Scheiden-Kronwicke - Coronilla vaginalis

Familie: Fabaceae
Steckbrief | Systematik
Kategorie: Alpenpflanze

<b>Scheiden-Kronwicke - <i>Coronilla vaginalis</i></b>
Scheiden-Kronwicke - Coronilla vaginalis
Bildquelle: Wikipedia User Fornax; Bildlizenz: CC BY-SA 3.0;

Coronilla: lat. = Krönchen (Blütenstandsform); "Kronenwicke"
vaginalis: (blatt)scheidig


Scheiden-Kronwicke - Coronilla vaginalis; Bildquelle: <a href="https://www.pflanzen-deutschland.de/quellen.php?bild_quelle=Deutschlands Flora in Abbildungen 1796">Deutschlands Flora in Abbildungen 1796</a>; Bildlizenz: <a href="https://creativecommons.org/licenses/publicdomain/deed.de" target=_blank title="Public Domain">Public Domain</a>; Scheiden-Kronwicke - Coronilla vaginalis; Bildquelle: <a href="https://www.pflanzen-deutschland.de/quellen.php?bild_quelle=Wikipedia User Llez">Wikipedia User Llez</a>; Bildlizenz: <a href="https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/deed.de" target=_blank title="Namensnennung - Weitergabe unter gleichen Bedingungen 3.0 Unported (CC BY-SA 3.0)">CC BY-SA 3.0</a>; Scheiden-Kronwicke - Coronilla vaginalis; Bildquelle: <a href="https://www.pflanzen-deutschland.de/quellen.php?bild_quelle=Wikipedia User Stefan.lefnaer">Wikipedia User Stefan.lefnaer</a>; Bildlizenz: <a href="https://creativecommons.org/licenses/by/4.0/deed.de" target=_blank title="Namensnennung 4.0 International (CC BY 4.0)">CC BY 4.0</a>; <br>Wiki Commons Bildbeschreibung: <a href="https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Coronilla_vaginalis_sl5.jpg" target=_blank title="https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Coronilla_vaginalis_sl5.jpg">https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Coronilla_vaginalis_sl5.jpg</a>

Die ausdauernde, halbstrauchige Pflanze wächst mehr oder weniger aufsteigend und besitzt niederliegende, kahle Äste, die eine Länge von etwa 5 bis 25 cm erreichen können.

Die Laubblätter sind in der Regel drei- bis vierpaarig gefiedert und kurz gestielt. Die knorpelrandigen, 3 bis 10 mm langen Blättchen sind von bläulich-grüner Farbe und verkehrt eiförmig. Das unterste Laubblattpaar steht deutlich vom Blattgrund entfernt.

Die eiförmigen Nebenblätter sind zusammengewachsen und besitzen etwa die Größe der Laubblättchen.

Die gelben Blüten wachsen in den Monaten Mai bis Juli fünf- bis zehnfach in doldigen Blütenständen, wobei die Blütenstiele etwa ein- bis eineinhalbmal so lang sind wie der Kelch.

Die Hülsen sind deutlich gegliedert, sechskantig und an vier Kanten geflügelt.


Standort

Die Scheiden-Kronwicke wächst in Kiefern-Steppenwaldgesellschaften sowie auf Trockenrasen. Sie bevorzugt meist warme, kalkhaltige und steinige Substrate.

Verbreitung/Vorkommen

In Deutschland kommt die Art häufiger nur in den Alpen und in der bayerischen Hochebene vor. Selten ist sie auch im mittleren Deutschland, wie Thüringen oder dem fränkischen Jura zu finden.

In Österreich ist die Scheiden-Kronwicke zerstreut bis mäßig häufig im ganzen Gebiet verbreitet.

In der Schweiz kommt sie im Jura und im Mittelland verbreitet vor.
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Scheiden-Kronwicke - Garten/Anbau

Lichtanspruch: Halbschatten; Licht;
Boden Beschaffenheit: kalkhaltiger / kalkreicher Boden; steiniger Boden / Kies / Grus;
Boden PH-Wert: mild; neutral;
Boden Feuchte: mäßig trocken; trocken;
Boden Nährstoffgehalt: basenreich;

Sonstiges

Die Scheiden-Kronwicke ähnelt im Habitus dem Hufeisenklee (Hippocrepis comosa). Dieser besitzt jedoch unter anderem viel kleinere Nebenblättchen, die nicht miteinander verwachsen sind.

Literatur

Bildquellenverzeichnis



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