Weißfilziger Alpendost - Adenostyles leucophylla

Familie: Asteráceae - Korbblütler
Steckbrief | Systematik
Kategorie: Alpenpflanze

<b>Weißfilziger Alpendost - <i>Adenostyles leucophylla</i></b>
Weißfilziger Alpendost - Adenostyles leucophylla
Bildquelle: Wikipedia User Meneerke bloem; Bildlizenz: CC BY-SA 3.0;
Wiki Commons Bildbeschreibung: https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Adenostyles_leucophylla_003.jpg


Adenostyles: gr. aden = Drüse, stylos = Griffel: drüsige Narben; "Drü­sen­griffel"


Weißfilziger Alpendost - Adenostyles leucophylla; Bildquelle: <a href="https://www.pflanzen-deutschland.de/quellen.php?bild_quelle=Wikipedia User Remih">Wikipedia User Remih</a>; Bildlizenz: <a href="https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/deed.de" target=_blank title="Namensnennung - Weitergabe unter gleichen Bedingungen 3.0 Unported (CC BY-SA 3.0)">CC BY-SA 3.0</a>; <br>Wiki Commons Bildbeschreibung: <a href="https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Adenostyles_leucophylla.JPG" target=_blank title="https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Adenostyles_leucophylla.JPG">https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Adenostyles_leucophylla.JPG</a>Weißfilziger Alpendost - Adenostyles leucophylla; Bildquelle: <a href="https://www.pflanzen-deutschland.de/quellen.php?bild_quelle=Wikipedia User Rotatebot">Wikipedia User Rotatebot</a>; Bildlizenz: <a href="https://creativecommons.org/licenses/by/4.0/deed.de" target=_blank title="Namensnennung 4.0 International (CC BY 4.0)">CC BY 4.0</a>; <br>Wiki Commons Bildbeschreibung: <a href="https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Adenostyles_leucophylla.jpg" target=_blank title="https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Adenostyles_leucophylla.jpg">https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Adenostyles_leucophylla.jpg</a>

Der Weißfilzige Alpendost ist eine ausdauernde Pflanze, die Wuchshöhen von 10 bis 40 (selten bis 50) Zentimetern erreicht. Der Wurzelstock ist knotig. Der Stängel ist aufrecht, rundlich und filzig behaart. Zum Teil ist die Behaarung abwischbar. Die Blätter sind kahl oder locker behaart, ihre Unterseite ist dicht-filzig; auch hier ist die Behaarung teilweise abwischbar. Sie sind regelmäßig gezähnt, die Zähne sind ebenso lang wie breit. Weiterhin sind die Blätter herz- bis nierenförmig, gestielt und die obersten sind oft mit kleinen Öhrchen stängelumfassend. Die Blüten sind in gedrungenen 12- bis 24-blütigen Doldentrauben angeordnet. Meist sind 8 Hüllschuppen vorhanden. Diese sind filzig behaart, stumpf und oft purpurn überlaufen. Die Blüten haben ein intensiveres Rot als die anderer Alpendost-Arten. Jedes Köpfchen enthält 12-25 Blüten.

Die Blütezeit reicht von Juli bis August.

Die Chromosomenzahl beträgt 2n = 38.



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Standort

Er wächst auf steinigen, kalkarmen bis schwach sauren Böden auf Felsschutt in Höhenlagen von 1900 bis 2300 Metern. Die Art ist selten, in Deutschland fehlt sie.

Verbreitung/Vorkommen

Der Weißfilzige Alpendost kommt in den Westalpen und von den Seealpen bis zu den Rätischen Alpen vor, also in Frankreich, der Schweiz und Italien. In Österreich kommt er nur in den Ötztaler und Stubaier Alpen vor.


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