Feld-Steinquendel - Acinos arvensis

Familie: Lamiaceae
Steckbrief | Systematik
Kategorie: Bienenblume Alpenpflanze Pionierpflanze

<b>Feld-Steinquendel - <i>Acinos arvensis</i></b>
Feld-Steinquendel - Acinos arvensis
Bildquelle: Wikipedia User File Upload Bot Magnus Manske; Bildlizenz: CC BY-SA 3.0;
Wiki Commons Bildbeschreibung: https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Acinos_arvensis_206-06-26.jpg


arvensis: zum Acker gehörend

andere Namen: Syn. Calamintha acinos


Feld-Steinquendel - Acinos arvensis; Bildquelle: <a href="https://www.pflanzen-deutschland.de/quellen.php?bild_quelle=Wikipedia User Franz Xaver">Wikipedia User Franz Xaver</a>; Bildlizenz: <a href="https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/deed.de" target=_blank title="Namensnennung - Weitergabe unter gleichen Bedingungen 3.0 Unported (CC BY-SA 3.0)">CC BY-SA 3.0</a>; <br>Wiki Commons Bildbeschreibung: <a href="https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Acinos_arvensis_5.jpg" target=_blank title="https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Acinos_arvensis_5.jpg">https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Acinos_arvensis_5.jpg</a>Feld-Steinquendel - Acinos arvensis; Bildquelle: <a href="https://www.pflanzen-deutschland.de/quellen.php?bild_quelle=Wikipedia User File Upload Bot Magnus Manske">Wikipedia User File Upload Bot Magnus Manske</a>; Bildlizenz: <a href="https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/deed.de" target=_blank title="Namensnennung - Weitergabe unter gleichen Bedingungen 3.0 Unported (CC BY-SA 3.0)">CC BY-SA 3.0</a>; Feld-Steinquendel - Acinos arvensis; Bildquelle: <a href="https://www.pflanzen-deutschland.de/quellen.php?bild_quelle=Wikipedia User Phe">Wikipedia User Phe</a>; Bildlizenz: <a href="https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/deed.de" target=_blank title="Namensnennung - Weitergabe unter gleichen Bedingungen 3.0 Unported (CC BY-SA 3.0)">CC BY-SA 3.0</a>; <br>Wiki Commons Bildbeschreibung: <a href="https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Acinos_arvensis01.jpg" target=_blank title="https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Acinos_arvensis01.jpg">https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Acinos_arvensis01.jpg</a>

Vegetative Merkmale

Der Feld-Steinquendel ist eine einjährige bis mehrjährige krautige Pflanze, die Wuchshöhen von 10 bis 30 Zentimetern erreicht. Die Pflanzenteile duften angenehm aromatisch nach Minze. Er hat niederliegende bis aufsteigende Stängel. Die kleinen Laubblätter sind kreuzgegenständig, kurz gestielt und lanzettlich, oval bis elliptisch, ganzrandig, zumeist vorne gezähnt und 1 cm lang.
Generative Merkmale

Die kurz gestielten Blüten stehen zu zwei bis sechs quirlig in den oberen Blattachseln. Die zwittrigen Blüten sind zygomorph und fünfzählig mit doppelter Blütenhülle. Der schwach zweilippige Kelch ist deutlich kürzer als die Krone. Die blaulila Krone ist 7 bis 15 mm lang, rotviolett mit weißen Flecken auf der dreilappigen Unterlippe.
Phänologie

Die Blütezeit reicht von Juni bis September. Die Früchte reifen ab Juli bis Ende September.
Chromosomenzahl

Die Chromosomenzahl beträgt 2n = 18.

Ökologie

Der Feld-Steinquendel ist ein Therophyt oder ein Hemikryptophyt. Eine vegetative Vermehrung erfolgt durch oberirdische Ausläufer.

Die Bestäubung erfolgt durch Honigbienen, Hummelschweber und Tagfalter.

Der Fruchtkelch (mit der Frucht = Diaspore) ist geschlossen und fällt ab; im trockenen Zustand hat er innen eine Luftblase und ist schwer benetzbar. Die Ausbreitung der Diaspore erfolgt als Regenschwemmling bzw. durch Ameisen.


Standort

Der Feld-Steinquendel wächst auf Magerrasen, an Wegrändern und auf Schutt. Er besiedelt lückige Trockenrasen, Mauern, lückige Stellen an Wegen, er geht aber auch auf Felsen, Dünen und Dämme. Der Feld-Steinquendel gedeiht am besten auf kalkhaltigen, humusarmen, lockeren und oft sandig-grusigen Böden in sommerwarmen Lagen. Er ist in Mitteleuropa eine Charakterart der Klasse Sedo-Scleranthetea.

Verbreitung/Vorkommen

Das ursprüngliche Verbreitungsgebiet des Feld-Steinquendel umfasst Europa, das westliche Sibirien, Kleinasien und den Kaukasusraum. Der Feld-Steinquendel ist beispielsweise in Nordwestafrika und in Nordamerika ein Neophyt. In Europa war er ursprünglich im Mittelmeerraum verbreitet, mittlerweile ist er nordwärts bis Skandinavien eingebürgert.

In Mitteleuropa ist er im Tiefland östlich der Elbe selten; in den Mittelgebirgen mit kalkhaltigem oder basischem Gestein tritt er zerstreut auf, ebenso in den warmen Tälern der Alpen; er steigt bis zur Laubwaldgrenze auf.
Gemmoextrakt: Vaccinium myrtillus - HeidelbeereDr. Koll Gemmoextrakt: Schwarzerle – Alnus glutinosaDr. Koll Pflanzenextrakt: Chlorella - Dr. KollDr. Koll Pflanzenextrakt Griffonia Maca

Feld-Steinquendel - Garten/Anbau

Lichtanspruch: Licht;
Boden Beschaffenheit: +/- humoser Boden; lehmiger Boden / Lehmboden; sandiger Boden / Sandboden; steiniger Boden / Kies / Grus;
Boden Feuchte: trocken;
Boden Nährstoffgehalt: basenreich;

Literatur

Bildquellenverzeichnis



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