Grünlilie - Chlorophytum comosum

Familie: Asparagaceae - Spargelgewächse
Steckbrief | Systematik
Kategorie: Zimmerpflanze immergrün

<b>Grünlilie - <i>Chlorophytum comosum</i></b>
Grünlilie - Chlorophytum comosum
Bildquelle: Wikipedia User Daniel VILLAFRUELA; Bildlizenz: CC BY 1.2;
Wiki Commons Bildbeschreibung: https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Chlorophytum_comosum-Chlorophytum_commun-Fleur-20160423.jpg


comosus: schopfig, behaart

andere Namen: Brautschleppe, Fliegender Holländer, Grüner Heinrich, Graslilie, Beamtengras Sekretärinnenblume,
„Sachsengras“ und „Sachsenkraut“, da die Blätter einiger Arten der Grünlilie die gleichen Farben haben wie die weiß-grüne Flagge von Sachsen.


Um 1850 verbreitete sich die Grünlilie als Zimmerpflanze in Europa.

Grünlilie - Chlorophytum comosum; Bildquelle: <a href="https://www.pflanzen-deutschland.de/quellen.php?bild_quelle=Wikipedia User MPF">Wikipedia User MPF</a>; Bildlizenz: <a href="https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/deed.de" target=_blank title="Namensnennung - Weitergabe unter gleichen Bedingungen 3.0 Unported (CC BY-SA 3.0)">CC BY-SA 3.0</a>; <br>Wiki Commons Bildbeschreibung: <a href="https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Chlorophytum_comosum0.jpg" target=_blank title="https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Chlorophytum_comosum0.jpg">https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Chlorophytum_comosum0.jpg</a>

Die Grünlilie (Chlorophytum comosum) ist eine Pflanzenart in der Unterfamilie der Agavengewächse (Agavoideae). Die Grünlilie (Chlorophytum comosum) wächst als horstbildende, ausdauernde krautige Pflanze und erreicht Wuchshöhen von bis zu 60 cm. Die knollenförmigen Wurzeln sind 5 bis 10 cm lang. Die in Rosetten stehenden Laubblätter sind 20 bis 45 cm lang und 6 bis 25 mm breit. Die Laubblätter sind bei Wildform grün und können je nach Kultursorte vollständig grün sein oder grün-weiße bis grün-gelbe Streifen aufweisen.
Die ausgebreiteten bis liegenden und später hängenden, verzweigten Blütenstandsschäfte sind 30 bis 75 cm lang. Ein bis sechs Blüten, von denen die meisten sich nicht vollständig entwickeln, stehen in Bündeln in einem Blütenstand zusammen. Die unteren Tragbätter sind bei einer Länge von 5 bis 8 cm pfriemlich und die oberen sind bei einer Länge von eiförmig-zugespitzt. Die aufsteigenden Blütenstiele sind 4 bis 8 mm lang. Die zwittrigen Blüten sind radiärsymmetrisch und dreizählig. Die sechs freien Blütenhüllblätter sind grün oder weiß, 6 bis 9 mm lang und dreinervig. Es sind zwei Kreise mit je drei Staubblättern mit 3 bis 5 mm langen Staubfäden und etwa 3,5 mm langen Staubbeuteln vorhanden. Der Griffel ist 3 bis 8 mm lang.Die Blütezeit ist unabhängig von der Jahreszeit. In Kultur selten platzen die kleinen Kapselfrüchte auf und geben meistens drei schwarze, etwa 2,5 Millimeter große Samen frei.

Die 10 bis 12 mm lang gestielte Kapselfrucht besitzt eine Länge von 4 bis 10 mm.Die Wurzeln der Grünlilie sind weiß und zum Teil sehr fleischig (sukkulent).



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Verbreitung/Vorkommen

Sie ist in Südafrika beheimatet. Seit etwa 1850 verwendet man die Grünlilie als Zimmerpflanze in Europa und dem Rest der Welt. Sie ist in vielen tropischen und subtropischen Gebieten verwildert.

Heimat

tropisches Ost- und Südafrika


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Grünlilie - Garten/Anbau

Lichtanspruch: Halbschatten; Licht;

Wegen ihrer Anspruchslosigkeit sind die Sorten von Chlorophytum comosum oft als Zimmerpflanze zu finden. Die gärtnerische Vermehrung kann bei den buntlaubigen Sorten nicht durch Samen erfolgen, sondern nur vegetativ durch Teilen größerer Pflanzen, oder die fertigen Pflänzchen (Kindel) werden von der Mutterpflanze abgenommen und eingepflanzt. Junge Pflänzchen bilden sich zum einen an Ausläufertrieben, zum anderen an den langen, abgeblühten Blütensprossachsen, die sich mit zunehmendem Gewicht zu Boden senken. Diese Ableger – auch Kindel genannt – bewurzeln sehr leicht, sie bilden meist schon in der Luft die ersten Wurzeln.

Die Grünlilie besitzt eine besonders gute Fähigkeit die Formaldehyd-Konzentration in Innenräumen zu senken und wurde daher in einer wissenschaftlichen Studie zur Luftverbesserung in Niedrigenergiehäusern vorgeschlagen.Die gärtnerische Vermehrung kann durch Samen erfolgen oder vegetativ durch Teilen größerer Pflanzen oder die fertigen Pflänzchen (Kindel) werden von der Mutterpflanze abgenommen und eingepflanzt.

Sonstiges

Dank ihrer Anspruchslosigkeit ist diese Pflanze sowohl in öffentlichen als auch in privaten Gebäuden oft zu finden.

Literatur




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Bildquellenverzeichnis



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