Rotbusch, Rooibos - Aspalathus linearis

Familie: Fabaceae
Steckbrief | Systematik
Kategorie: Heilpflanze Teepflanze

<b>Rotbusch, Rooibos - <i>Aspalathus linearis</i></b>
Rotbusch, Rooibos - Aspalathus linearis
Bildquelle: Wikipedia User Amrum; Bildlizenz: CC BY 2.5;
Wiki Commons Bildbeschreibung: https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Rooibos_(Aspalathus_linearis).jpg


linearis: linienförmig


Rotbusch, Rooibos - Aspalathus linearis; Bildquelle: <a href="https://www.pflanzen-deutschland.de/quellen.php?bild_quelle=Wikipedia User Amada44">Wikipedia User Amada44</a>; Bildlizenz: <a href="https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/deed.de" target=_blank title="Namensnennung - Weitergabe unter gleichen Bedingungen 3.0 Unported (CC BY-SA 3.0)">CC BY-SA 3.0</a>; <br>Wiki Commons Bildbeschreibung: <a href="https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Aspalathus_linearis_0222.jpg" target=_blank title="https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Aspalathus_linearis_0222.jpg">https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Aspalathus_linearis_0222.jpg</a>Rotbusch, Rooibos - Aspalathus linearis; Bildquelle: <a href="https://www.pflanzen-deutschland.de/quellen.php?bild_quelle=Wikipedia User Zolwiciel">Wikipedia User Zolwiciel</a>; Bildlizenz: <a href="https://creativecommons.org/licenses/by-sa/2.5/deed.de" target=_blank title="Namensnennung - Weitergabe unter gleichen Bedingungen 2.5 Unported (CC BY-SA 2.5)">CC BY 2.5</a>; <br>Wiki Commons Bildbeschreibung: <a href="https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Rooibos_tea_in_a_glass_with_dry_rooibos.jpg" target=_blank title="https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Rooibos_tea_in_a_glass_with_dry_rooibos.jpg">https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Rooibos_tea_in_a_glass_with_dry_rooibos.jpg</a>Rotbusch, Rooibos - Aspalathus linearis; Bildquelle: <a href="https://www.pflanzen-deutschland.de/quellen.php?bild_quelle=Wikipedia User File Upload Bot Magnus Manske">Wikipedia User File Upload Bot Magnus Manske</a>; Bildlizenz: <a href="https://creativecommons.org/licenses/by-sa/2.0/deed.de" target=_blank title="Namensnennung - Weitergabe unter gleichen Bedingungen 2.0 Unported (CC BY-SA 2.0)">CC BY 2.0</a>; <br>Wiki Commons Bildbeschreibung: <a href="https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Rooibos_Strawberry_Pepper_tisane.jpg" target=_blank title="https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Rooibos_Strawberry_Pepper_tisane.jpg">https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Rooibos_Strawberry_Pepper_tisane.jpg</a>

Rooibos (gesprochen „Roiboss“ in zwei Silben; eingedeutscht Rotbusch, wissenschaftlicher Name Aspalathus linearis) ist eine Pflanzenart, die zur Familie der Hülsenfrüchtler (Fabaceae) gehört. Sie gedeiht ursprünglich in den westlichen Bergregionen der südafrikanischen Provinz Westkap.

Vegetative Merkmale

Bei Aspalathus linearis handelt es sich um einen sehr variablen Strauch, der Wuchshöhen von 1 bis 2 Metern erreicht. Er besitzt aufrechte bis ausgebreitete, rutenartige Zweige, an denen sich dünne Ästchen befinden. Die Rinde junger Zweige ist oft rötlich. Die wechselständig und meist dicht zusammenstehenden Laubblätter sind grün, etwa 1 mm dick und 1,5 bis 6 cm lang, besitzen etwa die Form von Kiefernnadeln, sind allerdings sehr weich. Es sind keine Nebenblätter vorhanden.
Generative Merkmale

Die Blütezeit liegt im südafrikanischen Frühling bis frühen Sommer. Die kurzen gestielten Blüten stehen einzeln oder in dichten Gruppen an den Enden der Zweige. Die zwittrigen Blüten sind zygomorph und fünfzählig mit doppelter Blütenhülle. Die fünf Kronblätter sind gelb. Die relativ kleine Hülsenfrucht enthält meist einen oder zwei harte Samen.


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Verwendung in der Küche

Ausleseformen von Aspalathus linearis werden zur Gewinnung von Rooibos-Tee angebaut. Dieser ist im südlichen Afrika ein beliebtes koffeinfreies Getränk.

Inhaltsstoffe

Die Inhaltsstoffe von Aspalathus linearis, unter anderem Phenole und Flavonoide, wurden von Hegnauer referiert. Von zahlreichen Polyphenolen sind insbesondere die Flavonoide wissenschaftlich gut untersucht. Die mengenmäßig wichtigsten Flavonoide sind das Dihydrochalkon Aspalathin, daneben Isoorientin, Orientin, Rutin, Isovitexin und Vitexin. Diese Inhaltsstoffe des Rooibostees sind auch bioverfügbar, wie eine Studie der Universität Braunschweig aus dem Jahr 2010 belegt. Beim Trocknen und Fermentieren verändert sich die Zusammensetzung. Rooibostee enthält im Gegensatz zu Tee vom Teestrauch (Camellia sinensis) kein Koffein und wenig an Gerbstoffen, wodurch eventuelle negative Folgen wie bitterer Geschmack oder Schlaflosigkeit nicht auftreten.

Eine Tasse Rooibostee enthält etwa:

0,07 mg Eisen
0,22 mg Fluor
7,12 mg Kalium
1,09 mg Kalzium
0,07 mg Kupfer
1,67 mg Magnesium
0,04 mg Mangan
6,16 mg Natrium
0,04 mg Zink
99 ätherische Öle

Ob Rooibostee darüber hinaus reich an Vitamin C (Ascorbinsäure) ist, ist umstritten.

Mitte Oktober 2009 veröffentlichte das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit die Ergebnisse der Lebensmittelüberwachung 2008, in der gezielt Rooibos-Tee überprüft wurde, da er immer wieder durch hohe Pflanzenschutzmittel-Rückstände aufgefallen war. Dabei zeigte sich, dass 75 bis 90 Prozent der Proben von Rooibos-Tee Rückstände enthielten, die teilweise über den Grenzwerten lagen.
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Sonstiges

In Südafrika gilt dieser Tee als Nationalgetränk und wird auf Afrikaans meist als rooibostee bezeichnet (aus rooi für rot und bos für Busch; im deutschsprachigen Raum hat sich auch „bosch“ als niederländische Aussprache von bos verbreitet). In Europa gibt es neben Rotbuschtee und redbush tea oft verwirrende Bezeichnungen wie Rooibusch-, Rotbuschsie-, Redbos- und Koopmanstee (Afrikaans Koopman = Kaufmann) oder gar Massaitee, obwohl Rotbusch keinerlei Bezug zum Volksstamm der Massai hat. Die Bezeichnung Buschmanntee hat allerdings einen historischen Hintergrund, da Rooibos zunächst von den Khoisan genutzt worden sein soll.Geschichte

Es ist nicht geklärt, seit wann der Rotbusch von den Menschen in den Zederbergen nördlich von Kapstadt genutzt wird. Vor mehr als 300 Jahren entdeckten die Bewohner der Zederberge, dass sie aus den nadelartigen Blättern des Rooibos ein erfrischendes Getränk herstellen konnten. Geerntet wurde die Pflanze mithilfe von Äxten, danach wurden die Blätter mit Hämmern bearbeitet und zum Fermentieren aufgehäuft. Anschließend wurden sie zum Trocknen in die Sonne gelegt. 1772 berichtete der Botaniker Carl Peter Thunberg vom Rooibos als Tee und Heilpflanze der Khoisan. 1904 beobachtete der russische Teehändler Benjamin Ginsberg die Einheimischen bei der Teezubereitung und verstand es, den Handel und die Vermarktung von Rooibos vor allem in Südafrika, aber auch in Europa zu etablieren. Ginsberg wurde der erste Exporteur von Rooibos, seine Familie beteiligt sich seit vielen Generationen in der europäischen Tee-Industrie und an der Vermarktung des Rooibos. Im frühen 20. Jahrhundert begann der Arzt und Naturliebhaber Petter le Fras Nortier diesen aromatischen Tee und seinen medizinischen Wert zu erforschen. 1930 entwickelte er gemeinsam mit den ansässigen Farmern Methoden zur feldmäßigen Kultur des Rooibos.

Im Jahr 1968 brachte Annique Theron ein Buch über die beruhigende Wirkung des Tees bei Koliken von Babys heraus. 1984 sorgte der Rooibos als Anti-Aging-Produkt in Japan für Schlagzeilen. Seit 1995 gibt es auch grünen Rooibos, der vom Agricultural Research Council (Infruitec) in Südafrika gezüchtet wurde, und im Jahr 2006 kam eine weitere Innovation in Form eines Tee Espresso auf den Markt, der in Coffee-Shops und im Einzelhandel erhältlich ist.

Literatur

Bildquellenverzeichnis



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