Steckbrief
Blütenfarbe: rot, rosa oder purpurn; weiß;Lebensraum: Parks und Gärten;
Lebensdauer: einjährige Sommerpflanze;
Garten/Anbau
Ausaat von 1 bis 12Saatort: Vorkultur
Lichtanspruch: Halbschatten; Sonne;
Boden Feuchte: feucht;
Gartenkresse sät man am einfachsten in Saatschalen auf Küchenpapier am Fensterbrett. Bereits eine Woche nach Aussaat kann geernet werden!
Systematik
Abteilung:Spermatóphyta - Samenpflanzen
Unterabteilung:
Angiospérmae - Bedecktsamer
Klasse:
Dicotyledóneae (Magnoliópsida) - Zweikeimblättrige
Unterklasse:
Dilleníidae - Dillenienähnliche
Ordnungsgruppe:
Cistiflórae - Cistusblütige
Ordnung:
Capparáles - Kapernstrauchartige (Cruciáles)
Familie:
Brassicáceae - Kreuzblütler
Gattung: Lepidium
Weitere Pflanzen der Gattung Lepidium
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Gartenkresse - Lepidium sativum
Familie: Brassicáceae - Kreuzblütler![]() Bildquelle: Bönisch 2011 |
Lepidium: gr. lepidion = Schüppchen, Deminutiv zu lepis = Schuppe (Fruchtform); "Kresse"
sativus: gesät, angepflanzt
Die meistverbreitete einjährige Gartenkresse stammt vermutlich aus dem vorderen Orient, ihre Samen wurden schon in alten Pharaonengräbern gefunden. Auch Griechen und Römer schätzten sie, Karl der Große verordnete ihren Anbau in seinen Kapitularien.
Die einjährige krautige Pflanze erreicht Wuchshöhen von bis zu 50 Zentimetern. Die Stängel sind kahl, bläulich grün und nach oben verzweigt. Die weißen bis rosafarbenen Blüten sind zwittrig und vielzählig. Es werden Schoten gebildet.
Heimat
vermutlich West- oder ZentralasienInhaltsstoffe
Gartenkresse zeichnet sich durch einen hohen Gehalt an Vitamin C, Eisen, Kalzium und Folsäure aus. Außerdem enthält sie Vitamin B. Leicht zu kultivieren, eignet sich Gartenkresse vor allem im Winter, wenn frisches Obst und Gemüse rar sind, zur Nahrungsergänzung. Weitere Inhaltsstoffe, die für ihren Geschmack verantwortlich sind, sind Ethylisothiocyanat und Benzylisothiocyanat sowie Phenylacetonitril (Benzylcyanid).Verwendung in der Küche
Gartenkresse schmeckt roh beißend scharf, der Geschmack erinnert an Senf und Rettich, was am Gehalt an Senfölglykosiden liegt. In den Lebensmittelhandel gelangen und in der Küche verwendet werden vor allem die Keimlinge, die etwa eine Woche nach der Aussaat geerntet werden können.Verwendet werden die Sorten dieser Art frisch für kalte Aufstriche, besonders solche auf Frischkäse- oder Quarkbasis, und für Salate. Manchmal streut man die gehackten Blätter auf warme Speisen, wie Gemüsesuppen oder Eierspeisen. Auch beliebt sind gehackte Gartenkresseblätter auf Butter- oder Schmalzbrot.
Literatur
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