Blasen-Tragant - Astragalus penduliflorus

Familie: Fabáceae
Steckbrief | Systematik
Kategorie: Futterpflanze Alpenpflanze

<b>Blasen-Tragant - <i>Astragalus penduliflorus</i></b>
Blasen-Tragant - Astragalus penduliflorus
Bildquelle: Wikipedia User HermannSchachner; Bildlizenz: Public Domain;

Astragalus: gr. astragalos = Würfel (Samenform); "Tragant"

andere Namen: Syn. Phaca penduliflora


Blasen-Tragant - Astragalus penduliflorus; Bildquelle: <a href="https://www.pflanzen-deutschland.de/quellen.php?bild_quelle=Wikipedia User HermannSchachner">Wikipedia User HermannSchachner</a>; Bildlizenz: <a href="https://creativecommons.org/licenses/publicdomain/deed.de" target=_blank title="Public Domain">Public Domain</a>; Blasen-Tragant - Astragalus penduliflorus; Bildquelle: <a href="https://www.pflanzen-deutschland.de/quellen.php?bild_quelle=Wikipedia User HermannSchachner">Wikipedia User HermannSchachner</a>; Bildlizenz: <a href="https://creativecommons.org/licenses/publicdomain/deed.de" target=_blank title="Public Domain">Public Domain</a>;

Der Hänge-Tragant wächst als ausdauernde krautige Pflanze, die Wuchshöhen von 20 bis 80 Zentimetern erreicht. Der aufsteigende bis selbstständig aufrechte Stängel ist verzweigt und meist behaart (Indument). Die frischgrüne, gefiederte Blattspreite besitzt 7 bis 15 Fiederpaare. Die weich behaarten Fiederblättchen sind bei einer Breite von 3 bis 6 Millimetern elliptisch bis lanzettlich. Die Nebenblätter sind 3 mm breit.

Blütezeit ist von Juli bis August. Der Blütenstandsschaft ist 1– bis 1,5-mal so lang wie das zugehörige Blatt. In einem relativ kurzen traubigen Blütenstand stehen die Blüten zusammen. Die zwittrigen Blüten sind zygomorph und fünfzählig mit doppelter Blütenhülle. Die gelbe Blütenkrone besitzt den typischen Aufbau der Schmetterlingsblüten und ist 9 bis 13 Millimeter lang.

Die rau behaarte und verkahlende Hülsenfrucht ist bei einer Länge von 20 bis 30 Millimetern und einem Durchmesser von 10 bis 15 Millimetern aufgeblasen.

Die Art hat die Chromosomenzahl 2n = 16.


Standort

Der Hänge-Tragant gedeiht am besten auf steinigen, kalkarmen, lockeren, etwas humushaltigen Lehm- oder Tonböden in alpiner Lage.

Verbreitung/Vorkommen

Das Hauptareal des Hänge-Tragants liegt in Sibirien und reicht bis Nordeuropa. In den Zentralketten der Schweiz kommt er zerstreut vor; im übrigen Alpengebiet und in Schweden ist er selten.

Der Hänge-Tragant besiedelt in Mitteleuropa alpine Steinrasen und lückige Matten, kommt aber auch auf Moränen und befestigten Steinschutt vor. Er bevorzugt Süd- und Westhänge bzw. sonnige Standorte. Er kommt in den Alpen vor allem in Höhenlagen zwischen 1500 und 2500 Metern vor, geht örtlich auch etwas höher und gelegentlich durch Abschwemmung auch etwas tiefer. In den nördlichen Kalkalpen ist er sehr selten, in den südlichen Kalkalpen selten, desgleichen in den mittleren Zentralalpen. In den Allgäuer Alpen steigt er am Mittelgrat der Höfats bis 2000 m Höhe auf.
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Blasen-Tragant - Garten/Anbau

Boden Beschaffenheit: +/- humoser Boden; lehmiger Boden / Lehmboden; steiniger Boden / Kies / Grus; toniger Boden / Tonboden;
Boden PH-Wert: neutral;
Boden Feuchte: frisch; mäßig trocken;
Boden Nährstoffgehalt: basenreich;

Sonstige Verwendung

Der Hänge-Tragant ist eine eiweißreiche Futterpflanze, da sie aber weder eine Mahd noch eine intensive Beweidung erträgt, sind ihre Bestände rückläufig.

Literatur

Bildquellenverzeichnis



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