Steckbrief
Blütenfarbe: weiß;Lebensdauer: ausdauerndes Kraut (Staude);
Garten/Anbau
Pflanzung von 8 bis 8Gute Nachbarn:
Borretsch
Gewöhnlicher Feldsalat
Knoblauch
Kopfsalat
Porree
Petersilie
Garten-Petunie
Radieschen
Rote Bete
Gewöhnliche Wiesen-Schafgarbe
Echter Spinat
Tagetes
Speisezwiebel
Schlechte Nachbarn:
Blumenkohl
Broccoli
Rosenkohl
Das Wurzelwerk der Erdbeere ist sehr empfindlich und kann von verschieden bodenbürtigen Pilzen befallen werden. Auf nassen oder zur Staunässe neigenden Böden sollten keine Erdbeeren angebaut werden, weil die Wurzeln dann häufig von der roten Wurzelfäule (Phytopthora fragariae) befallen werden. Fast alle gängigen Sorten sind außerdem anfällig bis sehr anfällig für Verticillium-Welke, die bei Erdbeeren durch den Pilz Verticillium dahliae hervorgerufen wird. Flächen, auf denen schon einmal Kartoffeln gestanden haben, sind mit großer Wahrscheinlichkeit mit Verticillium-Mikrosklerotien besetzt und deshalb ungeeignet. Auf Parzellen, auf denen schon häufiger Erdbeeren gestanden haben, muss man mit einem Befall von Rhizomfäule (Phytopthora cactorum) oder schwarzer Wurzelfäule, verursacht durch verschiedene Bodenpilze, rechnen.
Einige kleinwüchsigere Erdbeersorten eignen sich auch für einen sonnigen Balkon.
Standort
Für ein gesundes Gedeihen benötigen Erdbeeren einen vollsonnigen und windgeschützten Standort. Da die Blüten sich nach dem Ende der Kälteperiode entwickeln, sind sie durch Spätfrost stark gefährdet.Optimale Bedingungen bieten Erdbeeren ein tiefgründiger und gut durchlässiger Boden. Er sollte humus- und nährstoffreich sein. Besonders förderlich ist ein leicht saurer Boden mit einem pH-Wert zwischen 5,5 und 6,5.
Systematik
Abteilung:Spermatóphyta - Samenpflanzen
Unterabteilung:
Angiospérmae - Bedecktsamer
Klasse:
Dicotyledóneae (Magnoliópsida) - Zweikeimblättrige
Unterklasse:
Rósidae - Rosenähnliche
Ordnungsgruppe:
Rosiflórae - Rosenblütige
Ordnung:
Rosáles - Rosenartige
Familie:
Rosáceae - Rosengewächse
Gattung: Fragaria
Garten-Erdbeere - Fragaria ananassa
Familie: Rosáceae - Rosengewächse![]() Bildquelle: Wikipedia User Hedwig Storch |
Fragaria: lat. frangere = brechen (Erdbeerwasser = Erdbeergeist früher für Umschläge bei gebrochenen Beinen); "Erdbeere"
andere Namen: Ananas-Erdbeere, Kulturerdbeere
Die Gartenerdbeere (Fragaria ×ananassa, Syn. Fragaria ×magna) ist die Nutzpflanze aus der Gattung der Erdbeeren. Die Vorläufer dieser Züchtung stammen vom amerikanischen Kontinent.
Inhaltsstoffe
Erdbeeren enthalten mehr Vitamin C als Orangen und Zitronen. Darüber hinaus sind sie reich an Folsäure, Kalzium, Magnesium und Eisen. Weil Erdbeeren sehr kalorienarm sind, gelten sie als „Schlankmacher“.100 g Erdbeeren enthalten:
kcal kJoule Wasser Fett Kalium Calcium Magnesium Vitamin C
32 134-136 90 g 0,4 g 147 mg 26 mg 15 mg 64 mg
Verwendung in der Küche
Erdbeeren sind pflückreif und genießbar, wenn mindestens zwei Drittel der Fruchtoberfläche rot gefärbt ist. Ihr voller Geschmack entwickelt sich jedoch nur, wenn sie ausgereift gepflückt werden. Zu einer Nachreife kommt es bei Erdbeeren nicht mehr. Idealerweise werden sie unmittelbar nach dem Abpflücken verzehrt. Erdbeeren sind nur eingeschränkt transportfähig, da sie sehr druckempfindlich und anfällig für Schimmelpilze sind. Im Kühlschrank können sie bei zwei bis 6 Grad Celsius etwa ein bis zwei Tage gelagert werden. Bei Temperaturen zwischen 0 und zwei Grad sind sie bis zu fünf Tage haltbar.Zu ihrer Verarbeitung werden sie gewaschen, bevor Stiele und Blätter entfernt werden, da der Kontakt mit Wasser dazu führt, dass sie Aroma verlieren. Werden sie mit Zucker bestreut, darf das erst kurz vor dem Servieren geschiehen, da sie dadurch sehr viel Saft ziehen und weich werden.
Eine große Rolle spielen Erdbeeren bei der Herstellung von Konfitüren. Zu den klassischen Kombinationen gehören Süßspeisen, bei denen Rhabarber und Erdbeeren gemeinsam verarbeitet werden.
Literatur
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