Kategorie: Heilpflanze

Eine Heilpflanze (oder Drogenpflanze, Giftpflanze und Arzneipflanze) ist eine Pflanze, die wegen ihres Gehalts an Wirkstoffen zu Heilzwecken oder zur Linderung von Krankheiten verwendet werden kann.
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Allermannsharnisch

Allermannsharnisch
Für innerliche Anwendung werden die Blätter der Pflanze in Weingeist angesetzt und sind dann ein Blutreinigungsmittel. Man sollte die Pflanze im Frühjahr einsetzen, um eine Entschlackung der im Winter angesammelten Gifte zu bewirken. Jedoch gibt es bisher keine Untersuchungen über die tatsächliche Wirksamkeit dieses Hausmittelchens.

Echte Aloe

Echte Aloe
Die starke abführende Wirkung des aus dem Blattharz gewonnenen Aloin ist seit langer Zeit bekannt.Als Frischblatt kann die ganze Blatthaut mit dem inneren Gel verwertet werden. Da eine maschinelle Verarbeitung nur in sehr aufwändiger Technik den Bitterstoff Aloin herausfiltern kann, wird es ausschließlich für kosmetische Zwecke und als Nahrungsergänzung nur das Blattinnere (Gel bzw. der Saft) der Pflanze verwendet, in seltenen Fällen die ganze... mehr

Beifußblättriges Traubenkraut

Beifußblättriges Traubenkraut
Die Essenz aus frischen Blütenköpfen und jungen Schößlingen soll gegen Fieber und blutstillend wirken.

Bischofskraut

Bischofskraut
Das Bischofskraut (Ammi visnaga) ist eine Pflanzenart in der Familie der Doldenblütler (Apiaceae) und wird auch Khella oder Khellakraut genannt. Der lateinische Name Ammi leitet sich von ammos ab, was im Griechischen Sand bedeutet. Die ebenfalls verbreitete Bezeichnung Zahnstocherkraut oder Zahnstocherammei (auch nur Ammei) kommt daher, dass es in orientalischen Ländern zur Herstellung von Zahnstochern verwendet wird, wobei ihr würziger Geschmack... mehr

Deutscher Bertram

Deutscher Bertram
Die Wurzel des Deutschen Bertram wurde in der Volksmedizin als Pulver oder Tinktur gegen Zahnschmerzen, Munderkrankungen, Zungenlähmung und Einreibung bei Kältegefühlen, Krämpfen, Lähmungen und Ischias angewandt. Sie war als Radix Pyrethri germanici offizinell.

Acker-Gauchheil

Acker-Gauchheil
Gauchheil findet als Anagallis Arvensis Herba Anwendung in verschiedenen homöopathischen Erzeugnissen gegen verschiedene Ausschläge und Nervenleiden. Früher fand der Acker-Gauchheil Verwendung zur Behandlung von Geschwüren und zur Heilung von Geisteskrankheiten (Gauch = Narr, Kuckuck). Im antiken Griechenland setzte man ihn zur Behandlung von Melancholie ein.

Arznei-Engelwurz

Arznei-Engelwurz
Verwendung findet vor allem die Wurzel (als Droge Angelicae radix), die Bitterstoffe und ätherische Öle enthält, also zu den Amara-Drogen gehört. Alkoholische Auszüge oder Tees werden gegen Appetitlosigkeit, leichte Magen- und Darmkrämpfe, Völlegefühl und Blähungen eingesetzt. Engelwurz wirkt karminativ, antimikrobiell und regt die Magensaft- und Pankreas-Sekretion an. In der Volksmedizin wird das ätherische Öl (als Droge Angelicae aetheroleum)... mehr

Wald-Engelwurz

Wald-Engelwurz
Die Wald-Engelwurz ist eine mehrjährige, dunkelgrüne Pflanze, die Wuchshöhen von 50 bis 150 Zentimeter erreicht. Der Stängel ist aufrecht, röhrig und weißlich bereift. Die Blätter sind groß, die Grundblätter können eine Länge von 30 bis 60 Zentimeter erreichen. Sie sind rau, unterseits behaart und zwei- bis dreifach gefiedert. Die Fiedern sind bis zu 8 Zentimeter lang, eiförmig-länglich und stachelspitz. Die Blattstiele sind nach oben... mehr

Karpaten-Katzenpfötchen

Karpaten-Katzenpfötchen
Das Karpaten-Katzenpfötchen wächst als ausdauernde krautige Pflanze und erreicht Wuchshöhen von etwa 10 bis 20 cm (bis 25 cm). Im Gegensatz zum Gewöhnlichem Katzenpfötchen bildet es keine oberirdische Ausläufer. Die Pflanze mit aufrechtem unverzweigten Stängel ist wollig-weißfilzig behaart. Die ganzrandigen Laubblätter sind unten meist länglich-verkehrt-eilanzettlich, die oberen länglich bis linealisch. Das Karpaten-Katzenpfötchen ist... mehr

Gewöhnliches Katzenpfötchen

Gewöhnliches Katzenpfötchen
Die Pflanze wird selten als Heilmittel gegen Bronchitis und Gallenerkrankungen genutzt.

Wundklee

Wundklee
Echter oder Gemeiner Wundklee (Anthyllis vulneraria) ist eine Pflanzenart aus der Gattung Wundklee (Anthyllis). Das Artepipheton vulneraria leitet sich vom lateinischen vulnerarius (= Wund) ab[1]. Auch der volkstümliche Name Wundklee bzw. "Wundkraut" verweist auf die Verwendung in der Volksmedizin zur Heilung von Wunden und als Hustenmittel ab.[2] Die mehrjährige, krautige Pflanze erreicht Wuchshöhen von etwa 5 bis 40 Zentimetern. Diese Pflanzenart... mehr

Karpaten-Wundklee


Anthyllis: gr. anthos = Blüte, ioulos = weicher Bart (Kelche be­haart); "Wund­klee"

Steppen-Wundklee


Anthyllis: gr. anthos = Blüte, ioulos = weicher Bart (Kelche be­haart); "Wund­klee"

Nordischer Wundklee


Anthyllis: gr. anthos = Blüte, ioulos = weicher Bart (Kelche be­haart); "Wund­klee"

Echter Sellerie

Echter Sellerie
Der Echte Sellerie (Apium graveolens) ist eine Pflanzenart aus der Gattung Sellerie und der Familie der Doldenblütler (Apiaceae). Echter Sellerie (Apium graveolens L.; früher Selinum graveolens) ist zweijährig und kommt vor allem auf Salzböden vor. Er erreicht eine Wuchshöhe bis zu einem Meter. Der Echte Sellerie wird seit langem als Heil-, Würz- und Gemüsepflanze angebaut. Echter Sellerie hat in allen Teilen ein typisches, kräftiges Aroma,... mehr

Gewöhnliche Akelei

Gewöhnliche Akelei
Die Akelei zählte im Mittelalter in Europa zu den bekannten Heilmitteln. Als Erste erwähnt Hildegard von Bingen die Gemeine Akelei als Heilpflanze. Während heute Gartenbücher davor warnen, dass Akelei giftige Verbindungen enthält, schreibt Tabernaemontanus in seinem 1588 erschienen New Kreuterbuch: Wiewohl nun dieses Gewöchs bey unsern Medicis sehr wenig oder gar nicht im Gebrauch/ so ist doch rathsamer dass es auch vor anderen frembden... mehr

Große Klette

Große Klette
Die Große Klette wurde als Volksarzneipflanze verwendet, die Wurzeln werden zur Droge „Radix Bardanae“ verarbeitet.

Gewöhnliche Osterluzei

Gewöhnliche Osterluzei
Die Osterluzeigewächse (Aristolochia spec.) dienten seit dem Altertum als Heilpflanzen. So empfahlen griechische und römische Ärzte unterschiedliche Aristolochia-Arten als Mittel gegen Schlangenbisse. Auch die nordamerikanischen Indianer sollen die Pflanze zu diesem Zweck eingesetzt haben. Der Gattungsname Aristolochia geht auf die griechischen Worte aristos (sehr gut, das Beste) und lockeius (zum Gebären gehörig) zurück und deutet auf die... mehr

Arnika

Arnika
Den antiken Schriftstellern war Arnika als Heilpflanze nicht bekannt. Die wohl früheste Erwähnung findet sich bei Hildegard von Bingen. Bei der von ihr als „Wolfsgelegena“ bezeichneten Pflanze könnte es sich um die Arnika handeln. Ab dem 18. Jahrhundert wurde Arnika tatsächlich bei Beschwerden und Krankheiten eingesetzt. Das Anwendungsspektrum war weit gefächert, neben Blutergüssen und allgemeinen Verletzungen wurden auch Krampfadern, Venenentzündungen,... mehr

Eberraute

Eberraute
Eberraute soll magenstärkend und verdauungsfördernd sowie wurmtreibend, menstruationsfördernd und antiseptisch wirken. In klarem Schnaps eingelegt soll Eberraute auch gegen Kopfschmerzen helfen. Der Pflanze hat man schon sehr früh viele Kräfte zugestanden. Gemäß Tabernaemontanus, 1588, hilft Eberraute – von ihm Stabwurz genannt - nicht nur gegen „das Keichen und Hertzgesperr“, sondern tödtet und treibet auss die Würm von alten Menschen... mehr
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