Taube Trespe - Bromus sterilis

Familie: Poaceae
Steckbrief | Systematik
Kategorie: Archäophyt Süßgräser

<b>Taube Trespe - <i>Bromus sterilis</i></b>
Taube Trespe - Bromus sterilis
Bildquelle: Wikipedia User HermannSchachner; Bildlizenz: ;

Bromus: gr. bromos = Hafer oder Windhafer; "Trespe"
sterilis: unfruchtbar


Taube Trespe - Bromus sterilis; Bildquelle: <a href="https://www.pflanzen-deutschland.de/quellen.php?bild_quelle=Carl Axel Magnus Lindman Bilder ur Nordens Flora 1901-1905">Carl Axel Magnus Lindman Bilder ur Nordens Flora 1901-1905</a>; Bildlizenz: <a href="https://creativecommons.org/licenses/publicdomain/deed.de" target=_blank title="Public Domain">Public Domain</a>; Taube Trespe - Bromus sterilis; Bildquelle: <a href="https://www.pflanzen-deutschland.de/quellen.php?bild_quelle=Wikipedia User Amada44">Wikipedia User Amada44</a>; Bildlizenz: <a href="https://creativecommons.org/licenses/by-sa/2.0/deed.de" target=_blank title="Namensnennung - Weitergabe unter gleichen Bedingungen 2.0 Unported (CC BY-SA 2.0)">CC BY 2.0</a>; <br>Wiki Commons Bildbeschreibung: <a href="https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Bromus_sterilis31_plant5_(8675137598).jpg" target=_blank title="https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Bromus_sterilis31_plant5_(8675137598).jpg">https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Bromus_sterilis31_plant5_(8675137598).jpg</a>Taube Trespe - Bromus sterilis; Bildquelle: <a href="https://www.pflanzen-deutschland.de/quellen.php?bild_quelle=Wikipedia User Amada44">Wikipedia User Amada44</a>; Bildlizenz: <a href="https://creativecommons.org/licenses/by-sa/2.0/deed.de" target=_blank title="Namensnennung - Weitergabe unter gleichen Bedingungen 2.0 Unported (CC BY-SA 2.0)">CC BY 2.0</a>; <br>Wiki Commons Bildbeschreibung: <a href="https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Bromus_sterilis31_ligule3_(8675126302).jpg" target=_blank title="https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Bromus_sterilis31_ligule3_(8675126302).jpg">https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Bromus_sterilis31_ligule3_(8675126302).jpg</a>Taube Trespe - Bromus sterilis; Bildquelle: <a href="https://www.pflanzen-deutschland.de/quellen.php?bild_quelle=Wikipedia User Bildoj">Wikipedia User Bildoj</a>; Bildlizenz: <a href="https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/deed.de" target=_blank title="Namensnennung - Weitergabe unter gleichen Bedingungen 3.0 Unported (CC BY-SA 3.0)">CC BY-SA 3.0</a>; <br>Wiki Commons Bildbeschreibung: <a href="https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Bromus_sterilis.jpg" target=_blank title="https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Bromus_sterilis.jpg">https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Bromus_sterilis.jpg</a>

Die Taube Trespe (Bromus sterilis, Syn.: Anisantha sterilis (L.) Nevski) ist eine Pflanzenart aus der Familie der Süßgräser (Poaceae). Sie wurde bereits vor 1492 nach Europa vom Menschen eingeführt und gilt deshalb als Archäophyt. Sie kann den Winter als Hemikryptophyt überdauern oder als Samen (Therophyt).

Die Taube Trespe ist eine einjährige oder einjährig überwinternde, krautige Pflanze, die Wuchshöhen von etwa 30 bis 80 Zentimetern erreicht und kahle Halme besitzt.

Die lockere und herabhängende Rispe ist etwa 10 bis 15 cm lang. Die unteren Rispenäste sind meistens so lang wie Ährchen, die nicht zusammengedrückt sind. Von ihr sind überall raue biegbare Äste abstehend. Die Spelzen sind auf dem Rücken stets abgerundet. Die 15 bis 30 mm lange Granne ist fast doppelt so lang wie die starknervige Deckspelze. Die Ährchen sind mit der Granne 4 bis 6 cm lang und zur Spitze hin verlängert. Die Deckspelze ist 13 bis 23 mm lang. Die untere Hüllspelze ist einnervig, die obere dreinervig. Die Pflanze besitzt fein gezähnte Blatthäutchen.


Standort

Man findet die Taube Trespe verbreitet im Unkrautsaum trockener Wege, in lückigen, leicht beschatteten Wiesen, auf Schuttplätzen, an Mauern oder Böschungen, auch in Kleefeldern und Weinbergen Sie bevorzugt lockeren und daher meist sandigen oder steinigen Lehmboden, der mäßig stickstoffreich sein sollte. Sie erträgt Austrocknung gut und kann auch noch auf verkrustetem Steinschutt oder in Mauerritzen leben. Sie liebt warme Standorte. Nach Ellenberg ist sie eine Halblichtpflanze, subozeanisch verbreitet, bevorzugt mäßig stickstoffreiche Standorte und ist eine Verbandscharakterart annueller Ruderalgesellschaften in gemäßigt warmem Klima (Sisymbrion). In den Allgäuer Alpen übersteigt sie die Grenze von 800 Metern Meereshöhe nicht.

Verbreitung/Vorkommen

Das Verbreitungsgebiet reicht von Europa und dem Mittelmeerraum bis Zentralasien. Die Taube Trespe kommt verbreitet im Unkrautsaum trockener Wege, in lückigen, leicht beschatteten Wiesen, auf Schuttplätzen, an Mauern oder Böschungen, auch in Kleefeldern und
Nach Ellenberg ist sie eine Halblichtpflanze, subozeanisch verbreitet und bevorzugt mäßig stickstoffreiche Standorte. Sie gedeiht in Gesellschaften der Verbände Sisymbrion oder Fumario-Euphorbion.
Dr. Koll Gemmoextrakt: Wolliger Schneeball – Viburnum LantanaDr. Koll Gemmoextrakt: Quercus pedunculata - EicheGemmoextrakt: Vaccinium vitis idaea - PreiselbeereDr. Koll Gemmoextrakt: Fraxinus excelsior - Esche

Taube Trespe - Garten/Anbau

Boden Beschaffenheit: lehmiger Boden / Lehmboden; steiniger Boden / Kies / Grus;
Boden Nährstoffgehalt: mäßig nährstoffreich;

Literatur

Bildquellenverzeichnis



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