Rosenkohl - Brassica oleracea var. gemmifera

Familie: Kreuzblütler

Kategorie: Gemüsepflanze  Bauerngarten  Mischkultur  

Rosenkohl Info

Brassica: lat. Pflanzenname; "Kohl"
oleraceus: küchengebräuchlich, krautartig

Rosenkohl (Brassica oleracea var. gemmifera DC., auch genannt 'Rosenköhlchen' ) ist ein Gemüse aus der Pflanzenfamilie der Kreuzblütengewächse. An einem hochwüchsigen Stängel (50 bis 70 cm) bilden sich in spiralförmig aufsteigender, dichter Anordnung Blattröschen (Knospen), die zumindest im oberen Bereich in den Blattachseln stehen


Verwendung in der Küche

Rosenkohl schmeckt als Salat und gekocht als Gemüse und lässt sich hervorragend einfrieren.

Inhaltsstoffe

Rosenkohl enthält viele Mineral- und Ballaststoffe, sowie Vitamin A, C und B².

Rosenkohl Steckbrief

Blütenfarbe: gelb;
Lebensraum: Gärten und Parks;
Blattstellung: mittlere Stängelblätter wechselständig
Trockenfrüchte: Schote
Lichtbedarf: Licht;
Wasserbedarf: normal
Nährstoffbedarf: nährstoffreich;
Bodenart: lehmiger Boden / Lehmboden; sandiger Boden / Sandboden;

Rosenkohl Systematik

Abteilung:
Spermatophyta - Samenpflanzen
Unterabteilung:
Angiospermae - Bedecktsamer
Klasse:
Dicotyledoneae (Magnoliopsida) - Zweikeimblättrige
Unterklasse:
Dilleníidae - Dillenienähnliche
Ordnungsgruppe:
Cistiflorae - Cistusblütige
Ordnung:
Capparales - Kapernstrauchartige (Cruciales)
Familie:
Brassicaceae
Gattung:
Brassica
Art:
oleracea

Rosenkohl Garten / Anbau

Ausaat von 4 bis 5
Saatort: Vorkultur
Pflanzung von 5 bis 5
Lichtanspruch: Licht;
Boden Beschaffenheit: lehmiger Boden / Lehmboden; sandiger Boden / Sandboden;
Boden Nährstoffgehalt: nährstoffreich;
Gute Nachbarn: Kartoffel - - Echter Salbei - Gewöhnliche Wiesen-Schafgarbe - Tagetes - Echter Thymian - Ysop -
Schlechte Nachbarn: Garten-Erdbeere - Kapuzinerkresse - Rosmarin - Tomate -

Der zu den Starkzehrern gehörende Rosenkohl bevorzugt einen sehr nährstoffreichen und sandigen Lehmboden.
Gute Nachbarn sind Kartoffeln, Spinat, Salat, Erbsen, Sellerie und Rote Rübe. Schlechte sind andere Kreuzblütler.
Je nach Sorte wird Rosenkohl von April bis Mai direkt in ein Saatbeet ins Freiland oder ins Frühbeet dünn verteilt ausgesät. Von Mitte Mai bis Ende Juni wird dann verpflanzt. Pflanzt man zu früh, bilden sich keine festen Röschen aus, bei zu später Pflanzung bleiben die Röschen recht klein. Die Pflanzenabstände liegen zwischen 60 × 40 und 70 × 60 cm. Die Jungpflanzen müssen tief eingepflanzt und gut angegossen werden.Häufiges Hacken fördert die Wurzelbildung und die Standfestigkeit der Pflanze.
Im Herbst während der Röschenbildung muss besonders gut gewässert werden. Mitte September, wenn schon die ersten Röschen herangewachsen sind, kappt man die Triebspitze, damit die Röschen gleichmäßiger und stärker ausfallen. Faulende Knospen müssen regelmäßig entfernt werden. Gelbe Blätter werden ausgebrochen, die grünen Blätter lässt man jedoch am Strunk; sie schützen vor Frost.
Frühsorten können ab September geerntet werden, die Haupterntezeit liegt jedoch im November und Dezember. Man pflückt die Röschen von unten nach oben vorsichtig vom Strunk ab. Rosenkohl ist in vielen Gebieten winterhart. In sehr kalten Gegenden überwintert man die ganzen Pflanzen in einem geschützten, schattigen Einschlag im Freien. Mehrmalige Fröste unter 10 °C schaden den Röschen sehr.

Dr. Koll Pflanzenextrakt: Gelber Enzian – Gentiana luteaDr. Koll Gemmoextrakt: Quercus pedunculata - EicheGemmoextrakt: Vaccinium myrtillus - HeidelbeereDr. Koll Gemmoextrakt: Juniperus communis - Wacholder

Literatur

Bildquellenverzeichnis


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