![]() | ACHTUNG: Nicht pflücken, sammeln oder zertreten! Diese Pflanze ist geschützt und steht auf der Roten Liste Bayern! Kategorie 3 (gefährdet) |
Steckbrief
Blütezeit von 5 bis 6Lebensraum: Äcker;
Blütenform: dorsiventral (zygomorph): mit nur einer Symmetrieachse
Systematik
Abteilung:Spermatóphyta - Samenpflanzen
Unterabteilung:
Angiospérmae - Bedecktsamer
Klasse:
Dicotyledóneae (Magnoliópsida) - Zweikeimblättrige
Unterklasse:
Astéridae - Asternähnliche
Ordnungsgruppe:
Tubiflórae - Röhrenblütige
Ordnung:
Scrophulariáles - Braunwurzartige (Solanáles)
Familie:
Orobancháceae - Sommerwurzgewächse
Gattung: Odontites
Weitere Pflanzen der Gattung Odontites
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| Salz-Zahntrost Odontites litoralis | |
![]() | Roter Zahntrost Odontites vulgaris |
>> Alle Pflanzen der Gattung Odontites
Frühlings-Ackerzahntrost im Web
Frühlings-Ackerzahntrost - Odontites vernus
Familie: Orobancháceae - Sommerwurzgewächse![]() Bildquelle: Kristian Peters 2007 |
Odontites: gr. odontites = zu Zähnen gehörend (ehemal. Heilpfl. bei Zahnleiden); "Zahntrost"
vernalis: Frühling-
Alle Zahntroste sind so genannte Halbschmarotzer. Vollschmarotzer wie die Sommerwurz beziehen Wasser und sämtliche Nährstoffe aus den Wurzeln benachbarter sogenannter Wirtspflanzen. Halbschmarotzer betreiben eigenständig Fotosynthese, gewinnen also mittels Blattgrün (Chlorophyll) aus Wasser und Kohlendioxid unter Zuhilfenahme des Sonnenlichts Sauerstoff und Zucker. Halbschmarotzer haben deshalb immer auch grüne Blätter, während Vollschmarotzer ohne Blattgrün auskommen.
Die Art blüht nur im Mai und Juni und unterscheidet sich von Odontites vulgaris durch die spitzwinklige Beastung. Die 1 bis 4 Astpaare nehmen dabei einen Winkel von 20° bis 40° ein. Die Blätter des Frühlings-Zahntrostes sind zudem spitz, nicht fleischig und länger als die Blüten. Am Ende der Blütezeit ragt der Griffel aus der Krone heraus.
Verbreitung/Vorkommem
Die Pflanze kommt zumeist auf Äckern und in kurzlebigen Unkrautfluren vor. Pflanzensoziologisch kann er als Kennart des Verbandes Aperion spica-venti angesehen werden. Die europaweit verbreitete Art kommt in Deutschland nur selten vor. In einigen Bundesländern ist er auf der Roten Liste.Literatur
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