Ähriges Tausendblatt - Myriophyllum spicatum

Familie: Haloragáceae - Seebeerengewächse

Myriophyllum spicatum
Bildquelle: Prof. Dr. Otto Wilhelm Thomé Flora von Deutschland, Österreich und der Schweiz 1885, Gera, Germany
Kategorie: Wasserpflanze Gartenteich

Myriophyllum: gr. myrios = unzählig, phyllon = Blatt (Blattform); "Tau­sendblatt"
spicatus: ährig

Das Ährige Tausendblatt kann etwa 40 bis 200 Zentimeter lang werden und besitzt charakteristische ährige Blütenstände, die zur Blütezeit stets über das Wasser herausragen. Die oberen Deckblätter sind dabei kleiner als die Blütenblätter, die rosa oder selten auch weiß gefärbt sind. Die feingefiederten Stängelblätter stehen meist zu viert (selten zu fünft oder zu dritt) in Quirlen. Die Pflanze ist mit einem relativ kräftigen Rhizom im schlammigen oder schlickigen Boden verankert. Im Spross findet sich zudem ein stark ausgebildetes Durchlüftungsgewebe (Aerenchym).

Die Bestäubung der Blüten erfolgt über Wasser. Der Pollen wird meist durch Wind, seltener durch Insekten auf die anderen Pflanzen übertragen, wo es dann zur Befruchtung kommt. Die daraus entstehenden Spaltfrüchte werden über das Wasser ausgebreitet. Im Gegensatz zum Quirligen Tausendblatt bildet das Ähren-Tausendblatt keine Winterknospen (Turionen) aus.


Verbreitung/Vorkommem

Das Ähren-Tausendblatt ist recht häufig in Tauchblattgesellschaften eutropher, aber nicht belasteter, eher kalkhaltiger, stehender Gewässer mit schlickigem Untergrund zu finden. Es wächst nicht nur in Deutschland, sondern ist circumpolar verbreitet und kommt auf der gesamten Nordhalbkugel vor. Bestände gibt es nicht nur in Nordafrika sondern auch in Somalia sowie im asiatischen Raum auf den Philippinen. Sie ist besonders häufig im Süßwasser, tritt aber auch im Brackwasser auf.

Jan Kops, Flora Batava, Volume 2 (1807)Wikipedia User Fabelfroh

Literatur

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