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Stauden Rittersporn

Delphinium x cultorum

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Aussaat Mär–Jul

Protoanemonin wird bei Verletzung der Pflanzen freigesetzt und bei Kontakt mit der Haut oder Schleimhaut kommt es zu Vergiftungserscheinungen wie Rötung, Juckreiz oder gar Blasenbildung auf der Haut (Hahnenfußdermatitis). Bei der inneren Aufnahme beeinflusst es das Nervensystem: Es kommt zu Erbrechen, Durchfall, Magenreizungen, Schwindelanfällen, Krämpfen, Lähmungserscheinungen, Hautreizungen und nervöse Symptome. Die Giftstoffe greifen auch die Herzmuskulatur. erzeugen
Beim Trocknen der Pflanze wird Protoanemonin in das ungiftige Anemonin übergeführt.
Protoanemonin ist wirksam gegenüber Pilzen.

Giftige Pflanzenteileganze Pflanze
Giftigstes PflanzenteilSamen
GiftstoffeAlkaloide, Scharfstoffe, Protoanemonin

Erste Symptome

Schwindel

Folgesymptome

Erbrechen, Durchfall, Schwindel, Unruhe / Erregung, Atemlähmung, Herz-Kreislauf-Störungen, Rötung, Juckreiz, Delirium, Lähmungserscheinungen, Magen-Darm-Störungen

Symptome bei Hautkontakt

Blasenbildung, Hautreizung, Rötung, Hautirritationen, Kontaktdermatitis

Sofortmaßnahmen

sofort Gabe von 10g Kohle-Pulver (Kohle-Pulvis), Gabe von Natriumsulfat (= Glaubersalz = Schwefelsaures Natron): ein Esslöffel auf 250ml Wasser, Haut-Schleimhautkontakt: Haut mit Wasser spülen, Augenkontakt: Augen mit Spritzflasche ausspülen, Haut-Schleimhautkontakt: Blasen steril abdecken

Inhaltsstoffe

Er enthält in allen Pflanzenteilen, besonders aber in den Samen, giftige Alkaloide. Besonders Kinder sind gefährdet, die Samen oder Blätter unserer Gartenformen zu sich nehmen.
Protoanemonin (auch Anemonol oder Ranunculol) ist ein Lacton der Hydroxy-penta-2,4-diensäure, welches in unterschiedliche Konzentration als Toxin in allen Hahnenfußgewächsen vorkommt.

Aus derselben Gattung (Delphinium)

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