Gelbe Gauklerblume - Mimulus guttatus

Familie: Scrophulariáceae - Braunwurzgewächse (Rachenblütler)

Mimulus guttatus
Bildquelle: Wikipedia User EugeneZelenko
Kategorie: Gartenteich

Mimulus: Deminutiv zu gr. mimos = Schauspieler (Blüte mas­ken­ar­tig); "Gauklerblume"
guttatus: gesprenkelt, getüpfelt

andere Namen: Gefleckte Gauklerblume, Gewöhnliche Gauklerblume

Die Gelbe Gauklerblume ist eine einjährige oder mehrjährige, krautige Pflanze, die Wuchshöhen von meist 30 bis 50 (20 bis 60) Zentimetern erreicht. Sie breitet sich über rasch einwurzelnde Ausläufer schnell aus. Der grüne Stängel ist kahl oder schwach drüsenhaarig behaart. Die gegenständigen Laubblätter sind kahl, verkehrt-eiförmig und unregelmäßig gezähnt.

Der Blütenstand ist drüsig bis flaumig behaart, mit Hochblättern. Die zwittrigen, zygomorphen Blüten sind fünfzählig. Die Blütenstiele sind 12 bis 25 mm lang. Die fünf grünen Kelchblätter sind verwachsen; die Kelchzähne sind deutlich ungleich. Die fünf gelben Kronblätter sind zu einer 2 bis 4,5 cm langen Kronröhre verwachsen, die zum Teil rötlich gefleckt ist. Es sind nur vier Staubblätter vorhanden. Der Griffel endet in einer zweilappigen Narbe. Die Blütezeit reicht etwa von Juni bis August. Die Bestäubung erfolgt durch Insekten.

Die Kapselfrucht enthält viele Samen. Die kleinen Samen werden über den Wind ausgebreitet.


Verbreitung/Vorkommem

Die Gelbe Gauklerblume stammt ursprünglich aus dem westlichen Nordamerika.

Standort

Sie ist zu finden an Bach- und Flussufern, Gräben sowie Quellen. 1814 wurde sie als Zierpflanze nach Schottland eingeführt, verwilderte und verbreitete sich von dort aus in Europa. In Mitteleuropa kommt sie vereinzelt in naturbelassenen Gebieten an wasserreichen Orten, z. B. an Bächen und Flussufern vor. Die Gauklerblume wird auch als dekorativer Bestandteil in Pflanzenmatten zur Uferbefestigung verwendet, was man in naturnahen Gebieten als Florenverfälschung ansehen kann.

Prof. Dr. Otto Wilhelm Thomé Flora von Deutschland, Österreich und der Schweiz 1885, Gera, GermanyWikipedia User EugeneZelenko

Literatur

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