Nierenblättriger Frauenmantel - Alchemilla reniformis

Familie: Rosáceae
Steckbrief | Systematik
Kategorie: Alpenpflanze



Alchemilla: arab. = kleine Alchemistin (Guttationstropfen zur ); "Frauen­mantel"
reniformis: nierenförmig

andere Namen: Syn.: Alchemilla glaberrima Opiz nom. illeg., Alchemilla sudetica S.E.Fröhner. Alchemilla reniformis gehört zur Sektion Alchemilla aus der Gattung Alchemilla.

Die Gattung Alchemilla ist außerordentlich formen- und artenreich. Sie umfasst nach Oberdorfer momentan ca. 90 zum Teil schwer unterscheidbare Arten bzw. Unterarten und Übergangsformen mit einen Verbreitungsschwerpunkt in der hochmontanen bis alpinen Stufe im Gebirge. Die Gattung Alchemilla ist außerordentlich formen- und artenreich. Sie umfasst nach Oberdorfer momentan ca. 90 zum Teil schwer unterscheidbare Arten bzw. Unterarten und Übergangsformen mit einen deutlichen Verbreitungsschwerpunkt in der hochmontanen bis alpinen Stufe der Gebirge.

Der Nierenblättrige Frauenmantel ist eine krautige Pflanze, die Wuchshöhen von 10 bis 30, selten bis zu 40 Zentimetern erreicht. Die Stängel sind an den unteren drei bis fünf Internodien wie die Blattstiele mehr oder weniger dicht anliegend behaart. Die Grundblätter sind bis 10 Zentimeter breit, nierenförmig bis rundlich, 9- oder 11-, selten 13-lappig, oberseits nur auf den Zähnen spärlich, unterseits auf den Nerven in ganzer Länge und auf den Randlappen anliegend behaart. Die Blattlappen sind flachbogig bis halbrund und gleichmäßig kurzzähnig.

Die Blütezeit reicht von Mai bis Oktober. Der Kelchbecher ist 1- bis 1,5-mal so lang wie breit, kugelig bis kurz glockig und am Grund abgerundet.

Die Nüsschen sind 1,3- bis 1,5-mal so lang wie breit.


Standort

Der Nierenblättrige Frauenmantel gedeiht in den montanen bis subalpinen Höhenstufen. Er besiedelt Quellmoore, frische Magerrasen und Staudenfluren.

Verbreitung/Vorkommen

Der Nierenblättrige Frauenmantel kommt vor allem in den Alpen vor, ferner im Schweizer Jura, im Erzgebirge, in den Sudeten und den südlichen Karpaten, in den Dinariden und in Bulgarien. Neben Fundorten in Baden-Württemberg werden im bayerischen Alpenvorland und in den Schweizer Alpen viele Fundstellen angegeben.
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Literatur

Bildquellenverzeichnis



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