Niederliegender Geißklee - Cytisus decumbens

Familie: Fabaceae
Steckbrief | Systematik
Kategorie: Alpenpflanze

<b>Niederliegender Geißklee - <i>Cytisus decumbens</i></b>
Niederliegender Geißklee - Cytisus decumbens
Bildquelle: Wikipedia User Tournasol7; Bildlizenz: CC BY 4.0;

Cytisus: kytises = gr. Name, eigentlich für Medicago arborea, im 16. Jhd. auf Cyti­sus übertragen; "Geiß­klee"
decumbens: niedergebogen, liegend


Niederliegender Geißklee - Cytisus decumbens; Bildquelle: <a href="https://www.pflanzen-deutschland.de/quellen.php?bild_quelle=Wikipedia User Llez">Wikipedia User Llez</a>; Bildlizenz: <a href="https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/deed.de" target=_blank title="Namensnennung - Weitergabe unter gleichen Bedingungen 3.0 Unported (CC BY-SA 3.0)">CC BY-SA 3.0</a>; <br>Wiki Commons Bildbeschreibung: <a href="https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Cytisus_decumbens_003.JPG" target=_blank title="https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Cytisus_decumbens_003.JPG">https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Cytisus_decumbens_003.JPG</a>

Der Niederliegende Geißklee ist ein 10 bis 30 cm hoher Strauch mit niederliegenden oder aufsteigenden, verzweigten Ästen, die leicht kantig und behaart sind. Die wechselständigen, fast sitzenden Laubblätter sind ganzrandig, eiförmig und werden bis zu 20 mm lang. Die Unterseite ist abstehend behaart. Nebenblätter sind nicht vorhanden.

Die ein bis vier Blüten sitzen in den Blattachseln zusammen. Die Blüten sind gestielt, die Stiele erreichen bei Vollblüte die zwei- bis vierfache Länge des Kelches. Der Kelch ist zerstreut abstehend behaart, glockenförmig sowie tief zweilippig mit kurzen, unterschiedlich langen Zähnen. Die Krone ist 12 bis 16 mm lang und gelb. Fahne und Schiffchen sind kahl, das Schiffchen ist so lang wie Fahne und Flügel zusammen. Die dicht behaarte Hülsenfrucht ist 20 bis 40 mm lang. Blütezeit ist von Juni bis Juli.

Die Chromosomenzahl beträgt 2n = 48.


Standort

Sie ist vorwiegend in der montanen Höhenstufe zu finden, bis zu Höhenlagen von 1500 m. Hier besiedelt sie Trocken- und Halbtrockenrasen, auch Waldränder auf kalkhaltigem Untergrund.

Verbreitung/Vorkommen

Diese Art kommt von den Pyrenäen bis zum Balkan vor, sowie im südlichen Jura, in den Südalpen und im Apennin. In der Schweiz wird diese Art in der Roten Liste gefährdeter Arten als stark gefährdet eingestuft, Ursachen sind Verbuschung und intensive Beweidung. Pflanzensoziologisch ist sie in Mitteleuropa eine Charakterart der Ordnung Brometalia.
Neolin-Entoxin®
Matrix-Entoxin®Prostata-Entoxin® NUresin-Entoxin®

Niederliegender Geißklee - Garten/Anbau

Boden Beschaffenheit: kalkhaltiger / kalkreicher Boden; steiniger Boden / Kies / Grus;

Literatur

Bildquellenverzeichnis



Diese Webseite verwendet Cookies. Hier erfahren Sie alles zum Datenschutz