Besen-Felsenbirne - Amelanchier spicata

Familie: Rosáceae
Steckbrief | Systematik
Kategorie: Neophyt Strauch verwildernde Zierpflanze

<b>Besen-Felsenbirne - <i>Amelanchier spicata</i></b>
Besen-Felsenbirne - Amelanchier spicata
Bildquelle: Wikipedia User Sedum; Bildlizenz: CC BY-SA 3.0;

Amelanchier: Volksname aus Savoyen, Abl. unklar; "Felsenbirne"
spica: Ähre

andere Namen: Ährige Felsenbirne


Besen-Felsenbirne - Amelanchier spicata; Bildquelle: <a href="https://www.pflanzen-deutschland.de/quellen.php?bild_quelle=Wikipedia User Aka">Wikipedia User Aka</a>; Bildlizenz: <a href="https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/deed.de" target=_blank title="Namensnennung - Weitergabe unter gleichen Bedingungen 3.0 Unported (CC BY-SA 3.0)">CC BY-SA 3.0</a>; Besen-Felsenbirne - Amelanchier spicata; Bildquelle: <a href="https://www.pflanzen-deutschland.de/quellen.php?bild_quelle=Wikipedia User Sedum">Wikipedia User Sedum</a>; Bildlizenz: <a href="https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/deed.de" target=_blank title="Namensnennung - Weitergabe unter gleichen Bedingungen 3.0 Unported (CC BY-SA 3.0)">CC BY-SA 3.0</a>;

Die Ährige Felsenbirne wächst als steif aufrechter und besenartiger Strauch und erreicht Wuchshöhen von 2 bis 5 Metern. Seine kurzen Stämmchen wachsen zum Teil unterirdisch kurz ausläuferartig, zum Teil sind sie mehr als armdick.

Die wechselständig angeordneten Laubblätter sind in Blattstiel und Blattspreite gegliedert. Die einfache Blattspreite ist breit elliptisch bis breit verkehrt-eiförmig, in der Mitte am breitesten und die abgerundete Spreitenspitze läuft in eine 1 bis 1,5 Millimeter lange Stachelspitze aus. Die Blattunterseite ist anfangs unterseits gelblich filzig behaart und verkahlt später, nur am Stiel ist sie dauerhaft behaart. Die Laubblätter sind anfangs hellgrün und in der Herbstfärbung unansehnlich gelbbraun fleckig.

Die Blütezeit reicht von April bis Mai. Der steif aufrechte, 3,5 bis 6,5, selten bis zu 7 Zentimeter lange Blütenstand enthält meist acht bis elf (sechs bis zwanzig) Blüten. Die duftenden bzw. fischig riechenden, zwittrigen Blüten sind radiärsymmetrisch und fünfzählig mit doppelter Blütenhülle. Die fünf weißen Kronblätter sind 6 bis 10 mm lang, etwa doppelt so lang wie breit, verkehrt-eiförmig und am Rand bewimpert. Der Fruchtknoten ist am oberen Ende dicht behaart.

Die Früchte sind 8 bis 10 mm dick und bei Reife schmutzig rot bis blauschwarz. Die Früchte sind süß und haben einen unangenehmen Beigeschmack.

Die Chromosomenzahl beträgt 2n = 68.


Verbreitung/Vorkommen

Das weite natürliche Verbreitungsgebiet der Ährigen Felsenbirne reicht vom östlichen Kanada in New Brunswick, Neufundland, Nova Scotia, Ontario, Prince Edward Island, Quebec bis zu den östlichen und zentralen US-Bundesstaaten Connecticut, Maine, Massachusetts, Michigan, New Hampshire, New Jersey, New York, Ohio, Pennsylvania, Rhode Island, Vermont, West Virginia, Illinois, Iowa, Minnesota, North Dakota, Wisconsin, Alabama, Delaware, Georgia, Maryland, North Carolina, South Carolina, sowie Virginia. Dort besiedelt sie lichte Wälder und Gebüsche auf lockeren, kiesig-sandigen Böden, sie geht aber auch auf Dünen und auf Felsklippen.

In Europa wird die Ährige Felsenbirne seit Anfang des 19. Jahrhunderts als Zierstrauch in Parks und Gärten verwendet. Sie ist seitdem gelegentlich, meist unbeständig verwildert, und zwar vor allem im Bereich der Küsten von Nord- und Ostsee. Sie gilt in Deutschland als eingebürgerter Neophyt.
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Literatur

Bildquellenverzeichnis



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