Sand-Tragant - Astragalus arenarius

Familie: Fabaceae
Steckbrief | Systematik

<b>Sand-Tragant - <i>Astragalus arenarius</i></b>
Sand-Tragant - Astragalus arenarius
Bildquelle: Dr. Walter Welss Botanischer Garten Erlangen; Bildlizenz: CC BY-SA 3.0;

Astragalus: gr. astragalos = Würfel (Samenform); "Tragant"
arenarius: sandig (Standort), auf Sand wach­send

andere Namen: Syn. Astragalus arenarius L. ist Tragacantha arenaria (L.) Kuntze


Sand-Tragant - Astragalus arenarius; Bildquelle: <a href="https://www.pflanzen-deutschland.de/quellen.php?bild_quelle=Carl Axel Magnus Lindman Bilder ur Nordens Flora 1901-1905">Carl Axel Magnus Lindman Bilder ur Nordens Flora 1901-1905</a>; Bildlizenz: <a href="https://creativecommons.org/licenses/publicdomain/deed.de" target=_blank title="Public Domain">Public Domain</a>; Sand-Tragant - Astragalus arenarius; Bildquelle: <a href="https://www.pflanzen-deutschland.de/quellen.php?bild_quelle=Wikipedia User Kenraiz">Wikipedia User Kenraiz</a>; Bildlizenz: <a href="https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/deed.de" target=_blank title="Namensnennung - Weitergabe unter gleichen Bedingungen 3.0 Unported (CC BY-SA 3.0)">CC BY-SA 3.0</a>;

Der Sand-Tragant wächst als sommergrüne, ausdauernde krautige Pflanze, die Wuchshöhen von 10 bis 30 Zentimetern erreicht. Der Stängel ist niederliegend bis aufsteigend. Die gefiederte Blattspreite besitzt meist drei bis vier, selten bis zu neun Fiederpaare. Die Fiederblättchen sind linealisch bis lanzettlich.

Blütezeit ist von Juni bis Juli. Der lockere Blütenstand enthält drei bis acht Blüten. Die zwittrigen Blüten sind zygomorph und fünfzählig mit doppelter Blütenhülle. Der Kelch ist 4 bis 5 Millimeter lang. Die hell-purpurfarbene, selten weiße Blütenkrone besitzt den typischen Aufbau der Schmetterlingsblütler. Das Schiffchen ist kürzer als die Fahne.

Die aufrechten Hülsenfrüchte sind linealisch und grau behaart, manchmal auch verkahlend.

Die Chromosomenzahl beträgt 2n = 16.

Ökologie

Beim Sand-Tragant handelt es sich um einen Hemikryptophyten.


Standort

Der Sand-Tragant gedeiht am besten auf kalkhaltigen, lockeren, sandigen Böden, die etwas humushaltig sein sollten. Er besiedelt sonnige und warme Standorte an Wegrändern, Böschungen und in lichten Wäldern.

Verbreitung/Vorkommen

Das Hauptverbreitungsgebiet des Sand-Tragants liegt in Osteuropa. Fundorte des Sand-Tragants gibt es in Schweden, Deutschland, Polen, in der ehemaligen Tschechoslowakei, Weißrussland, Estland, Litauen, Lettland, im europäischen Teil Russlands, in der Ukraine und auf der Krim. In Mitteleuropa kommt der Sand-Tragant vereinzelt bei Nürnberg und sehr selten in Brandenburg, Mecklenburg und Sachsen vor.

Astragalus arenarius ist bei der IUCN für viele Gebiete seiner Verbreitung als „Least Concern“ = „nicht gefährdet“ gemeldet. In Estland sowie Litauen ist er selten und in Tschechien ist er nur von wenigen isolierten Standorten bekannt. Bei der letzten Erhebung im Jahr 2010 wurde festgehalten, dass die Bestände zurückgehen. In der Roten Liste der gefährdeten Pflanzenarten in Deutschland ist er als stark gefährdet bewertet.
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Sand-Tragant - Garten/Anbau

Boden Beschaffenheit: kalkhaltiger / kalkreicher Boden; sandiger Boden / Sandboden;
Boden PH-Wert: mild; neutral;
Boden Feuchte: trocken;

Literatur

Bildquellenverzeichnis



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