Steckbrief
Blütenfarbe: gelb; weiß;Blütezeit von 5 bis 6
Lebensraum: Parks und Gärten;
Lebensdauer: Holzgewächs;
Blattstellung: Blätter gegenständig
Blattform: rundlich, elliptisch, nierenförmig;
Blattrand: ganzrandig;
Blütenform: dorsiventral (zygomorph): mit nur einer Symmetrieachse
Fleischige Früchte: Beeren
Systematik
Abteilung:Spermatóphyta - Samenpflanzen
Unterabteilung:
Angiospérmae - Bedecktsamer
Klasse:
Dicotyledóneae (Magnoliópsida) - Zweikeimblättrige
Unterklasse:
Astéridae - Asternähnliche
Ordnungsgruppe:
Tubiflórae - Röhrenblütige
Ordnung:
Dipsacáles - Kardenartige
Familie:
Caprifoliáceae - Geißblattgewächse
Gattung: Lonicera
Weitere Pflanzen der Gattung Lonicera
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Wald-Geißblatt - Lonicera periclymenum
Familie: Caprifoliáceae - Geißblattgewächse![]() Bildquelle: Wikipedia User Svdmolen |
Lonicera: n. d. dtsch. Botaniker Adam Lonitzer, latinisiert: Lonicerus (1528 - 1586); "Geißblatt"
periclymenum: ringsum berührend (Duft der Blüten)
andere Namen: Wildes Geißblatt, Deutsches Geißblatt, Wald-Heckenkirsche
Immer wieder verlocken die roten Beeren kleine Kinder zum Naschen, allerdings oft mit nachfolgendem Krankenhausaufenthalt, denn die Früchte des Wald-Geißblattes sind giftig und verursachen Brechdurchfälle und Reizungen des Verdauungssystems.
Die Pflanze wächst für gewöhnlich wild in Wäldern und buschreichen Gegenden, wo sie mit bis zu 25 Meter langen Lianen emporragt. Dabei teilt sich die Pflanze in mehrere Schlingen, die einen Baum regelrecht „einspinnen“ können. An felsigen Küstenabschnitten liegen die Lianen ausgebreitet auf dem Untergrund. Das Gewächs wird auch als Gartenpflanze genutzt und in verschiedenen Varianten gezüchtet.
Das Wald-Geißblatt blüht mit cremeweißen bis gelblichen Blüten, die einen süßen Duft verbreiten. Die Blüten ruhen unter den warmen und hellen Tageszeiten und entfalten erst am Abend ihre volle Pracht. Sie werden abends meist von Eulenfaltern und langrüsseligen Schwärmern, die mit ihren langen Saugrohren die Pflanze bestäuben können, besucht. Später entwickelt die Pflanze kleine rote Beeren.
Literatur
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- Vademecum Anthroposophische Arzneimittel
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- WELEDA AG: Arzneimittelverzeichnis 2009 - 2009 - Schwäbisch Gmünd
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- Wichtl M. - Teedrogen und Phytopharmaka. Ein Handbuch für die Praxis auf wissenschaftlicher Grundlage - 2008 - 5. Auflage, Stuttgart; ISBN: 978-3804723696












































