Okra - Abelmoschus esculentus

Familie: Malvaceae
Steckbrief | Systematik
Kategorie: Garten Gemüsepflanze Mischkultur Gewaechshaus

<b>Okra - <i>Abelmoschus esculentus</i></b>
Okra - Abelmoschus esculentus
Bildquelle: Wikipedia User Fredlyfish4; Bildlizenz: CC BY 4.0;
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esculentus: eßbar

andere Namen: Gemüse-Eibisch


Okra - Abelmoschus esculentus; Bildquelle: <a href="https://www.pflanzen-deutschland.de/quellen.php?bild_quelle=Wikipedia User File Upload Bot Magnus Manske">Wikipedia User File Upload Bot Magnus Manske</a>; Bildlizenz: <a href="https://creativecommons.org/licenses/by-sa/2.0/deed.de" target=_blank title="Namensnennung - Weitergabe unter gleichen Bedingungen 2.0 Unported (CC BY-SA 2.0)">CC BY 2.0</a>; <br>Wiki Commons Bildbeschreibung: <a href="https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Abelmoschus_esculentus_(1).jpg" target=_blank title="https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Abelmoschus_esculentus_(1).jpg">https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Abelmoschus_esculentus_(1).jpg</a>Okra - Abelmoschus esculentus; Bildquelle: <a href="https://www.pflanzen-deutschland.de/quellen.php?bild_quelle=Wikipedia User Kenraiz">Wikipedia User Kenraiz</a>; Bildlizenz: <a href="https://creativecommons.org/licenses/by/4.0/deed.de" target=_blank title="Namensnennung 4.0 International (CC BY 4.0)">CC BY 4.0</a>; <br>Wiki Commons Bildbeschreibung: <a href="https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Abelmoschus_esculentus_Clemson_Spineless_kz1.jpg" target=_blank title="https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Abelmoschus_esculentus_Clemson_Spineless_kz1.jpg">https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Abelmoschus_esculentus_Clemson_Spineless_kz1.jpg</a>Okra - Abelmoschus esculentus; Bildquelle: <a href="https://www.pflanzen-deutschland.de/quellen.php?bild_quelle=Wikipedia User Yercaud-elango">Wikipedia User Yercaud-elango</a>; Bildlizenz: <a href="https://creativecommons.org/licenses/by/4.0/deed.de" target=_blank title="Namensnennung 4.0 International (CC BY 4.0)">CC BY 4.0</a>; <br>Wiki Commons Bildbeschreibung: <a href="https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Abelmoschus_esculentus-1-yercaud-salem-India.JPG" target=_blank title="https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Abelmoschus_esculentus-1-yercaud-salem-India.JPG">https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Abelmoschus_esculentus-1-yercaud-salem-India.JPG</a>

Der Strauch erreicht Wuchshöhen von bis zu 2,50 Meter. Er hat gezähnte Blätter und große gelbe Blüten. Die Kapselfrüchte oder umgangssprachlich „Schoten“ werden 10 bis 20 Zentimeter lang. Die Schale ist hell- bis dunkelgrün mit einem feinen Flaum. In den im Querschnitt zumeist fünfeckigen Früchten befinden sich weiße Samen.

Wie bei allen Vertretern der Unterfamilie Malvoideae sind die vielen Staubblätter und der Stempel zu einer Röhre verwachsen, dem sogenannten Androgynophor.


Verwendung in der Küche

Die Okra ist eine der ältesten Gemüsepflanzen. Sie wurde schon vor mindestens 3000 Jahren von den Ägyptern an den Ufern des Nils kultiviert, angebaut wird sie aber wohl schon seit 4000 Jahren. Heute ist sie als Gemüsepflanze fast auf der ganzen Welt verbreitet. In die USA gelangte sie beispielsweise im Zusammenhang mit dem Sklavenhandel. Das Wort „Okra“ ist einer westafrikanischen Sprache entlehnt, vermutlich dem Igbo oder dem Akan.

Die wichtigsten Anbauländer sind Indien, Pakistan und Nigeria. Die kalorienarmen Schoten der Okra erinnern geschmacklich an grüne Bohnen (Fisolen) und werden als Gemüse gegessen. Es wird vor allem im arabischen, afrikanischen und asiatischen Raum verwendet, ist aber auch im Nordosten von Brasilien, den Südstaaten der USA, der Karibik, in der Türkei und in Griechenland sehr beliebt. Es wird zum Beispiel in einem kreolischen Eintopf, dem Gumbo, verwendet, kann aber auch als normales Gemüse gereicht oder roh gegessen werden. Der Geschmack ist fast neutral, mild bis herb.

In Japan wird Okra (jap. ???) häufig in Scheiben geschnitten und mit Natt? vermengt gegessen.

Beim Kochen gibt die Schote eine schleimige Substanz ab, die sich zum Eindicken von Speisen eignet. Hat man kein Interesse daran oder möchte man sogar auf die schleimige Substanz verzichten, kann man die Okras entweder fünf Minuten in Essigwasser blanchieren (vorher Spitze kappen und Stielansatz entfernen) und danach mit kaltem Wasser abschrecken oder vor der Verarbeitung ein bis zwei Stunden ganz in kaltem Zitronenwasser wässern.

Getrocknete Okra-Stücke werden auch zum Binden von Ragouts oder Saucen benutzt, indem man sie einfach mitkochen lässt.

Die reifen Samen der Früchte können auch geröstet gegessen oder als Kaffeeersatz verwendet werden.
Gemmoextrakt: Vaccinium myrtillus - HeidelbeereDr. Koll Gemmoextrakt: Fraxinus excelsior - EscheDr. Koll GemmoKomplex Nr. 1Gemmoextrakt: Tilia tomentosa - Silberlinde

Sonstiges

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Literatur

Bildquellenverzeichnis



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