Besenrauke - Descurainia sophia

Familie: Brassicáceae
Steckbrief | Systematik
Kategorie: Ackerwildkraut

<b>Besenrauke - <i>Descurainia sophia</i></b>
Besenrauke - Descurainia sophia
Bildquelle: Wikipedia User File Upload Bot Magnus Manske; Bildlizenz: CC BY-SA 3.0;

Descurainia: n. d. franz. Apotheker F.Descuraine (1658 - 1740); "Rau­ken­senf"
sophia: gr. Weisheit, Heilpflanze

andere Namen: Sophienkraut


Besenrauke - Descurainia sophia; Bildquelle: <a href="https://www.pflanzen-deutschland.de/quellen.php?bild_quelle=Wikipedia User Etxrge">Wikipedia User Etxrge</a>; Bildlizenz: <a href="https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/deed.de" target=_blank title="Namensnennung - Weitergabe unter gleichen Bedingungen 3.0 Unported (CC BY-SA 3.0)">CC BY-SA 3.0</a>; Besenrauke - Descurainia sophia; Bildquelle: <a href="https://www.pflanzen-deutschland.de/quellen.php?bild_quelle=Wikipedia User Meneerke bloem">Wikipedia User Meneerke bloem</a>; Bildlizenz: <a href="https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/deed.de" target=_blank title="Namensnennung - Weitergabe unter gleichen Bedingungen 3.0 Unported (CC BY-SA 3.0)">CC BY-SA 3.0</a>; <br>Wiki Commons Bildbeschreibung: <a href="https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Descurainia_sophia_001.JPG" target=_blank title="https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Descurainia_sophia_001.JPG">https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Descurainia_sophia_001.JPG</a>Besenrauke - Descurainia sophia; Bildquelle: <a href="https://www.pflanzen-deutschland.de/quellen.php?bild_quelle=Wikipedia User Fornax">Wikipedia User Fornax</a>; Bildlizenz: <a href="https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/deed.de" target=_blank title="Namensnennung - Weitergabe unter gleichen Bedingungen 3.0 Unported (CC BY-SA 3.0)">CC BY-SA 3.0</a>; <br>Wiki Commons Bildbeschreibung: <a href="https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Descurainia_sophia2_W.jpg" target=_blank title="https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Descurainia_sophia2_W.jpg">https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Descurainia_sophia2_W.jpg</a>

Die Gewöhnliche Besenrauke (Descurainia sophia), auch Sophienrauke genannt, ist eine Pflanzenart aus der Gattung der Besenrauken in der Familie der Kreuzblütengewächse (Brassicaceae). Die Gattung ist in Deutschland und Österreich nur mit dieser einen Art vertreten; weltweit sind etwa 40 Arten bekannt. Der wissenschaftliche Gattungsname ehrt den französischen Apotheker und Botaniker François Descurain (1658–1749).

Bei dieser Art handelt es sich um eine einjährige, krautige Pflanze, die in der Regel Wuchshöhen zwischen 25 und 100 cm erreicht. Der Stängel wächst aufrecht und ist nebst den Laubblättern bläulich-grün bis graugrün gefärbt. Die Stängelblätter sind zwei- bis dreifach fiederschnittig geteilt und besitzen linealische Zipfel. Die Blütenstiele sind zwei bis dreimal so lang wie der Kelch. Die lediglich 1,5 bis 2 mm langen, kaum 1 mm breiten, blassgrünlichen bis grünlich-gelben Kronblätter sind in der Regel kürzer als die Kelchblätter. Die einnervigen Schoten wachsen aufwärts-gebogen, sind etwa 15 bis 25 mm lang und sitzen auf viel dünneren, 7 bis 15 mm langen Stielen.

Bei den Blüten erfolgt meist Selbstbestäubung. Die Blütezeit der Art erstreckt sich vorwiegend über die Monate Mai bis September.

Die vielsamigen Schoten sind Selbstausstreuer, Wind – und Tierstreuer und Wintersteher. Die Samen breiten sich als Klebhafter aus.

Die Chromosomenzahl ist 2n = 28.


Standort

Die Besenrauke wächst in Schuttunkrautgesellschaften und an trockenen Hängen, auf Äckern und an trockenen Wegrändern. Sie bevorzugt mehr oder weniger trockene, stickstoffreiche und sandige Böden. Sie ist in Mitteleuropa eine lokale Charakterart des Sisymbrietum sophiae (Sisymbrion-Verband); kommt aber auch in Onopordion-Gesellschaften vor.

Verbreitung/Vorkommen

Das allgemeine Verbreitungsgebiet erstreckt sich von ganz Europa bis nach Asien. Sie kommt aber auch in Nordafrika und selbst in Grönland vor. In Mitteleuropa gilt sie als Archaeophyt.

Die Art ist in Ostdeutschland verbreitet und häufig zu finden. In den anderen Gebieten kommt sie eher zerstreut vor; im Bergland ist sie selten. In Österreich kommt die Art im pannonischen Gebiet sehr häufig vor, darüber hinaus ist sie eher zerstreut zu finden. In der Schweiz wächst sie insbesondere in den wärmeren Gegenden ziemlich häufig.
Dr. Koll Gemmoextrakt: Ficus carica - Feige
Dr. Koll Gemmoextrakt: Rosmarinus officinalis - RosmarinDr. Koll Pflanzenextrakt: Darm aktiv - Dr. KollDr. Koll Gemmoextrakt: Vitis vinifera - Weinrebe

Besenrauke - Garten/Anbau

Boden Beschaffenheit: +/- humoser Boden; lehmiger Boden / Lehmboden; sandiger Boden / Sandboden; steiniger Boden / Kies / Grus;

Besenrauke in
Kräuterbuch von Jacobus Theodorus "TABERNAEMONTANUS" anno 1664


Auszug aus "New vollkommenlich Kräuter-Buch : mit schönen und künstlichen Figuren aller Gewächs der Baümen, Stauden und Kräutern...:das erste [-das ander und dritte] Theil darinn viel und mancherley heilsamer Artzeney vor allerley innerlichen und eusserlichen Kranckheiten, beyde der Menschen und des Viehes sampt ihrem nützlichen Gebrauch beschrieben werden.../ durch Iacobum Theodorum Tabernaemontanum... ; das ander und dritte Theil...verbessert durch Hieronymum Bauhinum... ; mit sehr nutzlichen Marginalien, Synonimis, newen Registern und anderm vermehret durch Hieronymum Bauhinum..."

Tabernaemontanus M.DC.LXIV (1664): Das Erste Buch Von Kraeutern Sophienkraut

Quelle: Kräuterbuch von Jacobus Theodorus anno 1664; Foto: Arnulf Schultes 1999Quelle: Kräuterbuch von Jacobus Theodorus anno 1664; Foto: Arnulf Schultes 1999

Quelle: Kräuterbuch von Jacobus Theodorus anno 1664; Foto: Arnulf Schultes 1999

Sonstiges

Die vielsamigen Schoten sind Selbstausstreuer, Wind – und Tierstreuer und Wintersteher. Die Samen breiten sich als Klebhafter aus.

Die Chromosomenzahl ist 2n = 28.

Literatur

Bildquellenverzeichnis



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