![]() | ACHTUNG: Nicht pflücken, sammeln oder zertreten! Diese Pflanze ist geschützt und steht auf der Roten Liste Bayern! Kategorie V (Arten der Vorwarnliste) |
Steckbrief
Blütenfarbe: blau, lila oder violett;Höhe/Länge von 80cm bis 1,5m
Blütezeit von 5 bis 6
Lebensdauer: ausdauerndes Kraut (Staude);
Blütenform: radiär (strahlig, aktinomorph): mind. drei Symmetrieebenen
Blütenstand: Rispe
Garten/Anbau
Ausaat von 8 bis 3Lichtanspruch: Halbschatten; Schatten; Sonne;
Systematik
Abteilung:Spermatóphyta - Samenpflanzen
Unterabteilung:
Angiospérmae - Bedecktsamer
Klasse:
Dicotyledóneae (Magnoliópsida) - Zweikeimblättrige
Unterklasse:
Polycárpicae (Magnoliidae) - Vielfrüchtige
Ordnung:
Ranunculáles - Hahnenfußartige (Ranáles)
Familie:
Ranunculáceae - Hahnenfußgewächse
Gattung: Thalictrum
Weitere Pflanzen der Gattung Thalictrum
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Akeleiblättrige Wiesenraute im Web
Akeleiblättrige Wiesenraute - Thalictrum aquilegiifolium
Familie: Ranunculáceae - Hahnenfußgewächse![]() Bildquelle: Wikipedia User Bff |
Thalictrum: gr. thaliktron = grünes Kraut; "Wiesenraute"
andere Namen: Kaisertee, Brusttee, Lungenkraut
Die Akeleiblättrige Wiesenraute ist eine mehrjährige krautige Pflanze, die Wuchshöhen von bis zu 150 Zentimetern erreicht. Die Laubblätter am Stängel sind zwei- bis dreifach gefiedert und enthalten einen gelben Farbstoff der zum Färben von Wolle genutzt wurde. Die Blätter ähneln denen der Akelei verblüffend.
Die blauen (violett) farbigen Blüten sind in einer kompakt erscheinenden rispigen Blütenstand. Die Staubblätter sind zahlreich in einer Kugel büschelig angeordnet. Diese sind auffallend gefärbt und haben die Funktion des Schauapparats übernommen. Dies ist einmalig in der heimischen Flora, ansonsten aber auch bei Myrten, Eukalypten und afrikanischen Akazien. Die Pflanze bietet Pollen statt Nektar, sichert aber durch ihren Schauapparat die Bestäubung durch Insekten.
Verbreitung/Vorkommem
Generell ist diese Art in den Alpen bzw. Voralpen und bis Ostasien verbreitet. Diese Art bevorzugt als Standort feuchte Gebüsche und Wälder und liebt stickstoffreiche basische Böden.Im deutschen Mittelgebirge und Alpen kommt die Akeleiblättrige Wiesenraute selten vor und gehört deshalb auch zu den schonungsbedürftigen Pflanzen.
Verwendung in der Pflanzenheilkunde
Wurde früher als Heilkraut gegen Wechselfieber angewendet.Literatur
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