Alpen-Blasenfarn - Cystopteris alpina

Familie: Polypodiaceae
Steckbrief | Systematik
Kategorie: Sporenpflanze Alpenpflanze

<b>Alpen-Blasenfarn - <i>Cystopteris alpina</i></b>
Alpen-Blasenfarn - Cystopteris alpina
Bildquelle: Wikipedia User HermannSchachner; Bildlizenz: Public Domain;

Cystopteris: gr. kystis = Blase, Beutel, pteris = Farn (wg. des bläs­chen­artigen Indu­siums); "Blasenfarn"
alpinus: alpin

andere Namen: syn. Cystopteris fragilis ssp. alpina


Alpen-Blasenfarn - Cystopteris alpina; Bildquelle: <a href="https://www.pflanzen-deutschland.de/quellen.php?bild_quelle=Wikipedia User Aroche">Wikipedia User Aroche</a>; Bildlizenz: <a href="https://creativecommons.org/licenses/publicdomain/deed.de" target=_blank title="Public Domain">Public Domain</a>; Alpen-Blasenfarn - Cystopteris alpina; Bildquelle: <a href="https://www.pflanzen-deutschland.de/quellen.php?bild_quelle=Wikipedia User HermannSchachner">Wikipedia User HermannSchachner</a>; Bildlizenz: <a href="https://creativecommons.org/licenses/publicdomain/deed.de" target=_blank title="Public Domain">Public Domain</a>; Alpen-Blasenfarn - Cystopteris alpina; Bildquelle: <a href="https://www.pflanzen-deutschland.de/quellen.php?bild_quelle=Wikipedia User HermannSchachner">Wikipedia User HermannSchachner</a>; Bildlizenz: <a href="https://creativecommons.org/licenses/publicdomain/deed.de" target=_blank title="Public Domain">Public Domain</a>;

Der Alpen-Blasenfarn (Cystopteris alpina) ist ein in Mitteleuropa zerstreut in den Alpen vorkommender Vertreter der Wimperfarngewächse (Woodsiaceae). Nach Euro+Med ist er eine Unterart Cystopteris fragilis subsp. alpina (Lam.) Hartm. von Cystopteris fragilis anzusehen.
Der Alpen-Blasenfarn erreicht Wuchshöhen von 5 bis 20, selten 40 cm. Er besitzt ein kurzes Rhizom. Die Wedel stehen deshalb rosettig. Sie sind 10 bis 40 cm lang, zart, durchscheinend und meistens doppelt gefiedert. Die Blattspreite hat einen länglich-lanzettlichen Umriss und ist meist länger als der Blattstiel. Das unterste Fiederpaar ist kürzer als die folgenden. Die Fiederchen haben einen keilförmigen Grund und sind schmal-länglich. Die Spitze ist ausgerandet bis eingeschnitten. Die letzten Adernäste laufen in die Fiederbuchten. Die Sporen reifen im Juli und August und sind regelmäßig stachelig.

Im Habitus ähnelt die Art dem Zerschlitzten Streifenfarn (Asplenium fissum).

Die Chromosomenzahl ist 6n = 252, die Art ist also hexaploid.


Standort

Er wächst in feuchten Felsspalten und auf Geröll. Er ist kalkliebend und kommt in der subalpinen bis alpinen Höhenstufe vor und steigt bis 2400 m.

Verbreitung/Vorkommen

Der Alpen-Blasenfarn hat sein Hauptverbreitungsgebiet in den Alpen, kommt aber etwa auch im Bayerischen Wald vor. In Österreich fehlt er nur in Wien und dem Burgenland. In Deutschland kommt er nur in Bayern vor.
Dr. Koll Gemmoextrakt: Betula alba - SilberbirkeDr. Koll Gemmoextrakt: Ficus carica - Feige
Dr. Koll Gemmoextrakt: Wolliger Schneeball – Viburnum LantanaDr. Koll Gemmoextrakt: Rosmarinus officinalis - Rosmarin

Alpen-Blasenfarn - Garten/Anbau

Boden Beschaffenheit: kalkarmer / kalkfreier Boden; Silikatboden;
Boden Feuchte: feucht;
Boden Nährstoffgehalt: basenreich;

Literatur

Bildquellenverzeichnis



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