![]() | ACHTUNG: Nicht pflücken, sammeln oder zertreten! Diese Pflanze ist geschützt und steht auf der Roten Liste Deutschland! Kategorie 3 (gefährdet) |
Steckbrief
Blütenfarbe: gelb; rot, rosa oder purpurn;Höhe/Länge von 30cm bis 60cm
Blütezeit von 6 bis 7
Lebensraum: Fettwiesen und -weiden;
Lebensdauer: mehrjährig, nur einmal blühend (hapaxanth);
Blattstellung: Blätter wechselständig
Blattform: eiförmig, verkehr eiförmig; länglich, linealisch, lanzettlich, spatelförmig;
Blattrand: ganzrandig;
Blütenform: dorsiventral (zygomorph): mit nur einer Symmetrieachse
Blütenstand: Ähre (incl. Quirl)
Verholzungsgrad: Stängel krautig
Trockenfrüchte: Kapsel
Garten/Anbau
Boden Beschaffenheit: lehmiger Boden; toniger Boden (schwer);Boden Feuchte: 4 mäßig trocken;
Boden Nährstoffgehalt: Nährstoffreich (Starkzehrer);
Systematik
Abteilung:Spermatóphyta - Samenpflanzen
Unterabteilung:
Angiospérmae - Bedecktsamer
Klasse:
Dicotyledóneae (Magnoliópsida) - Zweikeimblättrige
Unterklasse:
Astéridae - Asternähnliche
Ordnungsgruppe:
Tubiflórae - Röhrenblütige
Ordnung:
Scrophulariáles - Braunwurzartige (Solanáles)
Familie:
Orobancháceae - Sommerwurzgewächse
Gattung: Orobanche
Weitere Pflanzen der Gattung Orobanche
>> Alle Pflanzen der Gattung Orobanche
Große Sommerwurz - Orobanche elatior
Familie: Orobancháceae - Sommerwurzgewächse![]() Bildquelle: Wikipedia User BerndH |
Orobanche: gr. orobus = Kichererbse, agchein = würgen (Schmarotzer); "Sommerwurz"
elatior: höher
andere Namen: Orobanche major auct.
Die Große Sommerwurz (Orobanche elatior), auch Hohe Sommerwurz genannt, ist eine Pflanzenart aus der Gattung Sommerwurze (Orobanche) in der Familie der Sommerwurzgewächse (Orobanchaceae).
Die Große Sommerwurz ist eine 20 bis 60 cm hoch werdende, parasitäre Pflanze, die auf Flockenblumen-Arten (Centaurea) parasitiert. Die dicht stehenden Schuppenblätter am Stängel sind meist länger als die Internodien.
Die Blütezeit der Art reicht von Juni bis Juli. Die Krone ist zunächst rosenrot gefärbt, wird jedoch später rötlich gelb, auf der Außenseite befinden sich keine Drüsenhaare. Die Oberlippe ist nicht oder nur undeutlich ausgerandet. Die Rückenlinie der Krone ist mehr oder weniger gleichmäßig gebogen. Die Narbe ist gelb gefärbt.
Die Pflanze schmarotzt auf Centaurea scabiosa und anderen Centaurea-Arten.
Verbreitung/Vorkommem
Die Art kommt in Europa und Asien vor. Sie wächst an wärmebegünstigten Säumen und auf Halbtrockenrasen.In Deuschland selten oder verschollen.
Inhaltsstoffe
das phenolische Glykosid OrobanchinLiteratur
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