Kahler Frauenmantel - Alchemilla glabra

Familie: Rosaceae
Steckbrief | Systematik

<b>Kahler Frauenmantel - <i>Alchemilla glabra</i></b>
Kahler Frauenmantel - Alchemilla glabra
Bildquelle: Wikipedia User Selso; Bildlizenz: CC BY-SA 3.0;

Alchemilla: arab. = kleine Alchemistin (Guttationstropfen zur ); "Frauen­mantel"
glaber: glatt, kahl, unbehaart

andere Namen: Syn.: Alchemilla glabra Neygenf., Alchemilla fissa subsp. glabra (Lam. & DC.) Hendrych

Die Gattung Alchemilla ist außerordentlich formen- und artenreich. Sie umfasst nach Oberdorfer momentan ca. 90 zum Teil schwer unterscheidbare Arten bzw. Unterarten und Übergangsformen mit einen deutlichen Verbreitungsschwerpunkt in der hochmontanen bis alpinen Stufe der Gebirge.

Kahler Frauenmantel - Alchemilla glabra; Bildquelle: <a href="https://www.pflanzen-deutschland.de/quellen.php?bild_quelle=Wikipedia User Magnus Manske">Wikipedia User Magnus Manske</a>; Bildlizenz: <a href="https://creativecommons.org/licenses/by-sa/2.0/deed.de" target=_blank title="Namensnennung - Weitergabe unter gleichen Bedingungen 2.0 Unported (CC BY-SA 2.0)">CC BY 2.0</a>; Kahler Frauenmantel - Alchemilla glabra; Bildquelle: <a href="https://www.pflanzen-deutschland.de/quellen.php?bild_quelle=Wikipedia User TeunSpaans">Wikipedia User TeunSpaans</a>; Bildlizenz: <a href="https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/deed.de" target=_blank title="Namensnennung - Weitergabe unter gleichen Bedingungen 3.0 Unported (CC BY-SA 3.0)">CC BY-SA 3.0</a>;

Der Kahle Frauenmantel ist eine mittelgroße bis große Art, die eine Wuchshöhe von bis zu 60 cm erreichen kann. Die Grundblätter sind nieren- bis kreisförmig und besitzen eine offene, enge bis weite Basalbucht. Diese ist oft etwas trichterförmig und 6 bis 15 cm breit. Die Spreite ist zu 1/4 bis 1/3 in 7 bis 9, manchmal auch bis zu 11 breit und stumpf-dreieckige, hyperbolische Lappen geteilt. Die Lappen besitzen 6 bis 10 schmal bis breit-dreieckige, teilweise zur Lappenspitze neigende Zähne. Die Blattoberseite wie auch die –unterseite ist gänzlich kahl. Lediglich die Adern in der äußeren Hälfte sind anliegend behaart. Die Blattstiele sind meist nur am unteren Teil anliegend behaart, seltener reicht die Behaarung auch über die gesamte Länge.

Die Blütenstängel sind ebenfalls in der Regel nur am unteren Teil, etwa auf 1/3 des Stängels, anliegend behaart. Sonst sind sie kahl. Die Blüten sind gelblich-grün gefärbt und wachsen in scheindoldigen bis büscheligen Teilblütenständen. Der Blütenbecher besitzt eine Länge von etwa 1,5 mm und ist kegelig-glockig geformt. Die Kelchblätter sind relativ spitz eiförmig-dreieckig und bis zu 1,6 mm lang. Die Außenkelchblätter sind meist schmaler als die halbe Breite der Kelchblätter.


Standort

Der Kahle Frauenmantel wächst vor allem in mageren Mäh- und Streuwiesen, an Grabenrändern und an Waldwegen. Er bevorzugt basenreiche, frische bis feuchte Standorte.

Verbreitung/Vorkommen

Der Kahle Frauenmantel ist in Europa weit verbreitet. Im Norden bis zum 70. Breitengrad vordringend reicht sein Verbreitungsgebiet im Süden bis nach Spanien, Italien und die Balkanhalbinsel. Östlich dringt er bis nach Lettland und Litauen vor.

In Deutschland, Österreich und der Schweiz gehört Alchemilla glabra zu den häufigsten vorkommenden Arten. Sie ist fast im gesamten Gebiet vertreten.
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Kahler Frauenmantel - Garten/Anbau

Boden Feuchte: feucht;

Literatur

Bildquellenverzeichnis



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