Zimt-Rose - Rosa majalis

Familie: Rosáceae - Rosengewächse

Rosa majalis
Bildquelle: Prof. Dr. Otto Wilhelm Thomé Flora von Deutschland, Österreich und der Schweiz 1885, Gera, Germany
Kategorie: Dornen-Stacheln

Rosa: lat. Pflanzenname nach gr. rhodon = Rose; "Rose"
majalis: Mai (Blütezeit)

andere Namen: Wildrose, Mai-Rose

Von allen Früchten enthalten die Hagebutten am meisten Vitamin C (1250 mg). Danach kommt die Sanddornbeere (200–800 mg) und die Schwarze Johannisbeere (189 mg) (je 100 g)

Die Pflanze wird seit etwa 1600 in europäischen Gärten kultiviert, ohne jedoch stark verbreitet zu sein.

Rosa majalis bildet einen 1,5 m hohen, dichten Strauch, blüht im gemäßigten Klima sehr früh - meist in den letzten Maitagen - mit etwa 5 cm großen, einfachen Blüten und ist gut winterhart. Sie bildet durch Ausläufer neue Büsche und ist geeignet, an feuchten Standorten, Waldrändern oder Hecken gepflanzt zu werden, um zu verwildern.

Die gefüllte Form Rosa majalis 'Plena' sowie Hybriden werden häufiger in Gärten kultiviert als die Wildform.

Ihre Hagebutten sind zimtartig rot, klein, rund, sowie reich an Vitamin C.


Heimat

Die Pflanze stammt aus den Gebirgsregionen in Mittel- und Osteuropa, Skandinavien sowie Sibirien

Inhaltsstoffe

Das Fruchtfleisch der im Spätherbst geernteten Früchte entsteht aus dem fleischigen Blütenboden, ist süßsauer und reich an Vitaminen, insbesondere Vitamin C (Ascorbinsäure), aber auch Vitamin A, B1 und B2.

Verwendung in der Pflanzenheilkunde

Es ist sehr schwer die viefältigen stark bastartisierenden Sippen der Gattung Rosa zu unterscheiden. Alle Früchte der Gattung Rosa eignen sich zur Herstellung von Vitamin-C haltiger Marmelade bzw. Vitamin C-haltigen Tees.

Literatur

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