Rotkohl - Brassica oleracea var. capitata f. rubra L.

Familie: Brassicáceae
Steckbrief | Systematik
Kategorie: Gemüsepflanze Salatpflanze Mischkultur

<b>Rotkohl - <i>Brassica oleracea var. capitata f. rubra L.</i></b>
Rotkohl - Brassica oleracea var. capitata f. rubra L.
Bildquelle: Wikipedia User Rasbak; Bildlizenz: CC BY-SA 3.0;

Brassica: lat. Pflanzenname; "Kohl"
oleraceus: küchengebräuchlich, krautartig

andere Namen: Blaukraut

Der Rotkohl ändert seine Farbe je nach pH-Wert des Bodens. In sauren Böden erscheint er eher rot, in alkalischen Böden dagegen bläulich. Je mehr Essig oder andere Säuren (z.B. durch Zugabe von Äpfeln) beim Kochen dazugeben werden, umso roter ist das Gericht. Durch diese lokalen Zubereitungsformen erklären sich die unterschiedlichen Bezeichnungen Rotkraut oder Blaukraut. Die Farbänderung rührt von den im Rotkohl enthaltenen Anthocyanen her, die als Säure-Base-Indikator wirken. Diese Anthocyane sind auch in anderen lilafarbenen Pflanzen und Blütenblättern wie Lilie oder Petunie enthalten.

Der Rotkohl (Brassica oleracea var. capitata f. rubra L.) ist eine Kohlsorte, die je nach Zubereitung auch Rotkraut oder Blaukraut genannt wird. Der Rotkohl wächst zu einem runden Kohlkopf, bei dem die einzelnen Blätter eng aneinander liegen. Die Blattfarbe ist ein dunkles Lila.




Rotkohl - Garten/Anbau

Gute Nachbarn: Gartenbohne - Dill - Endivie - Erbse - Gewöhnlicher Feldsalat - Gurke - Echte Kamille - Kapuzinerkresse - Kopfsalat - Porree - Mangold - Garten-Petunie - Pfefferminze - Radieschen - Rosmarin - Rhabarber - Rübe - Echter Salbei - Gewöhnliche Wiesen-Schafgarbe - Schnittlauch - Echter Spinat - Tagetes - Ysop -
Schlechte Nachbarn: Oregano -

Der Rotkohl braucht gut gedüngten Boden und ausreichend Feuchtigkeit. Er ist ein typisches Wintergemüse, wird im Frühjahr ausgesät oder gepflanzt und im späten Herbst geerntet.

Literatur



Bildquellenverzeichnis



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