: Moráceae - Maulbeergewächse![]() Bildquelle: Köhler's Medizinal-Pflanzen in naturgetreuen Abbildungen mit kurz erläuterndem Texte. (1887) |
Bei Verletzung geben die Triebe und Blätter des Gummibaums reichlich weißen Latexsaft ab. Da er für Latexallergiker ein Auslöser allergischer Reaktionen bis hin zu anaphylaktischen Reaktionen sein kann, sollten diese ihn meiden.
Der Gummibaum (Ficus elastica) ist eine weit verbreitete Zimmerpflanze und Ziergehölz in den Tropen in Parks, Gärten und Straßenbaum. Es ist eine Art aus der Gattung der Feigen (Ficus), zu der auch die essbaren Feigen gehören, in der Familie der Maulbeergewächse (Moraceae).
Er wird in die Gruppe der Banyan-Feigen eingeordnet, zu denen auch die im Buddhismus bedeutsame Pappelfeige (Banyan-Baum) gehört.
Er ist jedoch nicht näher mit dem Kautschukbaum (Hevea brasiliensis) verwandt, von dem der meiste Naturkautschuk zur Herstellung von Gummi stammt.
Es handelt sich um einen Baum, der eine Wuchshöhe von 30 bis 40 m (selten bis 60 m) und einen Stammdurchmesser bis zu 2 m erreichen kann. Der Stamm ist unregelmäßig und entwickelt Luftwurzeln und Brettwurzeln zur festen Verankerung im Boden und zur Abstützung der schweren Äste.
Die einfachen, ganzrandigen Laubblätter sind glänzend dunkelgrün, 10 bis 35 cm lang und 5 bis 15 cm breit. Die Blattgröße ist bei jungen Pflanzen, die in der Natur mit dem wenigen Licht im Unterholz auskommen müssen, am größten (gelegentlich bis 45 cm) und viel kleiner bei älteren Bäumen. Die Nebenblätter sind zu einem großen Nebenblatt verwachsen das das junge Blatt vor der Entfaltung wie eine Tüte schützt. Es wird beim Entfalten des Blattes abgestoßen.
Die Rinde ist hellbraun bis mittelbraun.
Wie bei anderen Feigen benötigen die Blüten eine besondere Art symbiotisch lebender Feigenwespen zur Bestäubung. Deshalb benötigt der Gummibaum keine farbigen oder duftenden Blüten, um Bestäuber anzulocken. Die Blüten befinden sich im Inneren eines Blütenstandes.
Die Frucht ist eine kleine, gelbgrüne, ovale Feige mit etwa 1 cm Länge, die kaum genießbar ist. Fruchtbare Samen sind nur enthalten, wenn die Blüte durch die Wespenart bestäubt wurde.
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