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Brennende Waldrebe

Clematis flammula

Die Brennende Waldrebe bildet kletternde, sommergrüne, ausdauernde krautige Pflanze, die Wuchshöhen von 3 bis 5 Metern erreicht.

Die gegenständig angeordneten Laubblätter sind in Blattstiel und Blattspreite gegliedert. Die meist doppelt gefiederte Blattspreite besitzt gewöhnlich fünf Fiederblättchen. Die unteren Fiederblättchen sind breit oval und oft dreizählig oder mehrlappig, an der Basis abgerundet und sonst gezähnt, die oberen Fiederblättchen sind meist einfach. Die Fiedern sind lang gestielt und oberseits glänzend.

Die Blütezeit reicht von Mai bis August. In den oberen Blattachseln stehen zahlreiche Blüten in großen bis zu 25 Zentimeter breiten, rispigen Blütenständen zusammen. Die wohlriechenden Blüten sind bei einem Durchmesser von 2 bis 3 Zentimetern radiärsymmetrisch. Die vier weißen Hüllblätter sind schmal und außen am Rand dicht behaart.

Die Früchte besitzen einen bis zu 2 Zentimeter langen, fedrigen Schweif.

Die Brennende Waldrebe war vom 17. bis zum 19. Jahrhundert eine in Mitteleuropa beliebte und häufige Gartenpflanze. Sie ist jedoch heute in unseren Gärten kaum zu sehen.[3]

Verbreitung & Vorkommen

Die Brennende Waldrebe gedeiht in Macchien und Hecken im Mittelmeerraum und in Vorderasien. Sie ist im Mittelmeerraum häufig. Die Brennende Waldrebe ist in Mitteleuropa nicht winterhart.

Aus derselben Gattung (Clematis)

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Aus derselben Familie (Hahnenfußgewächse)

Alle Pflanzen der Familie Hahnenfußgewächse