Filzige Zwergmispel - Cotoneaster tomentosus

Familie: Rosaceae
Steckbrief | Systematik
Kategorie: Alpenpflanze Hummelblume

<b>Filzige Zwergmispel - <i>Cotoneaster tomentosus</i></b>
Filzige Zwergmispel - Cotoneaster tomentosus
Bildquelle: Wikipedia User File Upload Bot Magnus Manske; Bildlizenz: CC BY-SA 3.0;

Cotoneaster: gr. kotoneon = Quitte, aster = ähnlich; "Zwerg­mis­pel"
tomentosus: filzig


Filzige Zwergmispel - Cotoneaster tomentosus; Bildquelle: <a href="https://www.pflanzen-deutschland.de/quellen.php?bild_quelle=Wikipedia User Stefan.lefnaer">Wikipedia User Stefan.lefnaer</a>; Bildlizenz: <a href="https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/deed.de" target=_blank title="Namensnennung - Weitergabe unter gleichen Bedingungen 3.0 Unported (CC BY-SA 3.0)">CC BY-SA 3.0</a>; <br>Wiki Commons Bildbeschreibung: <a href="https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Cotoneaster_tomentosus_sl1.jpg" target=_blank title="https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Cotoneaster_tomentosus_sl1.jpg">https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Cotoneaster_tomentosus_sl1.jpg</a>

Die Filz-Steinmispel wächst meist als selbständig aufrechter, seltener ausgebreiteter Strauch, der Wuchshöhen von meist 1 bis 2, selten bis zu 3 Metern erreicht. Die Rinde der Zweige ist dunkelbraun. Die wechselständig und meist zweizeilig angeordneten Laubblätter sind in einen kurzen Blattstiel und eine Blattspreite gegliedert. Die einfache, trüb-grüne Blattspreite ist bei einer Länge von 2 bis 7 Zentimetern sowie einer Breite von 2 bis 5 Zentimeter eiförmig bis breit elliptisch. Die Blattoberseite ist nie kahl und die Blattunterseite ist grün bis weißfilzig.

Die Blütezeit reicht von Mai bis Juni. In nickenden, trugdoldigen Blütenständen stehen drei bis zwölf Blüten zusammen. Die zwittrigen Blüten sind radiärsymmetrisch und fünfzählig mit doppelter Blütenhülle. Der Kelch ist behaart. Die fünf freien Kronblätter sind bis zu 3 Millimeter lang, hellrosa bis fast weiß. Es sind drei bis fünf Griffel vorhanden.

Die Apfelfrüchte sind bei einem Durchmesser von 7 bis 8 Millimeter rundlich, bei Reife ziegelrot, dicht filzig behaart und enthalten meist drei, selten bis zu fünf Samen.

Die Chromosomenzahl beträgt 2n = 68, seltener 51 oder ca. 85.


Verbreitung/Vorkommen

Das Hauptverbreitungsgebiet der Filz-Steinmispel liegt im östlichen Mittelmeergebiet, in den Ostalpen und in Südosteuropa. Die Filz-Steinmispel kommt im nördlichen Spanien in den Pyrenäen, in Frankreich und Italien in den Alpen, im Jura, in Süddeutschland, in Südosteuropa bis Griechenland und in den Karpaten vor. Selten und meist nur in kleineren Beständen kommt sie in Mitteleuropa im südwestlichen Schwäbischen Jura, am Hochrhein, im Kaiserstuhl, in den Vogesen, im Alpenvorland, im Schweizer Jura, sowie in den Kalkalpen vor.

Die Filz-Steinmispel braucht kalkreiche oder mindestens basische, flachgründige, lockere und daher oft steinige Lehm- oder Tonböden, doch gedeiht sie gelegentlich auch über Granit. Sie braucht vor allem sommerliche Wärme und Trockenheit; daher wächst sie in entsprechenden klimatischen Lagen in der Nähe von Gebüschen und an Rändern trockener Wälder. Sie steigt in den Alpen kaum auf Höhenlagen von über 2000 Metern.
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Filzige Zwergmispel - Garten/Anbau

Lichtanspruch: Licht;
Boden Beschaffenheit: +/- humoser Boden; kalkhaltiger / kalkreicher Boden; lehmiger Boden / Lehmboden; steiniger Boden / Kies / Grus; toniger Boden / Tonboden;
Boden PH-Wert: mild;
Boden Feuchte: trocken;

Literatur

Bildquellenverzeichnis



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