Banks-Kiefer - Pinus banksiana

Familie: Pináceae - Kieferngewächse

Pinus banksiana
Bildquelle: Wikipedia User Crusier
Kategorie: Nadelbaum

Pinus: lat. Pflanzenname der Pinie; "Kiefer"

Die Banks-Kiefer ist ein mittelgroßer Baum von 10 bis 25 m Höhe, aber einige Exemplare sind nur buschartig. Sie wächst meistens nicht einfach gerade, sondern bildet im Alter eine unregelmäßige Krone. Auf sandigen oder felsenreichen Böden bildet sie oft Reinbestände. In ihrer Verbreitungsstrategie ist sie an Waldbrände angepasst: Ihre Zapfen bleiben über Jahre geschlossen und die Schuppen spreizen sich erst nach Hitzeeinwirkung zur Öffnung (serotine Ausbreitungsstrategie). So fällt der Samen nach einem Feuer auf den nackten Boden, wenn der Altbaum nicht mehr überleben kann oder die Population verkleinert wurde.

Die 2 bis 4 cm langen Blätter sind zweinadelig, verdreht, und zart gelblich-grün gefärbt. Die Zapfen sind 3 bis 5 cm groß und mit bedornten Schuppen versehen, wobei diese Stacheln bis zur Reife abhandenkommen und die Zapfen dann glatt sind. Für Kiefern unüblich, stehen die Zapfen in der Wuchsrichtung des Zweiges ab oder sind um sie herum verdreht. Daran kann man sie leicht von den Küsten-Kiefern unterscheiden.

Bestände der Banks-Kiefer sind Bruthabitat des bedrohten Michiganwaldsängers in dem sehr begrenzten Gebiet seines Vorkommens der Lower Peninsula of Michigan. Alternde Bestände dünnen oft aus und abgefallene Nadeln beschleunigen die Versauerung des Bodens. In der Strauchschicht sind sie daher mit oft Heidelbeeren vergesellschaftet.


Verbreitung/Vorkommem

Die Banks-Kiefer (Pinus banksiana) ist eine in Nordamerika beheimatete Kiefer. Ihr natürliches Verbreitungsgebiet reicht östlich der Rocky Mountains von den Northwest Territories bis nach Nova Scotia sowie von Minnesota bis Maine. Ihre südliche Verbreitungsgrenze ist der Nordwesten von Indiana. Im äußersten Westen ihres Verbreitungsgebietes kommt es zu einer Hybridisierung mit der nah verwandten Küsten-Kiefer (Pinus contorta).

Literatur

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