Steckbrief
Blütenfarbe: rot, rosa oder purpurn;Höhe/Länge von 40cm bis 1,5m
Blütezeit von 6 bis 9
Lebensraum: Gewässer, Moore, Sümpfe, Naßwiesen, Wassergräben;
Lebensdauer: ausdauerndes Kraut (Staude);
Blattform: länglich, linealisch, lanzettlich, spatelförmig;
Blattrand: ganzrandig; gewellt;
Blütenform: radiär (strahlig, aktinomorph): mind. drei Symmetrieebenen
Blütenstand: Traube
Garten/Anbau
Ausaat von 7 bis 3Saatort: Direktsaat
Lichtanspruch: Halbschatten; Schatten;
Boden Feuchte: 2 frisch;
Systematik
Abteilung:Spermatóphyta - Samenpflanzen
Unterabteilung:
Angiospérmae - Bedecktsamer
Klasse:
Dicotyledóneae (Magnoliópsida) - Zweikeimblättrige
Unterklasse:
Rósidae - Rosenähnliche
Ordnungsgruppe:
Myrtiflórae - Myrtenblütige
Ordnung:
Myrtáles - Myrtenartige
Familie:
Lythráceae - Blutweiderichgewächse
Gattung: Lythrum
Weitere Pflanzen der Gattung Lythrum
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Blutweiderich - Lythrum salicaria
Familie: Lythráceae - Blutweiderichgewächse![]() Bildquelle: Prof. Dr. Otto Wilhelm Thomé Flora von Deutschland, Österreich und der Schweiz 1885, Gera, Germany |
Lythrum: gr. lythron = strömendes Blut (Blütenfarbe), altes Heilmittel bei Blutungen (n. d. Signaturenlehre); "Weiderich"
salicaria: zur Weide gehörend
Der Blutweiderich wurde früher als blutstillendes Mittel genutzt
Der Gewöhnliche Blutweiderich (Lythrum salicaria) ist eine Pflanzenart aus der Familie der Weiderichgewächse (Lythraceae), die als Futterpflanze von den Raupen aus der Familie der Nachtpfauenaugen und als Nektarspender unter anderem von Tagschmetterlingen geschätzt wird.
Verbreitung/Vorkommem
Der BlutWeiderich wächst an feuchten Standorten.Inhaltsstoffe
Blutweiderich enthält das Glykosid Salicarin, Pectine, Harze, ätherisches Öl, reichlich Gerbstoffe und das Flavon Vitexin.Verwendung in der Pflanzenheilkunde
Als Heilmittel in der Pflanzenheilkunde werden Blüten und der Wurzelstock des Blutweiderichs genutzt. Die Volksmedizin setzt ihn bei Durchfällen, Blutfluss und Ruhr ein. Dazu werden 1 bis 3 Gramm Wurzel mit zwei Litern Wasser abgekocht.Verwendet wurde Blutweiderich beispielsweise während der Choleraepidemie im 19. Jahrhundert. Die Pflanze besitzt aufgrund der Gerbstoffe stark adstringierende, bakterizide, blutstillende und harntreibende Eigenschaften.
Dass der Blutweiderich als blutstillendes Mittel genutzt wurde, gab ihm wohl seinen Namen (oder die Farbe seiner Blüten).
Sonstige Verwendung
Mit dem roten Farbstoff färbte man früher Zucker.Literatur
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