Rosenkohl - Brassica oleracea var. gemmifera

Familie: Brassicáceae
Steckbrief | Systematik
Kategorie: Gemüsepflanze Bauerngarten Mischkultur

<b>Rosenkohl - <i>Brassica oleracea var. gemmifera</i></b>
Rosenkohl - Brassica oleracea var. gemmifera
Bildquelle: © A. Schultes - All rights reserved

Brassica: lat. Pflanzenname; "Kohl"
oleraceus: küchengebräuchlich, krautartig


Rosenkohl (Brassica oleracea var. gemmifera DC., auch genannt 'Rosenköhlchen' ) ist ein Gemüse aus der Pflanzenfamilie der Kreuzblütengewächse. An einem hochwüchsigen Stängel (50 bis 70 cm) bilden sich in spiralförmig aufsteigender, dichter Anordnung Blattröschen (Knospen), die zumindest im oberen Bereich in den Blattachseln stehen



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Preis:

Verwendung in der Küche

Rosenkohl schmeckt als Salat und gekocht als Gemüse und lässt sich hervorragend einfrieren.

Inhaltsstoffe

Rosenkohl enthält viele Mineral- und Ballaststoffe, sowie Vitamin A, C und B².


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Rosenkohl - Garten/Anbau

Ausaat von 4 bis 5
Saatort: Vorkultur
Pflanzung von 5 bis 5
Lichtanspruch: Licht;
Gute Nachbarn: Kartoffel - Garten-Petunie - Echter Salbei - Gewöhnliche Wiesen-Schafgarbe - Tagetes - Echter Thymian - Ysop -
Schlechte Nachbarn: Garten-Erdbeere - Kapuzinerkresse - Rosmarin - Tomate -

Der zu den Starkzehrern gehörende Rosenkohl bevorzugt einen sehr nährstoffreichen und sandigen Lehmboden.
Gute Nachbarn sind Kartoffeln, Spinat, Salat, Erbsen, Sellerie und Rote Rübe. Schlechte sind andere Kreuzblütler.
Je nach Sorte wird Rosenkohl von April bis Mai direkt in ein Saatbeet ins Freiland oder ins Frühbeet dünn verteilt ausgesät. Von Mitte Mai bis Ende Juni wird dann verpflanzt. Pflanzt man zu früh, bilden sich keine festen Röschen aus, bei zu später Pflanzung bleiben die Röschen recht klein. Die Pflanzenabstände liegen zwischen 60 × 40 und 70 × 60 cm. Die Jungpflanzen müssen tief eingepflanzt und gut angegossen werden.Häufiges Hacken fördert die Wurzelbildung und die Standfestigkeit der Pflanze. Im Herbst während der Röschenbildung muss besonders gut gewässert werden. Mitte September, wenn schon die ersten Röschen herangewachsen sind, kappt man die Triebspitze, damit die Röschen gleichmäßiger und stärker ausfallen. Faulende Knospen müssen regelmäßig entfernt werden. Gelbe Blätter werden ausgebrochen, die grünen Blätter lässt man jedoch am Strunk; sie schützen vor Frost.
Frühsorten können ab September geerntet werden, die Haupterntezeit liegt jedoch im November und Dezember. Man pflückt die Röschen von unten nach oben vorsichtig vom Strunk ab. Rosenkohl ist in vielen Gebieten winterhart. In sehr kalten Gegenden überwintert man die ganzen Pflanzen in einem geschützten, schattigen Einschlag im Freien. Mehrmalige Fröste unter 10 °C schaden den Röschen sehr.

Literatur




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