Wiesen-Glockenblume - Campanula patula

Familie: Campanulaceae
Steckbrief | Systematik
Kategorie: Alpenpflanze

<b>Wiesen-Glockenblume - <i>Campanula patula</i></b>
Wiesen-Glockenblume - Campanula patula
Bildquelle: Wikipedia User Sazhin64; Bildlizenz: CC BY-SA 3.0;

Campanula: lat. = Glöckchen (Blütenform); "Glockenblume"
patulus: offen, weit ausgebreitet


Wiesen-Glockenblume - Campanula patula; Bildquelle: <a href="https://www.pflanzen-deutschland.de/quellen.php?bild_quelle=Wikipedia User Böhringer">Wikipedia User Böhringer</a>; Bildlizenz: <a href="https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/deed.de" target=_blank title="Namensnennung - Weitergabe unter gleichen Bedingungen 3.0 Unported (CC BY-SA 3.0)">CC BY-SA 3.0</a>; Wiesen-Glockenblume - Campanula patula; Bildquelle: <a href="https://www.pflanzen-deutschland.de/quellen.php?bild_quelle=Carl Axel Magnus Lindman Bilder ur Nordens Flora 1901-1905">Carl Axel Magnus Lindman Bilder ur Nordens Flora 1901-1905</a>; Bildlizenz: <a href="https://creativecommons.org/licenses/publicdomain/deed.de" target=_blank title="Public Domain">Public Domain</a>;

Die krautige Pflanze wird 20 bis 50 cm hoch. Die Blüten stehen in lockeren, armblütigen Rispen. Die Blüten sind nickend. Die Krone ist lila bis blauviolett und trichterförmig. Die fünf Kronzipfel sind bis zur Mitte gespalten und ausgebreitet. Die Krone selbst wird 15 bis 25 mm lang. Seitliche Blütenstiele besitzen über der Mitte zwei Hochblätter.

Die Blüten der typischen Lichtpflanze sind sonnenwendig. Wie alle Glockenblumen-Arten sind sie vormännlich (Proterandrie), d.h. die Staubblätter gelangen vor den Narben zur Entwicklung wodurch eine Selbstbestäubung weitgehend vermieden wird. Die Wiesen-Glockenblume wird hauptsächlich von Bienen bestäubt.


Standort

Als Standort bevorzugt die Wiesen-Glockenblume frische, feuchte, nährstoffreiche Wiesen, Gebüsche und deren Säume und auch Waldlichtungen mit sandigem oder lehmigem Böden in Höhenlagen von der Tallage bis zu 1400 Metern. Sie ist eine Charakterart des Verbands Arrhenatherion. In den Allgäuer Alpen steigt sie im Tiroler Teil am Lech oberhalb Steeg auf eine Höhenlage von bis zu 1130 Meter auf.

Verbreitung/Vorkommen

Die Pflanze ist nahezu in ganz Europa verbreitet. In Österreich ist sie sehr häufig bis häufig in allen Bundesländern.
Dr. Koll Gemmoextrakt: Castanea vesca - EsskastanieDr. Koll Gemmoextrakt: Rosmarinus officinalis - RosmarinDr. Koll Gemmoextrakt: Wolliger Schneeball – Viburnum LantanaGemmoextrakt: Ribes nigrum - schwarze Johannisbeere

Literatur

Bildquellenverzeichnis



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