Filz-Rose - Rosa tomentosa

Familie: Rosáceae - Rosengewächse

Kategorie: Garten Dornen-Stacheln Strauch

Rosa: lat. Pflanzenname nach gr. rhodon = Rose; "Rose"
tomentosus: filzig

andere Namen: Falsche Filzrose

Von allen Früchten enthalten die Hagebutten am meisten Vitamin C (1250 mg). Danach kommt die Sanddornbeere (200–800 mg) und die Schwarze Johannisbeere (189 mg) (je 100 g)

Die Filz-Rose ist sommergrüner, aufrechter Strauch, der Wuchshöhen von 1 bis 3 Meter erreicht. Ihre langästigen Stacheln sind ziemlich schlank und schwach gebogen, mit einer breiten Basis. Die fünf- bis siebenteilig gefiederten Laubblätter sind dunkelgrün glänzend. die mehr oder weniger gräulichen Fiederblättchen sind meist eiförmig, eiförmig lanzettlich oder elliptisch geformt. Ihre Ober- u. Unterseiten sind flaumig bis filzig behaart. Die Oberseite ist drüsenlos, die Unterseite zum Teil mit zahlreichen grauen oder braunen, geruchlosen oder schwach harzig duftenden Drüsen besetzt.

Die duftenden, zwittrigen, radiärsymmetrischen Blüten sind fünfzählig. Die ziemlich kleinen Kelchblätter sind gefiedert, nach dem Abblühen sind sie waagerecht bis beinahe zurückgeschlagen, spätestens ab der Fruchtreife sind sie hinfällig. Die fünf freien Kronblätter sind weiß bis hellrosa. Der Griffel ist behaart oder kahl und der Griffelkanal ist schmaler als 1 mm. Das Narbenköpfchen ist ungefähr bukettartig.

Der meist dicht mit Drüsen besetzte Fruchtstiel ist ungefähr 1,5 bis 3 mal so lang wie die Hagebutte.


Verbreitung/Vorkommem

Die Hauptvorkommen dieser Art sind Wälder und Gebüsche trockenwarmer Standorte, sowie Laub- und Tannenwälder mittlerer Standorte.

Inhaltsstoffe

Das Fruchtfleisch der im Spätherbst geernteten Früchte entsteht aus dem fleischigen Blütenboden, ist süßsauer und reich an Vitaminen, insbesondere Vitamin C (Ascorbinsäure), aber auch Vitamin A, B1 und B2.

Verwendung in der Pflanzenheilkunde

Alle Früchte der Gattung Rosa eignen sich zur Herstellung von Vitamin-C haltiger Marmelade bzw. Vitamin C-haltigen Tees.

Sonstiges

Es ist sehr schwer die viefältigen stark bastartisierenden Sippen der Gattung Rosa zu unterscheiden.

Literatur

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