Filziges Hornkraut - Cerastium tomentosum

Familie: Nelkengewächse

Kategorie: Steingarten  verwildernde Zierpflanze  

Filziges Hornkraut Info

Cerastium: gr. keras = Horn (wg. der schwach gebogenen Kap­sel); "Horn­kraut"
tomentosus: filzig

Das Filzige Hornkraut ist eine immergrüne, kriechende Ausläufer bildende, ausdauernde, krautige Pflanze, die Wuchshöhen von 15 bis 30 (selten bis 45) Zentimeter erreicht. Sie ist dicht weißfilzig behaart, ihre Haare sind unverzweigt. Die Blätter sind bis zu 30 Millimeter lang und linealisch bis lanzettlich. Die Blütenstände bestehen aus bis zu 15 Blüten. Der Kelch ist 5 bis 7 Millimeter lang. Die Kronblätter sind weiß und doppelt so lang wie der Kelch. Die Zähne der Kapsel sind leicht nach außen gebogen.

Die Blütezeit reicht von Mai bis Juli.

Die Chromosomenzahl beträgt 2n = 36, 72 oder 108.


Verbreitung/Vorkommen

Das Filzige Hornkraut kommt in Mittel- und Süd-Italien auf Hängen vor.

Filziges Hornkraut Steckbrief

Blütenfarbe: weiß;
Höhe/Länge von 15cm bis 30cm
Blütezeit von Mai bis Juli
Lebensraum: gestörte Standorte: Schutt- und Kiesplätze, Wege, Straßenränder, Unkrautfluren, Stadt, Pflasterritzen, u.a.; wärmeliebend;
Blütenstand: Rispe
Blattstellung: mittlere Stängelblätter gegenständig
Blattspreite: ungeteilt
Blattrand: ganzrandig;
Besonderheiten Blatt/Pflanze: Blätter stengelumfassend; Blattfarbe deutlich blaugrün (=glauk);
Behaarung: ganze Pflanze auffällig stark behaart
Trockenfrüchte: Kapsel
Lebensdauer: ausdauerndes Kraut (Staude);
Bodenart: steiniger Boden / Kies / Grus;

Filziges Hornkraut Systematik

Abteilung:
Spermatophyta - Samenpflanzen
Unterabteilung:
Angiospermae - Bedecktsamer
Klasse:
Dicotyledoneae (Magnoliopsida) - Zweikeimblättrige
Unterklasse:
Centrospermae (Caryophyllidae) - Zentralsamige
Ordnung:
Caryophyllales - Nelkenartige
Familie:
Caryophyllaceae
Gattung:
Cerastium
Art:
tomentosum

Filziges Hornkraut Garten / Anbau

Boden Beschaffenheit: steiniger Boden / Kies / Grus;

Das Filzige Hornkraut wird verbreitet als Zierpflanze für Steingärten und als Bodendecker genutzt. Die Art ist mindestens seit 1620 in Kultur. Sie ist oft aus der Kultur verwildert.

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Literatur

Bildquellenverzeichnis


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