Steckbrief
Blütenfarbe: blau, lila oder violett; rot, rosa oder purpurn;Höhe/Länge von 15cm bis 60cm
Blütezeit von 5 bis 7
Lebensraum: Äcker; Schutt- und Kiesplätze, Wege, Unkrautfluren, gestörte Standorte;
Lebensdauer: einjährige Sommerpflanze;
Höhenstufen: Ebene (0-450m); Mittellage (450-1500m);
Blattstellung: Blätter wechselständig
Blattform: gefiedert, doppelt gefiedert;
Besonderheiten Blatt/Pflanze: Mit Blattranken; Stengel rankend;
Blattrand: ganzrandig;
Blütenform: dorsiventral (zygomorph): mit nur einer Symmetrieachse
Blütenstand: Traube
Verholzungsgrad: Stängel krautig
Trockenfrüchte: Hülse
Garten/Anbau
Lichtanspruch: Sonne;Boden Beschaffenheit: lehmiger Boden; sandiger Boden;
Boden PH-Wert: mild; sauer;
Boden Nährstoffgehalt: Nährstoffreich (Starkzehrer);
Systematik
Abteilung:Spermatóphyta - Samenpflanzen
Unterabteilung:
Angiospérmae - Bedecktsamer
Klasse:
Dicotyledóneae (Magnoliópsida) - Zweikeimblättrige
Unterklasse:
Rósidae - Rosenähnliche
Ordnungsgruppe:
Rosiflórae - Rosenblütige
Ordnung:
Fabáles - Hülsenfrüchtler (Leguminósae)
Familie:
Fabáceae - Schmetterlingsblütler
Gattung: Vicia
Weitere Pflanzen der Gattung Vicia
| Acker-Futter-Wicke Vicia angustifolia subsp. segetalis | |
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![]() | Erbsen-Wicke Vicia pisiformis |
![]() | Ackerbohne Vicia faba |
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>> Alle Pflanzen der Gattung Vicia
Schmalblättrige Wicke im Web
Schmalblättrige Wicke - Vicia angustifolia
Familie: Fabáceae - Schmetterlingsblütler![]() Bildquelle: Wikipedia User Dietzel |
Vicia: lat. vincere = umwinden, überwinden, besiegen (rankende Wuchsform); "Wicke"
angustifolius: schmalblättrig
andere Namen: Vicia sativa ssp. nigra (L.),
Die meisten Leguminosen gehen in ihren Wurzelknöllchen eine Symbiose mit stickstofffixierenden Bakterien (Rhizobium) ein und tragen dadurch zur Fruchtbarkeit des Bodens bei (s. Gründüngung) bzw. sind dadurch in extrem stickstoffarmen Böden z.B. Akazien in der „Wüste“ erst lebensfähig.
Schmalblättrige Wicken bezeichnen eine Art der Futterwicken mit zwei Unterarten .
Sie sind krautige Pflanzen, die Wuchshöhen von 15 bis 60 Zentimetern erreichen. Die Laubblätter bilden stets eine geteilte Ranke aus und sind zwei- bis achtpaarig gefiedert. Ihre Blüten werden 14 bis 17 mm lang, sind kurz gestielt und stehen einzeln oder zu zweit in den Blattachseln. Die Kronblätter sind purpurn bis violett gefärbt. Die Fahne ist kahl. Die Kelchzähne sind kürzer als die Kelchröhre (im Gegensatz zur Futterwicke). Die reifen Hülsenfrüchte sind aufrecht und schwarz gefärbt.
Man zählt sie zu den Archaeophyten, da sie schon vor langer Zeit im mitteleuropäischen Raum eingebürgert wurde. Des Weiteren nimmt man an, dass sich die Futterwicke aus ihr entwickelt hat.
In den meisten deutschsprachigen Floren werden zwei Unterarten unterschieden:
* V. angustifolia subsp. angustifolia: mit schmal-linealischen Fiederblättchen, Blüten purpurn.
* V. angustifolia subsp. segetalis (Thuill)Arc.: mit 3 bis 5 mm breiten, lanzettlichen Fiederblättchen, Blüten hellrot bis violett
Während im deutschen Sprachraum beide Sippen meist auf Artrang unterschieden werden, überwiegt international eher die Auffassung, dass nur eine Unterscheidung auf dem Rang von Unterarten innerhalb der Futterwicke gerechtfertigt wäre.
Wenn die Schmalblättrige Wicke zur Futterwicke (Vicia sativa) gestellt wird, dann wird sie entweder insgesamt - einschließlich „segetalis“ - als Unterart Vicia sativa subsp. nigra eingestuft oder es wird mit V. sativa subsp. segetalis eine weitere Unterart der Futterwicke unterschieden.
Literatur
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- Kremer B.: Bäume (Laub-und Nadelbäume) - 1992 - 1. Auflage, Stuttgart
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- Kreuter M.-L. Kräuter und Gewürze aus dem eigenen Garten - 2009 - 8. Auflage, München; ISBN: 978-3835403246
- Kreuter M.-L.: Biologischer Pflanzenschutz - 2001 - 08. Auflage, München; ISBN: 978-3405160562
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- Rothmaler W. - Exkursionsflora von Deutschland Band 3 - 1994 - 9. Auflage, Jena, Stuttgart; ISBN: 978-3827418425
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- Senghas, K. & Seybold, S.: Schmeil - Fitschen. Flora von Deutschland und angrenzender Länder. Ein Buch zum Bestimmen der wildwachsenden und häufig kultivierten Gefäßpflanzen - 2000 - 91. Auflage, Wiebelsheim; ISBN: 978-3494014685
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- Vademecum Anthroposophische Arzneimittel
Gesellschaft Anthroposophischer Ärzte in Deutschland und der Medizinischen Sektion der Freien Hochschule für Geisteswissenschaft, Dornach, Schweiz - 2010 - 2. Auflage
- WELEDA AG: Arzneimittelverzeichnis 2009 - 2009 - Schwäbisch Gmünd
- Wendelberger, E. - Heilpflanzen. Erkennen, sammeln, anwenden. - 2003 - München, Wien, Zürich; ISBN: 978-3835403703
- Wichtl M. - Teedrogen und Phytopharmaka. Ein Handbuch für die Praxis auf wissenschaftlicher Grundlage - 2008 - 5. Auflage, Stuttgart; ISBN: 978-3804723696









































