Erlenblättrige Felsenbirne - Amelanchier alnifolia

Familie: Rosáceae
Steckbrief | Systematik
Kategorie: Garten Beerenpflanze

<b>Erlenblättrige Felsenbirne - <i>Amelanchier alnifolia</i></b>
Erlenblättrige Felsenbirne - Amelanchier alnifolia
Bildquelle: Wikipedia User Wsiegmund; Bildlizenz: CC BY-SA 3.0;

Amelanchier: Volksname aus Savoyen, Abl. unklar; "Felsenbirne"


Erlenblättrige Felsenbirne - Amelanchier alnifolia; Bildquelle: <a href="https://www.pflanzen-deutschland.de/quellen.php?bild_quelle=Wikipedia User Ayacop">Wikipedia User Ayacop</a>; Bildlizenz: <a href="https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/deed.de" target=_blank title="Namensnennung - Weitergabe unter gleichen Bedingungen 3.0 Unported (CC BY-SA 3.0)">CC BY-SA 3.0</a>;

Die Erlenblättrige Felsenbirne ist ein 2 bis 4 Meter hoher, vielstämmiger, steif aufrechter und laubabwerfender Strauch mit grauer bis rotbrauner Stammborke. Sie bildet kurze Ausläufer. Die Triebe sind anfangs weichfilzig behaart, verkahlen bald und sind dann rotbraun. Die Laubblätter sind wie bei allen Felsenbirnen wechselständig angeordnet. Der Blattstiel ist 0,5 bis 2 Zentimeter lang. Die Blattspreite ist rundlich bis breit elliptisch, 2 bis 5 Zentimeter lang, abgerundet bis gestutzt mit mehr oder weniger zumindest zur Blattspitze hin regelmäßig grob gezähntem Blattrand. Die Blattunterseite ist anfangs filzig, zur Blütezeit mehr oder weniger kahl später blaugrün und kahl. Es werden acht bis 13 dicht und parallel stehende und bis in die Blattzähne verlaufende Blattadern gebildet.

Die 1,5 bis 2 Zentimeter durchmessenden Blüten stehen zu fünf bis 15 in 2 bis 8 Zentimeter langen, aufrechten und dichten Trauben. Der Blütenbecher ist 1 bis 2 Millimeter lang. Der Blütenkelch ist fünffach gelappt, die Kelchlappen sind lanzettlich-dreieckig und 1 bis 5 Millimeter lang. Die fünf Kronblätter sind linealisch bis lanzettlich, 6 bis 16 Millimeter lang und cremeweiß. Es werden 20 Staubblätter gebildet. Der Fruchtknoten ist unterständig, kahl oder an der Spitze behaart. Die Erlenblättrige Felsenbirne blüht im Mai. Die apfelartigen, süßen und saftigen Früchte sind anfangs matt rot bei Reife purpurschwarz und bereift. Sie sind rund bis eiförmig und haben Durchmesser von 0,8 bis 1,5 Zentimeter. Der Blütenkelch bleibt an den Früchten bestehen.


Standort

Die Erlenblättrige Felsenbirne wächst in Auen, an Gewässerufern und in artenarmen Wäldern auf mäßig trockenen bis frischen, schwach sauren bis stark alkalischen, sandigen, kiesigen oder lehmigen, nährstoffreichen Böden an sonnigen bis lichtschattigen, kühlen bis kalten Standorten. Die Art ist frosthart.

Verbreitung/Vorkommen

Das natürliche Verbreitungsgebiet liegt in Nordamerika und reicht vom subarktischen Alaska und dem Norden Kanadas bis nach Kalifornien und Utah im Südwesten der USA.

Verwendung in der Küche

Die Früchte werden roh oder gekocht gegessen, sie sind reich an Eisen und Kupfer. Aus den Blättern kann ein Tee zubereitet werden. Mehrere Sorten der Erlenblättrigen Felsenbirne werden wegen der auffallenden Blüten und dekorativen Früchte als Ziersträucher verwendet.
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Literatur

Bildquellenverzeichnis



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