Steckbrief
Blütenfarbe: rot, rosa oder purpurn; weiß;Höhe/Länge von 30cm bis 2m
Blütezeit von 6 bis 9
Lebensdauer: Holzgewächs;
Blütenform: dorsiventral (zygomorph): mit nur einer Symmetrieachse
Systematik
Abteilung:Spermatóphyta - Samenpflanzen
Unterabteilung:
Angiospérmae - Bedecktsamer
Klasse:
Dicotyledóneae (Magnoliópsida) - Zweikeimblättrige
Unterklasse:
Astéridae - Asternähnliche
Ordnungsgruppe:
Tubiflórae - Röhrenblütige
Ordnung:
Dipsacáles - Kardenartige
Familie:
Caprifoliáceae - Geißblattgewächse
Gattung: Symphoricarpos
Weitere Pflanzen der Gattung Symphoricarpos
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Gewöhnliche Schneebeere im Web
Gewöhnliche Schneebeere - Symphoricarpos albus
Familie: Caprifoliáceae - Geißblattgewächse![]() Bildquelle: ArtMechanic |
albus: weiß
andere Namen: Knallerbse, Knallerbsenstrauch, Knackbeere, Eisbeere
Die Gewöhnliche Schneebeere (Symphoricarpos albus) ist ein in Nordamerika heimischer Strauch, der in Europa als Ziergehölz weit verbreitet ist. Die weißen Früchte verbleiben bis in den Winter hinein an den Sträuchern. Wegen des Geräuschs, dass die Früchte beim Zerdrücken erzeugen, werden sie auch Knallerbsen genannt.
Heimat
NordamerikaInhaltsstoffe
Die Beeren enthalten Saponine und einen unbekannten, stark reizend wirkenden Wirkstoff. Daneben enthalten sie auch das Isochinolin-Alkaloid Chelidonin sowie weitere AlkaloideÜber die Giftigkeit der Beeren für den Menschen gibt es in der Literatur unterschiedliche Angaben. Die Giftzentrale der Universität Bonn stuft die Art als giftig ein und gibt als Symptome Brechdurchfall an. Bei kleinen Mengen (drei bis vier Beeren) kommt es meist zu keinen Symptomen, bei größeren Mengen kommen Darmbeschwerden, Fieber und Müdigkeit vor. Es gibt auch Berichte über eine Schädigung der Mund- und Magenschleimhaut
Verwendung in der Pflanzenheilkunde
Die Indianer in Washington und Oregon aßen die Früchte frisch oder getrocknet, und nutzten sie als Haarshampoo. Früchte und Blätter wurden zerstoßen auf Wunden aufgetragen. Ein Tee aus der Rinde wurde zur Behandlung von Tuberkulose und Geschlechtskrankheiten eingesetzt. Aus dem Holz wurden Pfeilschäfte und Pfeifenrohre hergestellt. Heute wird die Art häufig zur Wiederherstellung gestörter Standorte gepflanztLiteratur
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