Garten-Erdbeere - Fragaria ananassa

Familie: Rosáceae - Rosengewächse

Fragaria x ananassa
Bildquelle: Wikipedia User Hedwig Storch
Kategorie: Bauerngarten Beerenpflanze Mischkultur Biogarten Gewaechshaus

Fragaria: lat. frangere = brechen (Erdbeerwasser = Erdbeergeist frü­her für Umschläge bei gebrochenen Bei­nen); "Erd­bee­re"

andere Namen: Ananas-Erdbeere, Kulturerdbeere

Die Gartenerdbeere (Fragaria ×ananassa, Syn. Fragaria ×magna) ist die Nutzpflanze aus der Gattung der Erdbeeren. Die Vorläufer dieser Züchtung stammen vom amerikanischen Kontinent.


Inhaltsstoffe

Erdbeeren enthalten mehr Vitamin C als Orangen und Zitronen. Darüber hinaus sind sie reich an Folsäure, Kalzium, Magnesium und Eisen. Weil Erdbeeren sehr kalorienarm sind, gelten sie als „Schlankmacher“.
100 g Erdbeeren enthalten:
kcal kJoule Wasser Fett Kalium Calcium Magnesium Vitamin C
32 134-136 90 g 0,4 g 147 mg 26 mg 15 mg 64 mg

Verwendung in der Küche

Erdbeeren sind pflückreif und genießbar, wenn mindestens zwei Drittel der Fruchtoberfläche rot gefärbt ist. Ihr voller Geschmack entwickelt sich jedoch nur, wenn sie ausgereift gepflückt werden. Zu einer Nachreife kommt es bei Erdbeeren nicht mehr. Idealerweise werden sie unmittelbar nach dem Abpflücken verzehrt. Erdbeeren sind nur eingeschränkt transportfähig, da sie sehr druckempfindlich und anfällig für Schimmelpilze sind. Im Kühlschrank können sie bei zwei bis 6 Grad Celsius etwa ein bis zwei Tage gelagert werden. Bei Temperaturen zwischen 0 und zwei Grad sind sie bis zu fünf Tage haltbar.

Zu ihrer Verarbeitung werden sie gewaschen, bevor Stiele und Blätter entfernt werden, da der Kontakt mit Wasser dazu führt, dass sie Aroma verlieren. Werden sie mit Zucker bestreut, darf das erst kurz vor dem Servieren geschiehen, da sie dadurch sehr viel Saft ziehen und weich werden.

Eine große Rolle spielen Erdbeeren bei der Herstellung von Konfitüren. Zu den klassischen Kombinationen gehören Süßspeisen, bei denen Rhabarber und Erdbeeren gemeinsam verarbeitet werden.

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