Wolliger Fingerhut - Digitalis lanata

Familie: Plantagináceae
Steckbrief | Systematik
Kategorie: Heilpflanze Giftpflanze verwildernde Zierpflanze

<b>Wolliger Fingerhut - <i>Digitalis lanata</i></b>
Wolliger Fingerhut - Digitalis lanata
Bildquelle: Wikipedia User Llez; Bildlizenz: CC BY-SA 3.0;
Wiki Commons Bildbeschreibung: https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Digitalis_lanata_004.JPG


Digitalis: lat. digitalis = Fingerhut (wg. der Blütenform); "Fin­ger­hut"
lanatus: wollig


Wolliger Fingerhut - Digitalis lanata; Bildquelle: <a href="https://www.pflanzen-deutschland.de/quellen.php?bild_quelle=Wikipedia User Michael w">Wikipedia User Michael w</a>; Bildlizenz: <a href="https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/deed.de" target=_blank title="Namensnennung - Weitergabe unter gleichen Bedingungen 3.0 Unported (CC BY-SA 3.0)">CC BY-SA 3.0</a>; Wolliger Fingerhut - Digitalis lanata; Bildquelle: <a href="https://www.pflanzen-deutschland.de/quellen.php?bild_quelle=Wikipedia User File Upload Bot Magnus Manske">Wikipedia User File Upload Bot Magnus Manske</a>; Bildlizenz: <a href="https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/deed.de" target=_blank title="Namensnennung - Weitergabe unter gleichen Bedingungen 3.0 Unported (CC BY-SA 3.0)">CC BY-SA 3.0</a>; <br>Wiki Commons Bildbeschreibung: <a href="https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Digitalis_lanata_(7446876792).jpg" target=_blank title="https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Digitalis_lanata_(7446876792).jpg">https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Digitalis_lanata_(7446876792).jpg</a>

Der Wollige Fingerhut ist eine zweijährige bis mehrjährige krautige Pflanze, die Wuchshöhen von bis zu 90 cm erreicht. An den langen blau-purpurfarben überhauchten Stängeln trägt sie länglich lanzettliche Blätter. Der Blütenstand enthält viele kleine weiße bis cremegelbe Blüten mit brauner Aderung, die Tragblätter des Blütenstands sind wollig behaart, daher rührt der Name dieser Pflanzenart. Die Stomata sind anomozytisch, es sind keine Deckhaare vorhanden, Drüsenhaare sehr selten (wenn vorhanden, dann einzelliger Stiel und ein- oder zweizelliges Köpfchen, Epidermiszellen sind knotig verdickt) .


Standort

Die Art ist insbesondere an sonnig-warmen Ruderalstandorten auf trockenen, meist kalkhaltigem, sandig-steinigen Böden anzutreffen.

Giftigkeit

Alle Pflanzenteile des Wolligen Fingerhuts sind hochgradig giftig.

Verwendung in der Pflanzenheilkunde

Er wird weltweit als Heilpflanze zur industriellen Gewinnung von herzwirksamen Digitalisglykosiden angebaut, die chemisch zu den Cardenolidglykosiden zählen. Der aus den getrockneten Laubblättern gewonnene Wirkstoff dient als Rohstoff für Arzneimittel zur Behandlung von Herzinsuffizienz. Ein optimaler Wirkstoffgehalt wird dabei im Herbst des ersten Anbaujahres erreicht.
Dr. Koll Gemmoextrakt: Coryllus avellana - HaselnussDr. Koll Gemmoextrakt: Quercus pedunculata - EicheDr. Koll Gemmoextrakt: Betula alba - SilberbirkeDr. Koll GemmoKomplex Nr. 3

Literatur

Bildquellenverzeichnis



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