Kupfer-Felsenbirne - Amelanchier lamarckii

Familie: Rosaceae
Steckbrief | Systematik
Kategorie: verwildernde Zierpflanze

<b>Kupfer-Felsenbirne - <i>Amelanchier lamarckii</i></b>
Kupfer-Felsenbirne - Amelanchier lamarckii
Bildquelle: Wikipedia User Eiku; Bildlizenz: CC BY-SA 3.0;
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Amelanchier: Volksname aus Savoyen, Abl. unklar; "Felsenbirne"


Kupfer-Felsenbirne - Amelanchier lamarckii; Bildquelle: <a href="https://www.pflanzen-deutschland.de/quellen.php?bild_quelle=Wikipedia User Florian76">Wikipedia User Florian76</a>; Bildlizenz: <a href="https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/deed.de" target=_blank title="Namensnennung - Weitergabe unter gleichen Bedingungen 3.0 Unported (CC BY-SA 3.0)">CC BY-SA 3.0</a>; <br>Wiki Commons Bildbeschreibung: <a href="https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Amelanchier_lamarckii_(1201).jpg" target=_blank title="https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Amelanchier_lamarckii_(1201).jpg">https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Amelanchier_lamarckii_(1201).jpg</a>Kupfer-Felsenbirne - Amelanchier lamarckii; Bildquelle: <a href="https://www.pflanzen-deutschland.de/quellen.php?bild_quelle=Wikipedia User Meneerke bloem">Wikipedia User Meneerke bloem</a>; Bildlizenz: <a href="https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/deed.de" target=_blank title="Namensnennung - Weitergabe unter gleichen Bedingungen 3.0 Unported (CC BY-SA 3.0)">CC BY-SA 3.0</a>; <br>Wiki Commons Bildbeschreibung: <a href="https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Amelanchier_lamarckii002.jpg" target=_blank title="https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Amelanchier_lamarckii002.jpg">https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Amelanchier_lamarckii002.jpg</a>Kupfer-Felsenbirne - Amelanchier lamarckii; Bildquelle: <a href="https://www.pflanzen-deutschland.de/quellen.php?bild_quelle=Wikipedia User Florian76">Wikipedia User Florian76</a>; Bildlizenz: <a href="https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/deed.de" target=_blank title="Namensnennung - Weitergabe unter gleichen Bedingungen 3.0 Unported (CC BY-SA 3.0)">CC BY-SA 3.0</a>; Kupfer-Felsenbirne - Amelanchier lamarckii; Bildquelle: <a href="https://www.pflanzen-deutschland.de/quellen.php?bild_quelle=Wikipedia User File Upload Bot Magnus Manske">Wikipedia User File Upload Bot Magnus Manske</a>; Bildlizenz: <a href="https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/deed.de" target=_blank title="Namensnennung - Weitergabe unter gleichen Bedingungen 3.0 Unported (CC BY-SA 3.0)">CC BY-SA 3.0</a>;

Die Kupfer-Felsenbirne wird meist zwei bis fünf Meter hoch, kann aber unter günstigen Bedingungen zu einem mehrstämmigen, 10 Meter hohen Baum mit abgeflachter Krone heranwachsen. Die gestielten, verkehrt eiförmigen und am Rand regelmäßig und eng gesägten Blätter entfalten sich während der Blütezeit Ende April. Sie sind anfangs bronze- bis kupferfarben und besonders unterseits dicht silbrig behaart. In der Knospenlage sind die Spreitenhälften zusammengeklappt (conduplicat). Die voll entwickelten Blätter sind 4 bis 8 cm lang und 2 bis 4 cm breit, oberseits matt grün und unterseits hell blaugrün. Im Herbst verfärben sie sich leuchtend gelb bis orangerot.

Die 2 bis 3 cm großen, geruchlosen Blüten stehen in schräg aufrechten oder leicht überhängenden 6 bis 12-blütigen Trauben. Sie besitzen fünf weiße, schmale Kronblätter, 20 Staubblätter und einen an der Spitze fünfteiligen Griffel. Die lang gestielten, vom Kelch gekrönten, etwa 1 cm großen, kugeligen Früchte sind anfangs hell purpurrot. Bei der Reife, die je nach Höhenlage zwischen Ende Juni und Mitte Juli eintritt, werden sie blauschwarz und schmecken angenehm süß.

Die Früchte werden als Ganzes von Vögeln, z. B. von Drosseln, Staren oder Tauben gefressen, so dass die Samen ornithochor verbreitet werden.

Die Chromosomenzahl beträgt 2n = 68.


Standort

Verwildert kommt die Kupfer-Felsenbirne in Mitteleuropa besonders an den Rändern bodensaurer Eichenwälder vor. Sie verträgt Frost und Staunässe ebenso wie zeitweilige Trockenheit.

Verbreitung/Vorkommen

Das Ursprungsgebiet der Kupfer-Felsenbirne liegt im östlichen Nordamerika, wo jedoch heute keine wild vorkommenden Pflanzen mehr bekannt sind, die in ihren morphologischen Merkmalen den europäischen Populationen entsprechen. Im atlantisch beeinflussten Westeuropa kommt sie als Neophyt vor. Möglicherweise ist die Art durch Hybridisierung mit Beteiligung von Amelanchier laevis entstanden. Außer in Nordwestdeutschland ist sie besonders in Südengland, Nord-Belgien und den Niederlanden vollständig eingebürgert und muss als Agriophyt eingestuft werden.
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Literatur

Bildquellenverzeichnis



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