Die Kleine Sterndolde ist eine zarte, ausdauernde krautige Pflanze, die Wuchshöhen bis zu 40 Zentimeter erreicht. Der Stängel ist kahl, verzweigt sich ab der Mitte und endet in einer zwei- bis vierstrahligen Trugdolde. Die Grundblätter sind lang gestielt und fünf- bis neunspaltig geteilt. Die Abschnitte sind schmal lanzettlich und im oberen Teil tief gesägt, die 3 mittleren sind bis zum Grund frei. Die Stängelblätter sind kleiner und einfacher. Die 10 bis 20 Hüllblätter sind spitz und sehr schmal. Sie sind ungefähr genauso lang wie die Blüten und am Grund frei. Die Kelchzähne sind stachelspitzig und eiförmig stumpf.
Die Blütezeit reicht von Juli bis August.
Die Chromosomenzahl beträgt 2n = 16.
Standort
Sie wächst auf trockenen, mehr oder weniger kalkfreien Böden in lichten Wäldern in Höhenlagen bis ungefähr 2700 Meter. Besonders gern wächst sie im Rhododendron-ferrugineum-Vaccinium-Gestrüpp, aber auch in Nardion-Gesellschaften oder in Gesellschaften des Adenostylion
Verbreitung & Vorkommen
Die Kleine Sterndolde kommt in den Pyrenäen, den südwestlichen Alpen und im Nord-Apennin vor.
Aus derselben Gattung (Astrantia)
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